Corona: Die Panikmacher isolieren von Dr. Wolfgang Wodarg:

Corona: Die Panikmacher isolieren von Dr. Wolfgang Wodarg:
https://www.wodarg.com/app/download/8945158814/+20200225+Corona+Artikel+WW.pdf?t=1583011485

Dr. Wolfgang Wodarg
Ltd. Med. Dir. a.D. internal medicine-pneumology-public health
University of Flensburg – European Studies
Member of the German Parliament from 1994 until 2009
Honorary Member of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE)
Board Member of Transparency International Germany

https://www.wodarg.com/

Die Infopandemie durch die Mainstream-Medien und fehlinformierten Politiker sollte umgehend gestoppt werden, damit unser Recht auf Freiheit gewahrt bleibt.

Ansonsten droht uns unter anderem die Handyüberwachung:
Coronavirus: Österreich und Israel setzen auf Handy-Tracking
https://heise.de/-4684339

Zitat:
Wie die österreichische Tageszeitung weiter schreibt, sind die weitergegebenen Bewegungsdaten demnach nicht mit Kundendaten verknüpft. Außerdem würden diese nicht nach einzelnen Geräten aufgeschlüsselt, „sondern nur Gruppen ab 20 Menschen getrackt“.“

(An die Existenz des Osterhasen, würde ich da eher glauben.)(

Die Bundesregierung sollte bei 5G-Mobilfunk und seinen Nebenwirkungen mal genauso entschlossen reagieren, wie jetzt bei Corona!
Darauf sollten wir insistieren! Die 5G-Ausbreitung sollte umgehend gestoppt werden.

Impressionen von der Kundgebung am 10.3. in Wiesbaden

Mehrere hessische BI’s gegen 5G haben am 10.3.2020 in Wiesbaden gegen die Änderung der HBO (Hessischen Bauordnung) die die Einführung von 5G enorm erleichtern soll, und zu der am 11.3. im Landtag die 2. Anhörung stattfand, eine Kundgebung veranstaltet.

RTL berichtete darüber ab t=9min : https://www.tvnow.de/shows/rtl-hessen-1439/weitere/episode-0-thema-u-a-bauarbeiten-im-weinberg-3035298

Wie von den Mainstreammedien gewohnt, wurde auch hier die Hauptaussage dieser Aktion, nämlich die gesundheitlichen Schäden von Mobilfunkstrahlung herauszustellen, ins Gegenteil verkehrt.

Die Unterwanderung der Bewegung gegen 5G auf globaler Ebene

Die Initiatorin und Autorin des internationalen 5G Space appeal https://www.5gspaceappeal.org/ Claire Edwards hat folgenden Brief an die internationale Bewegung gegen 5G geschrieben:

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Nachricht von Claire Edwards, 8.1.2020

Ihr Lieben

Stop5Ginternational & International Appeal to Stop 5G on Earth and in Space

Arthur Firstenberg hat beschlossen, den „International Appeal to Stop 5G on Earth and in Space“ mit einer dubiosen selbsternannten Gruppe, „stop5ginternational“, zu verbinden. Diese wurde infiltriert von jemandes, welche mit verschiedenen Leuten der Spitze der Bewegung Club of Rome/Agenda 21/2030/“nachhaltige Entwicklung“ eng verbunden ist, die eine Kontrolle von oben nach unten (top down) der Menschen und der Ressourcen, sowie die Bevölkerungsreduktion anstreben. Dies steht im Widerspruch zu den Zielen der Stop-5GBewegung. Diese Frau steht im Mittelpunkt einer weltweiten Bewegung, deren Ziele möglicherweise nicht mit denen der Stop-5G-Aktivisten übereinstimmen. Es besteht der Verdacht, dass sie durch Ihre Teilnahme an der Stop-5G-Bewegung versucht, Menschen für ihre eigene Sache zu gewinnen.

Ich habe wiederholt gefragt, wer die „stop5ginternational“ Website finanziert hat und keine Antwort erhalten. Somit besteht die Möglichkeit, dass diese Frau und/oder ihre Mitarbeiter die „stop5ginternational“ Website finanziert haben. Schlimmer noch, dass sie möglicherweise immer noch die „stop5ginternational“ Website finanziert und verwaltet. Durch die Entscheidung, sich mit solchen Personen zu assoziieren und Transparenz abzulehnen, hat sich „stop5ginternational“ entschieden, das öffentliche Vertrauen zu opfern. Die Tatsache, dass „stop5ginternational“ beschlossen haben, mich anzugreifen, anstatt Antworten auf legitime Fragen zu geben, ist ein Beweis für ihren Mangel an Glaubwürdigkeit.

Ich habe Arthur Firstenberg mehrmals davor gewarnt, „stop5ginternational“ zu unterstützen, da ich nicht damit einverstanden bin, dass der „Appeal“ oder die E-MailAdressen der „Appeal“-Unterzeichner zur Unterstützung einer Drittorganisation zu verwenden. Um diese, nicht durch die Wahl der Vereinigungen, ihres Verhaltens und des Mangels an Transparenz in Verruf zu bringen. Die bewusste Entscheidung von Arthur Firstenberg, dies trotz wiederholter und entschiedener Vorwarnung meinerseits zu tun, hat den guten Ruf des „International Appeal to Stop 5G on Earth and in Space“ beschmutzt.

Als einer der Autoren, der Herausgeber und der Designer des „Appeals“ sowie als Verwalter aller Sprachversionen, habe ich das ganze Jahr 2019 damit verbracht, auf eigene Kosten für den „Appeal“ zu werben. Während Arthur Firstenberg die vollständige Kontrolle über den „Appeal“, die E-Mail-Adressen der Unterzeichner und alle Spenden übernahm, von denen er keinen einzigen Cent mit mir teilte. Sein Handeln, „stop5ginternational“ trotz meiner Ablehnung einseitig zu unterstützen, ist ein Beweis dafür, dass er den „Appeal“ als seine persönliche Angelegenheit betrachtet.

Von nun an ist meine Verbindung mit dem „International Appeal to Stop 5G on Earth and in Space“ und mit Arthur Firstenberg beendet und ich ziehe hiermit meinen Namen als Unterzeichner zurück.

Der „Appeal“ bleibt sachlich korrekt und vollständig referenziert und kann daher weiterhin als Kampagneninstrument verwendet werden. Ich werde jedoch nicht mehr für den „Appeal“ werben, da ich das unethische Verhalten seines Administrators oder das Opfer seiner Neutralität nicht billigen kann.

Ich bedauere zutiefst, dass ich dazu beigetragen habe, viele Tausende von Menschen, die bereits mit dem 5G Horror kämpfen, dem weiteren Horror dieses Vertrauensbruchs auszusetzen. Dass ich vielleicht dazu beigetragen habe, das Vertrauen, das die Menschen in mich investiert haben, genau den Eugenikern zu übergeben, die die Autoren dieses 5GVerbrechens sind, ist eine schockierende Entdeckung und eine tiefe Verantwortung. Es wird mich einige Zeit kosten, dies zu verarbeiten und mich davon zu erholen. Ich kann mich nur zutiefst dafür entschuldigen, dass ich zu diesem Zeitpunkt die Ursache für zusätzlichen Schaden und Leid bin, und bitte Sie um Vergebung, dass ich unbewusst daran beteiligt war und es nicht geschafft habe, dies zu verhindern.

Bürger, die sich dafür entschieden haben, am 25. Januar Proteste zu organisieren, können wählen, ob Sie dies unter der Schirmherrschaft von „stop5ginternational“ oder einer anderen selbst ernannten Dachorganisation tun wollen oder nicht. Ich betrachte das Stoppen von 5G als eine persönliche Verantwortung und glaube, dass es eine Chance für persönliche Veränderungen bietet. Ich glaube nicht an Führung oder die Notwendigkeit, autonome Individuen zu führen. Ich glaube, dass jedes Individuum kreativ handeln und wählen sollte, geleitet von seinem eigenen besten Urteilsvermögen, ob es mit anderen Individuen zusammenarbeiten möchte oder nicht.

Die Täter des 5G Ausbaus versuchen, die Gegner zu kollektivieren, so dass Sie Gruppen infiltrieren und manipulieren können, was viel einfacher ist, als Millionen von kreativ handelnden Individuen zu bekämpfen. Ich erhalte Berichte über Infiltration und Störungen in vielen Gruppen in verschiedenen Ländern, die darauf hinweisen, dass 5G-Aktivisten gut daran täten, sich vor falschen Freunden zu hüten.

Im Jahr 2019 wurde der Grundstein für unseren Erfolg gelegt, und viele innovative, kreative und entschlossene Individuen auf der ganzen Welt – die keine Mitglieder von Organisationen sind und keinerlei Verbindungen haben – planen gerade jetzt konkrete Schritte, um sicherzustellen, dass 5G im Jahr 2020 gestoppt wird. Ich wünsche allen Stopp-5G-Aktivisten überall Energie, Mut, Entschlossenheit, Optimismus und vor allem Unabhängigkeit von Geist und Seele.

Claire Edwards UN-Redakteurin und Trainer (im Ruhestand) Stopp 5G-Aktivistin

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In einer email an Aktivisten von Stopp 5G Frankfurt hat sie diese Vorgänge etwas später konkretisert:

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Thank you for your email.  I am in full agreement with your analysis that a brief perusal of your letter in German shows me.  You seem to be saying that with the failure of capitalism there is an attempted takeover by the elite of everything with the new green agenda being the Trojan Horse to bring in their desired transformation, which they call a „shift“, hence the name of Nicolya Christi’s website, Worldshift, which is the name of a movement started by the Club of Budapest founder, Ervin Laszlo, who appointed Ms. Christi to be the leader of the international projects of the Club of Budapest under the umbrella of the Worldshift movement.

This „shift“ is explained in this article: http://www.green-agenda.com/greatshift.html.

This is why I was very concerned to see that Nicolya Christi was behind the formation of the stop5ginternational group, which also contains at least one person who is or was a member of Extinction Rebellion (whose name is Tanja Rebel – see screen shot below, from her Facebook page).  I regard Extinction Rebellion as a death cult funded by Club of Rome to promote the fake anthropogenic climate change narrative in order to achieve their desired „shift“, i.e. totalitarian world government and the cyborgisation of humanity.

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I have severed my connection with the International Appeal to Stop 5G on Earth and in Space because I did not agree with Arthur Firstenberg, with whom I worked to produce the Appeal, effectively merging the Appeal with stop5ginternational without the consent of 190K signatories and thereby sacrificing its neutrality and good standing.  I am attaching a statement I made about this, in German.  I have also deleted my signature from the Appeal and instructed Arthur Firstenberg to delete all my data and not share it with stop5ginternational.  I have been informed that Arthur Firstenberg did delegate Appeal correspondence to at least one member of stop5ginternational, which may indicate that data have already been shared with them.

With regard to the Appeal itself, I believe it has been a good vehicle for educating the public about the dangers of 5G but has now done its work.  Since Arthur Firstenberg has now effectively merged it with stop5ginternational and through them with the eugenics agenda of the Club of Rome, it has itself become a Trojan Horse and the public should be warned, which is why I have made a public stand about what has happened: https://www.youtube.com/watch?v=ZC8i81TfZ34&feature=youtu.be.

Ms. Christi stated publicly that she wanted to collectivise the stop 5G movement.  I am not in agreement with this as it lays the movement open to censorship and manipulation.  And indeed censorship immediately took place, as shown in this video:  https://social.davidicke.com/index.php?/topic/2730-is-the-stop5g-movement-being-hijacked/.  It is much easier for the perpetrators to control or destroy a collectivised movement.  Stop5ginternational took credit for inspiring groups around the world to invest a lot of time in organising demonstrations, many or most of which were completely ignored by the mainstream media.  Our demonstration in Vienna was ignored by the Austrian press.  Two videos from the Vienna demonstration (in German):  https://www.youtube.com/watch?v=ZOOOBED7QrY&fbclid=IwAR1UFItWtsDa3Yw2yAy-sb3kX8cuGs7AAQvlLNtoawniTqe2Yu5kTR3BYfs and https://www.youtube.com/watch?v=2v4xSLzvCmw&fbclid=IwAR0fZjX5QOeQDfNlSnKVpHpDtJCTNmbklZq-K3BT79FS7L7D2ebPi8qUaw0.

Like you, I believe that the stop 5G movement should act locally.  I believe that 5G is an opportunity for an awakening among humanity that can only take place at the individual level and collectivising the movement is an attempt to stop that awakening happening.  Local movements can cooperate with campaigners in other countries without the help or hindrance of stop5ginternational and there is cooperation already happening regardless of their existence.  I myself will not cooperate or collaborate with anyone having ties to stop5ginternational for the reasons stated above.

I hope that clarifies my position.

Best of luck with your activities to stop 5G.

Claire

Claire Edwards

UN Editor and Trainer (Retired)

Stop 5G Campaigner

Kundgebung Stopp 5G-Mobilfunk Bürgerinitiativen gegen die Änderung der hessischen Bauordnung (HBO) am 10.3.20 in Wiesbaden

Frankfurt, 4.03.2020

Kundgebung Stopp 5G-Mobilfunk Bürgerinitiativen gegen die Änderung der hessischen Bauordnung (HBO) am 10.3.20 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr am Mauritiusplatz in Wiesbaden

Kein Rollout von 5G-Mobilfunksendemasten
Keine Aushebelung  der Mitspracherechte der Bürger
Wahrung des Vorsorgeprinzips – Schutz des Lebens

Einen Tag vor der Anhörung im Landtag bezüglich der Gesetzesänderungen der hessischen Bauordnung (HBO) treffen sich mehrere Stopp 5G-Mobilfunk Bürgerinitiativen (Frankfurt, Taunus, Gießen, Wiesbaden, Darmstadt, Dreieich) am 10.03.20 in Wiesbaden zu einer Kundgebung am Mauritiusplatz.

Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass durch die geplante Änderung der HBO, von der Bevölkerung nahezu unbemerkt, Tür und Tor für den Ausbau der 5G-Mobilfunktechnologie geöffnet wird, ohne an den gesundheitlichen Schutz der Bürger zu denken.

Laut den Bürgerinitiativen ist die gesundheitsschädigende Wirkung von elektromagnetischer Strahlung auf Mensch, Tier- und Pflanzenwelt bereits durch über 1.000 unabhängige Studien erwiesen.

Daher erfolgte durch die Bürgerinitiativen auch eine Eingabe/Petition an den Ausschuss Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen des Hessischen Landtags.

Die Grundlagen der Kundgebung und der eingereichten Petition im Detail ausformuliert:

Die Landesregierung aus CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Änderungsantrag zur hessischen Bauordnung (Gesetz zur Änderung der Hessischen Bauordnung (Drucksache 20/1645)) eingebracht, der den Ausbau von 5G- Mobilfunkmasten enorm erleichtern und bisherige „Hindernisse“ bei Genehmigungsvorschriften aus dem Weg räumen soll.

Dies sei eine weitere Umsetzung des hessischen Mobilfunkpaktes 2018, in dem sich die hessische Landesregierung verpflichtet hat, die Mobilfunkbetreiber bei der Einführung von 5G zu unterstützen.

Die Stopp 5G-Mobilfunk Bürgerinitiativen kritisieren die geplante Absegnung von 5G-Mobilfunksendemasten durch ein Standardgenehmigungsverfahren.
Einmal mit Typengenehmigung zugelassen, könnten die 5G-Sendeamasten ganz ohne weitere Baugenehmigung legal aufgestellt werden. Dadurch werden die Bürgermitspracherechte und Gesundheitsinteressen der Bürger missachtet.

Mit dieser Vorgehensweise verletze die hessische Landesregierung allerdings §3 und §13 der bisherigen Hessischen Bauordnung in der Fassung vom Juli 2018.

Diese lauten:
§ 3 Allgemeine Anforderungen:
Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden.“(HBO a.F.).

„§ 13  Schutz gegen schädliche Einflüsse
Bauliche Anlagen müssen so angeordnet, beschaffen und gebrauchstauglich sein, dass durch Wasser, Feuchtigkeit, Einflüsse der Witterung, pflanzliche oder tierische Schädlinge oder durch andere chemische, physikalische oder biologische Einflüsse Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen“ (HBO a.F.).

Überdies würde durch die geplante Änderung dem Bürger sein Mitspracherecht entzogen.

Da die Landesregierung mit der Einführung des §77a rechtstaatliche Garantien der Bürgerbeteiligung zum Schutz der Bevölkerung, die in der alten HBO vorhanden sind, aushebeln würde.

Die Mitspracherechte der Kommunen und Nachbarschaften sowie öffentliche Bekanntmachungen, die in den Paragraphen §71 und §72 geregelt sind, würden bei den Typengenehmigungen nicht mehr gelten.

Die hessische Landesregierung handele mit der vorbehaltlosen Unterstützung der Mobilfunkbetreiber bei der Einführung von 5G, ohne die Gefährdung von Leben, Gesundheit und der natürlichen Lebensgrundlagen durch diese Technologie zu berücksichtigen.

Die jeweiligen Stopp 5G-Mobilfunk Bürgerinitiativen verlangen von den die Landtagsabgeordneten eine  Kehrtwende!
Die geplanten Gesetzesänderungen der HBO, die zur Erleichterung der Genehmigungsverfahren für 5G und dem Ausschluss der Mitspracherechte der Bevölkerung dienen, sollen eine Absage erhalten.


Überdies solle die Einführung von 5G an sich gestoppt werden, solange die Unbedenklichkeit dieser Technologie nicht durch unabhängige Studien erwiesen ist.

Die Anhörung im Ausschuss Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen findet am Mittwoch, den 11.3.20 um 14:00 Uhr im hessischen Landtag statt. Die Anhörung ist öffentlich. Wer Interesse hat, kann sich anmelden, jedoch ohne Redemöglichkeit.

*************

Hessische Bauordnung 2018
https://wirtschaft.hessen.de/sites/default/files/media/hmwvl/181219_hbo_10.5.pdf

GesetzentwurfFraktion der CDU, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Gesetz zur Änderung der Hessischen Bauordnung  Drucksache 20/1645  03. 12. 2019
http://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/5/01645.pdf

Text der Eingabe an den Landtag von der Bürgerinitiative Stopp 5G Frankfurt
https://occupyfrankfurt.net/wp-content/uploads/2020/03/eingabe-an-ausschuc39fwva-hbo.pdf

Ein Film- und Diskussionsabend rund um die 5G-Mobilfunktechnologie am 13.02.2020 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt

Aufklärung statt Desinformation – das Leben schützen
Kein 5G-Ausbau ohne vorherige
Technologiefolgenabschätzung und gesundheitliche Unbedenklichkeitserklärung durch unabhängige Langzeitstudien

Während Technologiekonzerne und Politik die neueste Mobilfunkgeneration 5G als unerlässlich für die moderne digitale Infrastruktur ansehen,  machen sich immer mehr Bürger Gedanken über die gesundheitlichen Belastungen. Die offizielle Desinformation ist groß.  Daher luden die Bürgerinitiativen „Stopp 5G Frankfurt“ und die „Taunus-Initiative-Stoppt 5G“ zu einem Film- und Diskussionsabend im Rudolf Steiner Haus in Eschersheim ein, um aufzuklären und über die Risiken dieses neuen Mobilfunkstandards zu informieren.

Rund 100 interessierte Bürger fanden sich am 13.02.20 um 19:30 Uhr ein, um den Film „Die gesundheitliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung – Faktencheck“ von Klaus Scheidsteger zu sehen.

Eine Moderatorin der der „Taunus-Initiative-Stoppt 5G“ führte spontan durch den Abend.
Sie warnte vor 5G mit den Worten: Die Erde hat ein Magnetfeld, das uns vor der kosmischen Strahlung schützt und wir bauen unterhalb dieser Magnetosphäre der Erdenun die Strahlung selber hin – durch ein engmaschiges Netz von Mobilfunkantennen, sogenannten „smarten“ Geräten und Satelliten im Orbit.

Überdies vernetze sich bei 5G, durch die SmartHome-Geräte, alles miteinander, wodurch ein einziger riesiger Elektrosmog entstünde.

Auch müsste bei diesen hochfrequenten Strahlen, wegen der geringeren Reichweite alle 150 Meter eine 5G-Antenne installiert werden. Da die 5G-Strahlenintensität durch 64 Strahlenkeulen je Senderichtung deutlich höher sei, als die der vorherigen Mobilfunkgenerationen mit nur einer Strahlenkeule pro Senderichtung, wäre dies nicht nur für die stetig ansteigende Zahl von elektrosensiblen Menschen sehr bedrohlich, sondern für alle Menschen.

So fordern beide Bürgerinitiativen, dass die Unschädlichkeit dieser neuen Mobilfunktechnologie erst einmal durch unabhängige Langzeitstudien bewiesen werden muss, bevor sie flächendeckend implementiert werden darf.

Der erste Teil des Films, ein Interviewausschnitt mit Dr. Barrie Trower, einem ehemaligen MI5 und MI6, Geheimdienst-Experten aus Großbritannien, ging detailliert auf die enormen, aber bisher weitgehend verschwiegenen Risiken und gesundheitlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung auf Kinder ein.

Barrie Trowers erschreckendes Fazit: Bereits im Bauch der Mutter wirken sich Mobilfunkstrahlen schädlich auf die DNA-Bildung des Embryos aus. Bei Handynutzung direkt am Ohr dringen die Strahlen bei Kindern tiefer ins Gehirn ein als bei Erwachsenen. In Schulen oder Universitäten verursachen WLAN- und Mobilfunkstrahlen Lern- und Konzentrationsstörungen bis hin zu ADHS und Burnout.

Auch die sozialen Kompetenzen würden durch die vermehrte Smartphone-Nutzung negativ beeinflusst. Anstatt miteinander zu reden, schicken sich zwei Jugendliche lieber Text-Nachrichten, auch dann, wenn sich beide im selben Raum befänden. Ca. 11.000 Nachrichten verschickt ein „smarter“ Jugendlicher im Monat.

Neben Dr. Barrie Trower kamen weitere Experten in Klaus Scheidstegers Film zu Wort:

• Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgöller, Med. Uni Wien, Athem 1+2 Studienkoordinator

• Prof. em. Prof. Dr. med. Dr. med. habil Karl Hecht, Professor für Neurophysiologie und für experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Humboldt-Universität (Charité) zu Berlin, Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften

• Dr. med. Monika Krout, Umweltmedizinerin, Aachen

• Dr. Devra Davis, Krebsforscherin, Gründerin Environmental Health Trust, USA

• Gesundheitsministerium Zypern, Nationales Komitee für Umwelt und Kindergesundheit

Auch diese Experten raten davon ab, sich durch das Mobiltelefon den Tagesablauf definieren zu lassen. Neben einer möglichen gesundheitlichen Schädigung durch die Strahlung, ersichtlich an einer Anhäufung von Krebsfällen in der direkten Umgebung von Mobilfunkmasten, würde die häufige Mobilfunknutzung auch zu einem Suchtverhalten führen. Etwa zur Sucht nach dem nächsten „Like“ bei Facebook, damit das Glückshormon Dopamin im Organismus freigesetzt wird.

Was kann der einzelne Bürger machen, um den Strahleneinfluss zu minimieren?

Im Film verriet eine werdende Mutter, mit welchen Maßnahmen sie ihr Ungeborenes schützt:

– Über das Festnetz telefonieren- Computer und andere Geräte verkabelt ans Netz bringen
– Mobile Geräte nur im Flugmodus oder ausgeschaltet in Körpernähe tragen

– So oft es geht den Flugmodus aktivieren oder mobile Geräte ausschalten
– Nachts Drahtlosnetzwerke deaktivieren (automatische Nachtschaltung)

– Reduzierung  der Sendeleistung des Routers auf das Minimum.

( Mehr Infos über WLAN- & Router Konfiguration:
https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-anwendungen/router-voice-over-ip )

– Sich nicht in die Nähe von Menschen begeben, die ein mobiles Gerät benutzen.
– Nicht im Auto oder in Aufzügen telefonieren, da dort bei schlechtem Empfang die Sendeleistung erhöht werden muss.

Es gab ein Podium mit Vertretern der beiden beteiligten Bürgerinitiativen mit zwei Diskussionsrunden.

Dabei ergriff ein Hochschul-Lehrer das Wort und machte auf das Problem „Digitalisierung, Energieverbrauch & CO2-Ausstoß“ aufmerksam.

Eine Thematik, die gerade von den Studenten in seinem Unterricht unter die Lupe genommen wurde.
So würden etwa die Server-Rechenzentren in Frankfurt für 20 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich sein und somit mehr Strom verbrauchen als der Frankfurter Flughafen.

Oder der hohe Stromverbrauch von Bitcoin-Transaktionen:
In einem Zeit.de-Artikel ( https://www.zeit.de/2019/32/bitcoin-kryptowaehrung-energieverbrauch-kilowatt-stimmts )

wurde berechnet, dass eine einzige Bitcoin-Transaktion durchschnittlich 200 Kilowattstunden verbraucht. Dies entspricht dem Stromverbrauch von einem Vier-Personen-Haushalt in ca. drei Wochen. Eine reguläre Überweisung benötige hingegen nur eine bis zwei Wattstunden.

Da die riesigen, anfallenden Datenmengen von 5G verarbeitet werden müssen, braucht es enorme Server-Leistungen. Der dadurch erhöhte Strombedarf wird derzeit auf 30% weltweit geschätzt. Das wäre eine erhebliche Zusatzbelastung für das Klima.  

Auch die wirtschaftlichen Interessen der Industrie wurden in den Gesprächsrunden angesprochen: Der Verkauf von SmartHome-Geräten oder das autonome Fahren verspräche einen lukrativen Umsatz für die Konzerne, weshalb die gesundheitlichen Nebenwirkungen vernachlässigt und die Bürger einfach vor vollendete Sendeantennen gestellt werden würden.

Eine Ergänzung zum gesundheitlichen Aspekt der Funkstrahlen: Da der menschliche Organismus an die 70% aus Flüssigkeiten besteht, bedeutet dies, dass sämtliche Stoffwechselprozesse in Ionenform, also bioelektrisch, ablaufen. Unser Nervensystem, ja alle organischen Zellen kommunizieren mit elektrischen Signalen. Es muss also niemand Wissenschaftler sein, um nachvollziehen zu können, dass sich künstlicher Elektrosmog störend bis schädlich auf lebendige Zellen auswirkt. (Mehr Informationen unter: https://www.openpetition.de/pdf/blog/verbot-des-5g-netzes-im-freistaat-bayern_konditionierung-der-wlan-10-hz-pulsation-bildung-eines-stressgedaechtnisses_1570385059.pdf )

Die Moderatorin wies darauf hin, wie wichtig es jetzt sei, sich über die Folgen der 5G-Technologie zu informieren und diese Informationen auch weiter zu vermitteln. Eine Bürgerin äußerte daraufhin die Idee, dass der Einzelne auf die Thematik aufmerksam machen könnte, indem er an die Autoheckscheibe ein Stopp-5G-Zeichen anbringen könnte.

Beispiel eines laminierten Stopp 5G-Zeichens an der Heckscheibe:

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Das Resümee der Veranstaltung: Fortschritt – Ja, allerdings nicht auf Kosten der Gesundheit und der Umwelt. Der Bürger bräuchte kein 5G für ein noch schnelleres Internet, die bisherigen Mobilfunkfrequenzen würden vollkommen ausreichen – jedoch sollte der kommunale Glasfaseraufbau mehr gefördert werden, da er eine strahlungsfreie, schnelle Internetkommunikation ermöglicht.

Mehr Informationen über den Film „ Die Gesundheitliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung – Faktencheck“ : https://faktencheck-mobilfunkstrahlung.de/de/


Frankfurt, 15.02.2020 / Larissa Schmidt (Larissa@bewusstsein-gesundheit.de)

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(Vorlage zum freien Gebrauch)

Bäume unter Hochfrequenz (Artikel bei Raum und Zeit)
Neue Belege für einen Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Pflanzensterben

https://www.raum-und-zeit.com/oekologie/elektrostress/baeume-unter-hochfrequenz.html

2. Antwort des Darmstädter OB Partsch auf Mail v. 30.12.19 in Zshg. mit „Dialog-Markt zur Zukunft des Mobilfunks in Darmstadt“ [20.11.19 | Centralstation], erneut mit meiner Replik im Anschluss

23.01.20 15:16

Sehr geehrter Herr Veil,

vielen Dank für Ihre Email vom 30. Dezember.

Ich will hier nur noch kurz antworten, da aus meiner Sicht die Argumente ausreichend austauscht sind:

– Der von Ihnen ausführlich zitierte Text ist klar als Vortragsmitschrift und Anhang gekennzeichnet. Er ist nicht Teil der Smart City Charta.

– Es ist ebenso klar gekennzeichnet, dass der Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung (Dialogplattform) im Vorfeld der Erstellung der Smart City Charta von einem Dritten gehalten wurde und dessen Meinung/Einschätzung widerspiegelt.

– Bei der Dialogplattform wurden offenbar bewusst vielfältige Sichtweisen einbezogen, um ein breites Meinungsbild zu erzeugen. Dies ist als Arbeitsgrundlage zu begrüßen und ohne Zweifel dem zu bevorzugen, innerhalb einer geschlossenen Meinungsblase immer nur Redner mit der gleichen Haltung zu Wort kommen zu lassen.

– Die Smart City Charta selbst hat die Aufgabe, Leitlinien für eine nachhaltige Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der Digitalisierung zu formulieren (also eigene Aussagen zu tätigen) und nicht, sich zu wo auch immer und wann auch immer getätigten Aussagen Dritter zustimmend oder ablehnend zu äußern.

– Schließlich ist der von Ihnen herangezogene Text in einer neutralen, nicht wertenden Sprache gehalten. Dies ist im wissenschaftlichen Diskurs vollkommen üblich und bedeutet bei in die Zukunft gerichteten Aussagen in keiner Weise, dass der Autor/Redner die Herbeiführung des benannten Szenarios zwingend wünscht oder positiv bewertet.

Ich sehe damit keine Notwendigkeit, sich noch vertiefter als ohnedies schon geschehen mit Herrn Roopa Mokka zu befassen, sondern empfehle, sich auf die Smart City Charta und ihre Inhalte zu konzentrieren. Sie ist der relevante Teil der Veröffentlichung.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Partsch

Oberbürgermeister

 

3. Mail an OB Partsch:

[Vorbemerkung: Auch diese Mail hinterfragt kritisch die Glaubwürdigkeit von Politikern – hier beispielhaft die des Herrn Partsch (Die Grünen) – bzgl. des offiziellen Konzepts: ‚Smart City Charta‘, das mit der geplanten Einführung des 5G-Standards engstens verwoben, da nur mit diesem zu realisieren ist. Zudem wird hier ein weiterer Schwerpunkt hins. möglicher gesundheitlicher Risiken gesetzt, die die 5G-Technologie in noch deutlich stärkerem Maße mit sich bringt, als dies beim 3G- bzw. 4G-Standard bereits der Fall (gewesen) ist.

Falls tatsächlich noch eine weitere Antwort eintreffen sollte, wird sie hier veröffentlicht. Es wird unverändert empfohlen, den entsprechenden Link: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2017/smart-city-charta-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2
selbst zu prüfen (-> ‚rote Pille‘).]

07.02.20 18:03

Sehr geehrter Herr OB Partsch!

Vielen Dank für Ihre neuerliche Antwort.

Zu Ihren Spiegelstrichen:

Zum 1.: zum 1. Satz: d’accord; zum 2.: Der Vortrag gehört in die Gruppe der die ‚Smart City Charta‘ (SCC) kommentierenden und interpretierenden Texte, die in die gleichnamige VÖ eines – sowie unter Federführung eben dieses – Bundesministeriums Einzug gefunden haben. Insofern trifft Ihre Aussage nur sehr bedingt zu.

Zum 2.: Sprechen Sie von „dessen Meinung/Einschätzung“, dann räumen Sie damit ein, dass die Einschätzung in Ihrer 1. Mail, nämlich dass Mokka „… sechs denkbare, negative Folgewirkungen einer ungesteuerten Digitalisierung und eines ungebremsten (digitalen) Turbokapitalismus skizziert, wenn (!) nicht interveniert wird“, unzutreffend ist.

Zum 3.: Ein „breites Meinungsbild“ gilt allgemein als erstrebenswert, schon wahr; kommen darin jedoch an endtotalitäre Gesellschaftsformen erinnernde und diese positiv darstellende Positionen vor [z.B.: „Künftig können Sensoren uns bessere Daten als Märkte liefern.“], stellt sich die Frage, was dies bezwecken soll – vor allem dann, wenn sich diese Position im Rahmen der hochoffiziellen Veröffentlichung SCC wiederfindet und dort zudem, und das ist wesentlich, unwidersprochen bleibt.

Ich glaube vielmehr, Herr Mocca hat eine Zukunft beschrieben, die durch Smart Cities – im Verbund mit 5G, unzähligen Sendemasten, Mini-Antennen und über 50.000 weiteren Satelliten im All – nicht nur tatsächlich möglich werden könnte (was er selbst insinuiert), sondern aus Sicht bestimmter, machtvoller Interessen offenbar sehr erstrebenswert ist. Dummerweise hat er sich dazu nicht kritisch, sondern zustimmend geäußert – ich wies das semantisch nach. Den einzelnen Argumenten haben Sie auch nicht widersprochen.

Zum 4.: Richtig, „wo auch immer und wann auch immer“ kann sich die SCC selbstredend nicht zu irgendwelchen „Aussagen Dritter“ äußern – vielleicht aber zumindest in ihrer eigenen Publikation …?

Zum 5.: 1. widersprechen Sie hier Ihrem 2. Spiegelstrich; 2. hatte ich dezidiert nachgewiesen, dass sich der Autor bzgl. mind. zweier Thesen sehr wohl uneingeschränkt positiv äußert, und zwar im begleitenden Fließtext. Ferner lässt u.a. die von mir analysierte, hoch geschlossene Form der Thesen keinen Spielraum hins. der Bewertung der übrigen Thesen durch den Autor mehr zu. Es grenzt – und hier drehen wir uns in der Tat im Kreis – an extreme Gutgläubigkeit, politischen Unwillen oder aber bewusste Augenwischerei, in Form und Inhalt dieser Thesen noch so etwas wie wissenschaftliche Neutralität ausmachen zu wollen, gerade unter Berücksichtigung der noch folgenden Absätze.

Sicher, man kann die Passage marginalisieren, oder sie von dem ‚eigentlichen SCC‘-Konzept zu separieren versuchen. In Anbetracht der Tatsachen aber, dass hier eine Technologie über den Globus und in den Orbit ausgebreitet werden soll, die selbst bei der WHO im Verdacht steht, mind. „möglicherweise krebserregend“ zu sein [im April 19 wurde von der IARC gar eine Höherstufung angeregt] – um nur ein bedenkliches ‚Detail‘ von etwa 30 zu nennen -, und dass selbst Ihre Partei nicht dagegen aufsteht und keine der 5G-Einführung vorausgehende Unbedenklichkeitsprüfung oder wenigstens Risikofolgenabschätzung fordert, wie dies bei gesundem Menschenverstand zwingend erforderlich wäre — nun, da kommt man, wenn man denn die gesamte Entwicklung im Umfeld des 5G-Roll Outs betrachtet, nicht wirklich umhin, hierin eine gigantische, konzertierte, Partikularinteressen eindeutig den Vorrang vor dem Gemeinwohl bzw. der Volksgesundheit gebende Aktion zu vermuten, auch ganz unabhängig von demokratie-theoretischen Erwägungen, die ja den Ausgangspunkt unseres Diskurses bildeten. Aber natürlich verstärkt sich dieser Verdacht noch, wenn man auf solch eine unwidersprochene „Meinung/Einschätzung“ in der SCC stößt, von z.B. erhöhten Krebsraten in der Nähe von (sogar lediglich 3G- und 4G-) Mobilfunk-Sendemasten oder einer evidenten, durch Studien belegten Zunahme von Gehirntumoren an jeweils jener Kopfseite der Patient/inn/en, an der diese ihre Mobiltelefonie betrieben haben, jedoch fast nichts erfährt – jedenfalls nicht in den Qualitätsmedien.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, rechne indes mit keiner Antwort mehr – wie Sie ja auch schon andeuteten. Da Sie es sich dann offenbar doch lieber bequem machen (à la: ‚Die ICNIRP erkennt nun mal nur eine thermische Wirkung von nicht-ionisierender Strahlung an, dann muss das so stimmen, und Ende der Diskussion!‘) und in Eintracht mit Ihren politischen Partnern, Wirtschaftsführern und höheren Ministerialbeamten die 5G-Digitalisierung im Großen und Ganzen völlig unkritisch ermöglichen (s. auch eilige Novellierung der HBO) – und zwar fast über alle etablierten Parteien hinweg, irgendwie auffällig -, werden Sie sich eines Tages vielleicht an Diskurse wie diesen erinnern – und zwar mit unguten Gefühlen.

An signifikanten Beispielen für Erfindungen/Modernisierungen/Einführungen, die aufgrund fatalster Nebenwirkungen – auch nach Jahrzehnten noch – zurückgezogen werden mussten, mangelt es wahrlich nicht. Nur diesmal könnte der Schaden – und hier muss bereits der Konjunktiv ausreichen – um ein Vielfaches höher ausfallen, wenn nicht noch rechtzeitig nachgedacht und wirklich unabhängig geprüft wird — bis hin zu einer Massen-Unfruchtbarkeit.

Eigentlich hätten Sie darauf schon noch mal reagieren sollen, Mocca hin oder her …

Mit freundlichen Grüßen –

Jan Veil

Pressemitteilung vom 31.01.20 zum globalen Aktionstag gegen 5G (25.01.2020)

Am Samstag, dem 25.01.20, zum globalen Aktionstag gegen 5G, fanden in vielen Städten Demonstrationen mit tausenden Elektrohypersensiblen und Mobilfunkkritikern statt. Es gab Info-Stände in vielen Gemeinden, um die Bevölkerung über die Gefahren von 5G aufzuklären.

Auch die Bürgerinitiative Stopp 5G Frankfurt und die Taunus-Initiative-Stoppt 5G waren in Frankfurt an der Hauptwache aktiv und gut besucht.

Hier konnten sich die Bürger anhand von Infostellwänden, Informationsmaterial und Vorträgen ausführlich informieren, z.B. über die Strahlungsbelastung, die mit 5G auf uns zukommt, die Auswirkung auf unsere Gesundheit und die Umwelt. Mobilfunk-strahlung wird von der WHO bereits seit 2011 als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Im April 19 verlangte ein wichtiges Gremium innerhalb der WHO sogar deren Hochstufung in „wahrscheinlich krebserregend“.

Die Strahlungsbelastung durch 5G wird mit ca. 800.000 neuen Sendemasten, zusätzlichen Kleinzellen alle 100 – 150 Meter und mind. 50.000 neuen Satelliten im All enorm ansteigen – ÜBERALL und für JEDEN, ob Nutzer oder nicht.

In Gesprächen mit besorgten Bürgern wurde klar: Es gibt viele Menschen, die das Thema so kritisch sehen wie wir. Wir müssen sie nur erreichen. Die allgemeine Zustimmung und das Interesse der Bürger brachte ein Passant auf den Punkt: „Ihr solltet alle vierzehn Tage hier an der Hauptwache sein.“

Die an diesem Tag stattgefundene Vernetzung mit Umweltmedizinern und anderen Aktiven aus umliegenden hessischen Städten war wichtig, denn die hessische Landesregierung plant eine Änderung der hessischen Bauordnung. Sie will damit durch die Hintertür ermöglichen, dass das Genehmigungsverfahren zum Aufstellen deutlich höherer Antennenanlagen erheblich erleichtert wird. Ferner soll diese Erhöhung dann nicht mehr ab Boden-, sondern ab Dachlinie gelten!

Eins wird hier klar: Wir Bürger werden im Unwissen gelassen, deshalb ist es notwendig, dass die Presse anfängt, ausführlich und unabhängig zu berichten.

Unsere Gesundheit ist uns wichtig, Wir wollen keine Versuchskaninchen sein! Die Gesundheitsgefährdung durch Contergan, Asbest, Dioxin etc. stellte sich erst im Nachhinein als Skandal heraus. Daraus sollten wir lernen!

Wir fordern: Vor dem weiteren Ausbau bzw. der Inbetriebnahme des 5G-Netzes auf Erden und im Weltraum müssen Industrie und Staat in unabhängigen Studien dessen Unschädlichkeit beweisen.

 

Gegen die Spaltung der 5G Bewegung

Die Kompetenzinitiative e.V., Diagnose-Funk e.V. und Mobilfunk Bürgerforum Südwest haben eine Abgrenzung gegen Strömungen in der Bewegung gegen 5G herausgegeben, die geeignet ist, die Bewegung zu spalten.
Wir teilen die dort ausgeführte Kritik an der rechtsextremen IVO Sasek- Bewegung in den meisten Punkten.
Wir unterstützen die Kritik zu den Kapiteln

  1. Politisches Ziel: Diktatur / Gottesstaat / Führersekte
  2. Hitlerverehrung
  3. Judenhetze und „Mein Kampf“
  4. Diffamierung Homosexueller:
  5. Ausländer / Migration

Wir vermissen eine Kritik an der unsäglichen antikommunistischen und antiemanzipatorischen Hetze in dem Film Schreiendes Blut, einer demagogischen Geschichtsverfälschung, der z.B. auf die Absurdität hinausläuft, der Frankfurter Schule die Kriegstoten des Vietnamkrieges anzulasten.
Wir vermissen auch eine Kritik an dem Film Globale Krisen,
in dem sämtliche Erscheinungsformen des Kapitalismus und Imperialismus, der Hunger, die Kriege , der große Unterschied von Arm und Reich, das Profitmachen mit Krankheit, großer Drogenkonsum, die CO2-Panik, Okkultismus, 5G, die gesamte globale Krise darauf zurückgeführt werden, daß der Teufel auf die Erde gekommen sei und uns daran hindere, daß wir im Paradies leben.
Dies ist eine gigantische Ablenkung von den wirklichen Verursachern und im Interesse derselben und soll davon abhalten, gegen die angeprangerten Zustände wirklich aufzustehen. Wir müssen uns nur selbst vor dem Teufel retten und Gott in uns entdecken und Anhänger seiner Sekte werden.

Die Beurteilung der Ivo Sasek-Bewegung durch die hier vertretene Richtung in der Gruppe Stopp 5G Frankfurt

Die Ivo Sasek-Bewegung ist eine doppelgesichtige, totalitäre, rechtsextreme, fundamental-religiös-faschistische Organisation, ganz auf der Linie des globalen Abbaus der parlamentarischen Demokratie, des Rechtsstaats und der globalen Transformation des kapitalistischen Systems in ein feudal-technokratisches totalitäres System. In dieser Transformation erhält die Religion wieder einen neuen/alten gesellschaftlichen Stellenwert als Instrument der direkten Herrschaft. Alt, weil es eine Rückkehr zur feudalistischen Funktion der Religion in der Gesellschaft darstellt. Sie ist doppelgesichtig, weil sie mit vielen aufklärerischen Filmen zu allen politischen Themes im Internet präsent ist. Aufklärung ist jedoch nur das Mittel, um die Menschen in eine gegenteilige fundmental religiöse Praxis zu locken.

Die BI Stopp5G Frankfurt hat in ihrer Grundsatzerklärung die Mitarbeit von Anhängern von Kla.tv bzw der IVO Sasek-Bewegung in der BI ausgeschlossen.

Wir arbeiten in Bündnissen gegen 5G mit Gruppen zusammen, die das anders sehen, solange in den gemeinsamen Aktionen keine Werbung für diese Bewegung gemacht wird. Wir sind dabei darauf bedacht, wohlmeinende Menschen von ihren Illusionen über die Ziele von Kla.tv abzubringen.

Die Abgrenzung der Kompetenzinitiative e.V., Diagnose-Funk e.V. und Mobilfunk Bürgerforum Südwest geht jedoch weit darüber hinaus und dient der Spaltung der Bewegung, insbesondere wenn es um die Stellung zu Ulrich Weiner geht.

Relativierte Gegnerschaft gegen 5G bei der Kompetenzinitiative e.V., Diagnose-Funk e.V. und Mobilfunk Bürgerforum Südwest

„Die unterzeichnenden Verbände führen ihre Kritik gegen hochfrequente Strahlung und insbesondere gegen eine unkontrollierte und nicht begrenzte Steigerung bei 5G“:

Abgrenzung

Das ist keine grundlegende Gegenerschaft gegen 5G, sondern nur eine gegen eine unkontrollierte und grenzenlose Bestrahlung, wie auch in dem nächsten Zitat deutlich wird.

„…unter dem Aspekt der EU-rechtlich vorgesehenen und auch national verankerten Vorsorge sowie dem Minimierungsgebot nach dem ALASTA-Prinzip (as low as scientifically and technically achievable – so niedrig wie wissenschaftlich und technisch erreichbar)….“

Abgrenzung


Der Maßstab ist nicht die Gesundheit. Das Minimierungsgebot endet an den Grenzen der technischen Machbarkeit. Die menschenfeindliche 5G-Technologie wird nicht in Frage gestellt, sondern nur übermäßige Strahlung. Die eigenen Ergebnisse der Studien, die die krankmachenden Wirkungen von 5G beweisen, werden damit relativiert. Man traut sich nicht, für die Verhinderung der 5G – Technologie aufzustehen. Das ist eine relativierte Gegerschaft gegen 5G

Übernahme des Feindbildes der Regierung

Sie berufen sich bzw übernehmen große Teile ihrer Kritik aus einer Broschüre von Farn, einer Organisation, die von der Regierung gefördert wird und deren Ziele teilt.

„Mit Hilfe sozial-ökologischer Themen versuchen rechtsextreme AkteurInnen, ihr biologistisches, rassistisches und antisemitistisches Weltbild in breiteren Bevölkerungsschichten salonfähig zu machen … Als soziale Bewegung vereint der moderne Rechtsextremismus dabei ganz unterschiedliche Gruppen, Organisationen und Strömungen.“ (Aspekte Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Natur und Umweltschutz, FARN, 2019).Abgrenzung

Wer ist FARN ?
FARN wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. https://www.nf-farn.de/farn
FARN ist eine Fachstelle der Regierung
FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz „FARN-Fachtagung 2019 „Prima Klima?““

Wie können wir uns vor rassistischen und nationalistischen Einflüssen auf den Natur- und Umweltschutz schützen? Es ging um Klimaleugner*innen, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Herrschaftsverhältnisse in der Ökologie, Präventionsarbeit, feministische Kritik an der Bevölkerungspolitik, Anastasia, Klimagerechtigkeit und Rechtsextremismus im Internet.
https://www.facebook.com/farn.nf/

FARN diffamiert alle Kritiker der globalen Agenda 2030 als rechtsextrem. Dazu gehören diejenigen, die die durch CO2 bedingte Globale Erwärmung ( dieses Paradigma ist das Herz der Agenda21 und der Agenda 2030) kritisieren, die als Klimaleugner diffamiert werden. Da Smart Cities und Internet of Things, für welche 5G unabdingbar ist, eine Umsetzung der Agenda 2030 sind, bekämpfen sie eine konsequente Gegnerschaft gegen 5G. Nur eine relativierte Gegnerschaft ist erlaubt.


Die Argumente im Farn-Dokument gegen die Sasek-Bewegung dienen als Grundlage für den Abgrenzungs-Beschluß von diagnose:funk.

„Beschluss der diagnose:funk Mitgliederversammlung am 7.4.2019
Stellungnahme gegen Versuche rechtsradikaler Einflussnahmen auf den Widerstand gegen 5G
Die diagnose:funk Mitgliederversammlung bekräftigt, dass diagnose:funk nicht mit rechtsradikalen, rassistischen und demokratiefeindlichen Strömungen, die angeben, gegen die Mobilfunkpolitik der Regierung zu sein, und ihren Unterstützern, zusammenarbeitet.“

Abgrenzung

Also keine Zusammenarbeit nicht nur mit den rechtsradikalen Organisationen selbst, sondern auch nicht mit deren Unterstützern. Wer ist ein Unterstützer?

Die Querfrontkeule

“ Insbesondere kla.TV aber auch andere Kanäle nutzen Dokumente oder Personen der mobilfunkkritischen Szene, oft auch ungefragt, lassen sie Interviews geben oder machen sie zu Darstellern in ihren Filmen.
Einige Personen aus der mobilfunkkritischen Szene vertreten nun, dass es egal sei, was jemand politisch vertritt, Hauptsache er ist gegen 5G. Dieses „Querfrontdenken“ ist nicht nur naiv, man merkt nicht, dass man nicht nur benutzt wird, sondern verkennt, dass man damit diese Szene stärkt und der Kritik den Boden und die Legitimation entzieht. „

Abgrenzung

Das ist kein Querfrontdenken. Es ist allenfalls naiv.
Querfront bezeichnet eine Koalition politischer Organisationen der Rechten mit den Linken.
Die Bewegung gegen 5G ist eine Widerstandsbewegung, die nicht auf der Ebene von politischen Parteien agiert und die auch kein allgemein politisches Programm hat. Insofern ist der Begriff Querfront hier falsch.
Die Bewegung gegen 5G ist eine Bürgerbewegung, eine Widerstandsbewegung, die 5G verhindern will. Dabei muß man immer Aktionseinheiten verschiedener politischer Richtungen eingehen. Das allgemein Verbindende ist die Erreichung dieses Ziels, aber kein politisches Programm.
Die Einführung des politischen Begriffs Querfront in diesem Kontext dient nur dazu, Ulrich Weiner ein rechtsradikales politisches Programm anzudichten.
Ulrich Weiner ist ein Aktivist gegen 5G. Er verfolgt darüber hinaus kein politisches Programm. Er hat mit seinen Vorträgen und Filmen viel zur Entstehung von Bürgerinitiativen gegen 5G beigetragen. Ulrich Weiner gehört, soweit uns bekannt ist, nicht zu Klagemauer Tv, sondern war dort auf einer Veranstaltung und hat dort einen Vortrag gehalten. Der Vorwurf, daß er sich damit instrumentalisieren ließ, ist berechtigt.
Man kann ihn nicht mit der Sasek-Bewegung gleichsetzen oder ihn als Querfrontler in eine politische Organisation ummünzen und deswegen eine Zusammenarbeit mit ihm auszuschließen.
Das ist Spaltung und eine Schwächung der Bewegung gegen 5G.
Angebracht ist hier eine solidarische Kritik. Siehe:https://regenbogen-krieger.net/2019/11/04/offener-brief-an-daniele-ganser-ulrich-weiner-und-ernst-wolff/

„Zu unserer Absicherung als demokratische und gemeinnützige Organisationen und als politisch agierende Personen in der Kommunal- und Landespolitik ist es unsere Pflicht, zu überprüfen, mit wem wir zusammenarbeiten.“

Abgrenzung


Wer dieser Pflicht zur Abgrenzung nicht nachkommt, ist also Querfrontler.
Diagnose-Funk verwahrt sich nur gegen eine Sorte der Instrumentalisierung und läßt sich selbst von denjenigen, die 5G einführen wollen, instrumentalisieren.


Die Bewegung gegen 5G muß sich gegen eine Instrumentalisierung von allen Faschisten – nationalen (rechtsextremen) wie globalen Faschisten verwahren.
Die Querfrontkeule wird bei Diagnose-Funk und der Kompetenzinitiative geschwungen, weil die 1% nicht angegriffen werden sollen, die auch hinter 5G stecken und sie spaltet den Widerstand ganz im Interesse derjenigen, die 5G einführen wollen.

Es ist für 5G-Gegner falsch, sich auf die Ursachen von 5G, nämlich die Agenda 2030 und auf diejenigen positiv zu berufen, die von der Bundesregierung dafür eingesetzt sind, die Smart Cities und die Agenda 2030 umzusetzen.

Diagnose Funk tut dies, indem sie sich auf den WBGU berufen:

„Der unregulierte digitale Umbau der Gesellschaft, so warnt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung. Globale Umweltveränderungen (WBGU), werde die Klima-und Umweltkrise beschleunigen und die planetarischen Leitplanken durchbrechen“.

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1442

oder hier:

„Die neue Mobilfunktechnologie 5G ist ein Symbol für die anhaltenden Fehlentwicklungen in unserem System, bezogen auf Klima, Gesellschaft, Gesundheit und freiheitliche Demokratie.“

https://www.strahlend-gesund.de/stopp5g

5G wird als Fehlentwicklung gekennzeichnet und mit der Fehlentwicklung beim Klima gleichgesetzt, um die Agenda 2030 und Sustainable Development als Ziel erscheinen zu lassen, für das man kämpfen müsse, um diese Fehlentwicklungen zu korrigieren.

„Nun hat sich der „Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)“ mit dem Impulspapier „Digitalisierung: Worüber wir jetzt reden müssen“zu Wort gemeldet. ….. Eine Ausrichtung der globalen digitalen Revolution an den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 (Nachhaltigkeitsprogramm der UNO, Anm.df), ist kaum zu beobachten,“ https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/digitalisierung-worueber-wir-jetzt-reden-muessen.

Indem WBGU und Diagnose Funk 5G in Widerspruch zur Agenda 2030 setzen, streuen sie uns Sand in die Augen. Wir sollen Hoffnungen auf Sustainable Development und die Agenda 2030 setzen. Smart Cities und somit 5G sind jedoch die Umsetzung der Agenda 2030.

Das lesen wir in der Smart-City-Charta“ der Bundesregierung („Smart City Charta- Digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestalten“, herausgegeben vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn 2017):

„Die Smart City Charta wurde entwickelt in Anerkennung und aufbauend auf

– der Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt,

– der Nationalen Stadtentwicklungspolitik,

– der Urban Agenda der EU (Pakt von Amsterdam) sowie

– der New Urban Agenda der Vereinten Nationen.

Die Charta unterstützt die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und die Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals)“, Smart-City-Charta S.9 .

Von einem Verbot von 5G ist nirgendwo die Rede. Es wird lediglich eine regulierte Form der Umsetzung von Smart Cities gefordert. Als ob eine gesellschaftliche Debatte und regulierte Umsetzung irgendetwas an den Gesundheitsfolgen von 5G ändern würden.

Diese Kritik des WBGU an 5G dient dazu, dem Widerstand die Luft aus den Segeln zu nehmen und diesen auf die double-think Agenda der Agenda 2030, die sich mit dem Label „sustainable development“ schmückt, festzulegen. Inwiefern diese in diametralem Gegensatz zu wirklichem sustainable development steht, kann man in diesem Artilel nachlesen: Was ist sustainable development?

Der Widerstand gegen 5G soll dahin umgeleitet werden , daß er sich für die Ziele, die Agenda 2030, die sich sustainable development nennt, einsetzt, die gerade die Ursache von 5G ist.

Da diese Kritik eine Form der Umsetzung der Agenda2030 von Smart Cities und 5G ist, steht diese wirklichem Widerstand feindlich gegenüber. Das ist der wirkliche Grund der Diffamierung von Ulrich Weiner und der Spaltung der Bewegung gegen 5G.

Gegen die Änderung der HBO

Brief an die hessischen Landtagsabgeordneten

Sehr geehrte Landtagsabgeordnete des Landes Hessen,

die Landesregierung aus CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Änderungsantrag zur hessischen Bauordnung (Gesetz zur Änderung der Hessischen Bauordnung (Drucksache 20/1645))eingebracht, der den Ausbau von 5G- Mobilfunkmasten enorm erleichtern und bisherige „Hindernisse“ bei Genehmigungsvorschriften aus dem Weg räumen soll:

„Im Hessischen Mobilfunkpakt hat sich die Landesregierung verpflichtet, am Ausbau des Mobilfunknetzes und im besonderen des 5G-Netzes mitzuwirken. Als ein Hemmnis bei der Umsetzung des neuen 5G-Standards wurde die Vielzahl von Genehmigungsverfahren benannt, die dadurch entstünden, dass die nunmehr benötigte Höhe der Antennenanlagen vielfach 15 m betrage und damit oberhalb der bisherigen Grenze der Baugenehmigungsfreiheit von 10 m liege. Zudem werden die Abstandsvorschriften als weitere Hürde genannt.“

Wir fordern die Landtagsabgeordneten auf, dieser Gesetzesänderung zu widersprechen und ihre Inkraftsetzung zu verhindern.

Hessische Landesregierung verletzt §13 der Hessischen Bauordnung

Mit der Unterstützung der Einführung von 5G, wozu sich die hessische Landesregierung durch den hessischen Mobilfunkpakt 2018 mit den größten Mobilfunkbetreibern der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland verpflichtet hat, verletzt die hessische Landesregierung §13 der Hessischen Bauordnung. Dieser besagt:

§ 13 Schutz gegen schädliche Einflüsse

Bauliche Anlagen müssen so angeordnet, beschaffen und gebrauchstauglich sein, dass durch Wasser, Feuchtigkeit, Einflüsse der Witterung, pflanzliche oder tierische Schädlinge oder durch andere chemische, physikalische oder biologische Einflüsse Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen. „

Die Einführung von 5G wird massive Gesundheitsschädigungen zur Folge haben, denn die Menschen werden damit einer massiv erhöhten Einwirkung hochfrequenter Strah-lung (HF) ausgesetzt.
Die gesundheitsschädigende Wirkung von Microwellenstrahlung auf Mensch und Umwelt ist bewiesen: 1. durch die steigende Anzahl von Elektrosensiblen; 2. durch viele tausend von Fachleuten gegengeprüfte klinische Studien: Diese zeigen auf, dass bereits die elektromagnetischen Felder der 3. und 4. Generation erhebliche Schädigungen bei Menschen, Tieren und Pflanzen bewirken – in den Organsystemen sowie in der Zell- und DNA-Struktur, womit jene Techniken bereits heute zu einem nicht unerheblichen Anteil zur Entstehung der wichtigsten Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes beitragen. Sicher ist: Mit Einführung des 5G-Mobilfunknetzes, das 10- bis 100mal leistungsfähiger ist als 4G, wird dieser Anteil erheblich ansteigen bzw. die Zahl der Betroffenen deutlich zunehmen. (Quelle)

Hat die hessische Landesregierung bei Ihrem massiven Bestreben auch noch die letzten Funklöcher zu schließen, darüber nachgedacht, wohin dann die vielen Elektrosensiblen, die durch genau diese Politik immer mehr werden, fliehen sollen, wenn es keine Funklöcher mehr gibt ?

Dem globalen Beschluß zur Einführung von 5G ging kein Unbedenklichkeitsnachweis voraus, wie das beispielsweise bei der Einführung von neuen Medikamenten heute dank den Lehren, die aus der Contergan – Affäre gezogen wurden, üblich ist.

Wollen wir den Contergan – Skandal heute im Fall von 5G wiederholen?

Die Verantwortungslosigkeit, einfach per Dekret von der Unschädlichkeit von 5G auszugehen, läßt sich auch nicht durch die skandalösen Grenzwerte für EMF-Strahlung legitimieren.

Die deutschen Grenzwerte sind ein Freibrief für die Industrie und im internationalen Bereich glänzt Deutschland durch besondere Menschenfeindlichkeit. Die Grenzwerte der Länder Schweiz, Italien, Paris City, Polen, Russland und Regionen in Belgien sind 100 bis 10.000 mal niedriger als die deutschen und die der USA. Sie beziehen im Unterschied zu den deutschen auch nicht- thermische, biologische Effekte ein. (Quelle)

Mit der Leugnung der biologische Wirkung der elektromagnetischen Strahlung in ihren Grenzwerten steht Deutschland ganz im Einklang mit den globalen Initiatoren von 5G. Für wie naiv werden wir gehalten, daß wir an die Unwissenheit der Machtelite über die biologischen Schäden glauben sollen, wenn diese aus der Militärforschung mit Mikrowellenwaffen solche Schädigungen ganz genau kennen. Die Tatsache, daß Mikrowellenwaffen mit ähnlichen Frequenzen wie 5G arbeiten, nährt den Verdacht, daß die biologischen Wirkungen vielmehr deshalb ausgeklammert werden, weil die Verantwortlichen die Schäden genau kennen.

Wir fordern von der hessischen Landesregierung für Hessen EMF Grenzwerte einzuführen, die die Erkenntnisse der neuen medizinischen Studien über die gesundheitlichen Schäden von elektromagnetischer Strahlung berücksichtigen.

Der globale flächendeckende Einsatz von 5G stellt ein Experiment an der Menschheit und der Umwelt dar, was durch internationales Recht (Nürnberger Kodex) als Verbrechen definiert ist.

Diese nach internationalem Recht illegale Praxis wird durch die hessische Landesregierung mit dem Mobilfunkpakt und den jetzt beantragten Gesetzesänderungen unterstützt.

Bei der Einführung von Typengenehmigungen gemäß dem vorgeschlagenen §77a HBO, die bei der Landtags- Debatte verschleiernd als Erleichterung von „seriellem Bauen“ „Plattenbauten“ „Gebäude nach dem Baukastensystem“ diskutiert werden, geht es in Wirklichkeit um einen erdrutschartigen Ausschluß von Mitspracherechten der Kommunen und Nachbarschaften, dem Verzicht auf öffentliche Bekanntmachungen und dem Ausschluß der örtlichen Baugenehmingungsbehörden beim Genehmigungsverfahren von 5G – Masten.

Ausschluß der örtlichen Baugenehmingungsbehörden beim Genehmigungsverfahren von 5G – Masten

Die Typengenehmigungen werden von einer zentralen Stelle ( in Hessen in Gießen ) erteilt:

„Für bauliche Anlagen, die in derselben Ausführung an mehreren Stellen errichtet werden sollen …

Eine Typengenehmigung kann auch für bauliche Anlagen erteilt werden, die in unterschiedlicher Ausführung, aber nach einem bestimmten System und aus bestimmten Bauteilen an mehreren Stellen errichtet werden sollen…

(3) Typengenehmigungen anderer Bundesländer gelten auch im Land Hessen…

(4) Eine Typengenehmigung entbindet nicht von der Verpflichtung, ein bauaufsichtliches Verfahren durchzuführen.Die in der Typengenehmigung entschiedenen Fragen sind vonder Bauaufsichtsbehörde nicht mehr zu prüfen „(Drucksache 20/1645).

Das örtliche Baugenehmigungverfahren ist damit reine Formsache, weil mit der Typengenehmigung zentral alle relevanten Fragen schon vorentschieden sind und nicht mehr geprüft werden können.

Ist irgendwo in Deutschland eine Typengenemigung für 5G – Antennen erteilt, haben die Unternehmen die Baugenehmigung für alle Antennen in der Tasche. Die örtliche Genehmigungsbehörde gibt nur noch formal den Stempel. Das ist eine unerhörte Entmachtung der regionalen Bauaufsichtsbehörden. Die Interessen der Mobilfunkunternehmen kommen so unbeschränkt zum Zuge, auch wenn die Bevölkerung dadurch geschädigt wird.

Ausschluß von Mitspracherechten der Kommunen und Nachbarschaften

Die Bauaufsichtsbehörde soll nach der geltenden HBO, die Errichtung von 5G – Antennen öffentlich bekannt machen und Beteiligte anhören, da 5G – Antennen

„aufgrund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebs geeignet sind, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft zu gefährden, zu benachteiligen oder zu belästigen.“ §71 ,§72 HBO a.F.

Die Landesregierung hebelt mit dieser Gesetzesinitiative rechtstaatliche Garantien der Bürgerbeteiligung zum Schutz der Bevölkerung aus.

Bei dem neuen § 77a werden Mitspracherechte der Kommunen und Nachbarschaften und öffentlichen Bekanntmachungen ausgeschlossen:

Dies geschieht dadurch, daß alle Paragraphen die eine Bürgerbeteiligung vorsehen für 77a nicht gelten.

„(5) Die §§ 67, 69 Abs. 2 und 5 Satz 1 und 2, § 70 Abs. 1 mit Ausnahme der Beteiligung der Gemeinde, § 70 Abs. 2 und § 73 Abs. 1 und 2 Satz 2 gelten entsprechend;“ Drucksache 20/1645

Die §71 und §72, die die Mitsprache der Kommunen und Nachbarschaften in der alten HBO regeln, gelten bei den Typengenehmigungen nicht. §70 gilt aber mit Ausnahme der Beteiligung der Gemeinde.

In der alten HBO heißt es:

§71 Beteiligung der Nachbarschaft

1 Die Bauaufsichtsbehörde soll die Nachbarschaft benachrichtigen, bevor von Vorschriften, die ihrem Schutz dienen, Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen zugelassen werden; das gilt auch, wenn die angewandte Abweichungs-, Ausnahme- oder Befreiungsvorschrift selbst nachbarschützend ist.

2 Einwendungen sind innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Benachrichtigung der Bauaufsichtsbehörde mitzuteilen.

(1) Die Bauaufsichtsbehörde kann das Bauvorhaben auf Antrag der Bauherrschaft vor der Entscheidung über den Bauantrag öffentlich bekannt machen, wenn

1.mehr als 20 Personen zu beteiligen sind oder

2.bauliche Anlagen aufgrund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebs geeignet sind, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft zu gefährden, zu benachteiligen oder zu belästigen.“

Die Änderung der HBO gewährt noch eine weitere Erleichterung für Mobilfunkbetreiber:

5G Mini-Zell-Antennen ganz ohne Genehmigung

Die Ausnahmen von dem „Genehmigungserfordernis“, das bisher für Antennen von 10m Höhe galt, wird auf Antennen von 15m erweitert (wobei 15m nicht vom Erdboden aus gemessen werden, sondern von der Dachbegrenzung, sollte der Mast auf einem Dach stehen) und der Abstand der Antennen von der Gebäudewand von bisher 4 H auf 2H reduziert. Diese „Erleichterungen“ machen es möglich, daß die geplanten tausenden 5G – Mini-Zell-Antennen (ergänzend zu den großen Antennen) ganz ohne Genehmigung – nicht einmal einer formalen – direkt vor unseren Wohnungen und Schulen an Straßenlaternen und Ähnlichem errichtet werden können .

Wir fordern die Landtagsabgeordneten zu einer Kehrtwende auf.

Anstatt unkritisch den globalen Vorgaben nach flächendeckender Einführung von 5G zu folgen und dabei den bestehenden gesetzlichen Auftrag der Landesregierung zum Schutz des Bürgers , wie in §§13, 71 und 72 HBO definiert ist, für null und nichtig zu erklären, fordern wir sie auf:
erteilen sie der Gesetzesänderung eine Absage
setzen sie sich dafür ein,

daß vor dem Ausbau des 5G-Netzes Industrie und Staat die Unschädlichkeit dieser Technologie beweisen müssen.

Schließen Sie sich damit den Städten in Europa an, die die Installation von 5G aus diesem Grund bereits abgelehnt haben, darunter: Brüssel, Florenz, Rom, ferner die Kantone Genf, Jura und Waadt in der Schweiz sowie Bad Wiessee.

Weitere Infos:

www.kompetenzinitiative.net,www.ul-we.de, www.stopp5g.net, www.gegen5g.de, https://ehtrust.org/science/

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpubh.2019.00223/full

Aktionsgruppe gegen Krieg, Herrschaft und Ausbeutung, gegen die Kriegsgesellschaft, Kapitalismus, Imperialismus,Kolonialismus und Technokratie