Archiv für die Kategorie ‘Manifest’

Ein guter Jahresanfang: Wir können siegen !!

Veröffentlicht: Januar 6, 2017 von asambleasueberall in Herrschaftsfreie Gesellschaft, Manifest, Uncategorized

Die Wiederaneignung des Landes, der Produktionsmittel und des Reichtums durch die unterworfene Klasse ist die Bedingung für ihre Befreiung und der Befreiung der Menschheit vom Krieg.
Die unterworfene Klasse kann dies nur erreichen, wenn sie das Gewaltmonopol, das die herrschende Klasse zu ihrer Unterdrückung und zur Aggression gegen andere Staaten geschaffen hat, in die Gesellschaft zurücknimmt .
Die herrschende Klasse ist nur in der Lage, Krieg gegen andere Staaten zu führen, wenn es ihr gelingt, Teile der unterworfenen Klasse dazu zu bringen, ihr Leben aufs Spiel zu setzen für die Durchsetzung ihrer Raubzüge.
https://occupyfrankfurt.net/2016/12/29/kriege-dauerhaft-beenden/

Soldaten wachen auf.

„We know that our enemies are not other poor people abroad. Our enemies our the people that laid us off from our jobs, that denied us healthcare, that make it impossible to get an education. Our enemies are not in the poorest countries on the planet, but right here in the richest one.“
https://www.facebook.com/peacereportnow/videos/388409074826726/

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US Activist and Iraq War Veteran Vincent Emanuele Speaks Out
https://www.youtube.com/watch?v=SeywFJ8sXoY&app=desktop

Solidarität mit Standing Rock

USA: Armeeveteranen unterstützen den Kampf gegen den Bau einer Pipeline durch ein Sioux-Reservatgebiet in North Dakota.
https://www.jungewelt.de/2016/12-05/024.php

Pipelinebau durch das Standing-Rock-Reservat vorläufig gestoppt

standing-rockFoto: picture alliance/Pacific Press Agency/junge Welt

Die für Montag angedrohte Räumung des Oceti-Sakowin-Widerstandscamps ist damit vorerst einmal vom Tisch. Dort hatten sich in den letzten Wochen trotz eisiger Kälte und einsetzender Schneestürme Tausende Wasserschützer aus dem Kreise von 300 indigenen Stämmen Nord- und Südamerikas versammelt, unterstützt von Aktivisten der internationalen Klimaschutzbewegung.Am Wochenende waren zudem rund 3.500 US-Armeeveteranen dazugestoßen, die sich als »menschlicher Schutzschild« vor dem Camp postierten, um eine eventuelle Räumung durch die Polizei zu verhindern.
https://www.jungewelt.de/m/artikel/298583.durchatmen-in-dakota.html

Indigene zeigen uns den Weg:

Mexiko: Indigene und Zapatisten wollen bei Präsidentschaftswahl 2018 antreten. Ziel ist eine antikapitalistische Basisdemokratie
Nach monatelangen Basisbefragungen in zahlreichen Regionen Mexikos hat der autonom und basisdemokratisch organisierte Nationale Indigene Kongress (CNI) beschlossen, eine indigene Frau aus den eigenen Reihen als Präsidentschaftskandidatin für die 2018 anstehenden Wahlen aufzustellen. Die Kandidatin wird explizit keiner politischen Partei angehören, sondern soll als Sprecherin und ausführende Kraft eines ebenfalls parteiunabhängigen Indigenen Regierungsrates fungieren, dem Vertreter aller 62 ursprünglichen Bevölkerungsgruppen angehören werden.
Die zentralen Forderungen des CNI für das durch Gewalt, Korruption, Ausbeutung, Diskriminierung und Medienmanipulation zerrissene Land sind die Einhaltung aller Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und Respekt für sexuelle Präferenzen, die demokratische Selbstverwaltung in allen Gesellschaftsbereichen, die Kontrolle der Produktionsmittel, der Ländereien und der Dienstleistungen durch die dort jeweils arbeitenden Menschen, das Recht auf kostenlose laizistische Bildung, solidarische Gesundheitsversorgung, erschwinglicher Wohnraum, Glaubens- und Meinungsfreiheit sowie ein konsequenter Schutz der Natur.
https://www.jungewelt.de/2017/01-04/027.php

War – Edwin Starr (Original Vinyl)

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Power to the People – Wir sind die 99%

Veröffentlicht: Mai 17, 2016 von asambleasueberall in Aufruf, Globaler Faschismus, Manifest

Die herrschende Klasse der westlichen vebündeten Imperialisten betreibt einen Transformationsprozess hin zu einem globalen Faschismus. Die global agierenden Konzerne unter Führung des westlichen, internationalen Finanzkapitals, dessen militärischer Arm die Nato ist, transformieren die Staaten in Richtung globaler faschistischer Diktatur. ( Neue Weltordnung ).

In den westlichen Metropolen sollen die parlamentarischen Rechtsstaaten bereits durch von der Elite ( Trilaterale Kommission oder wer auch immer- die Urheber halten sich geheim- das ist die Abschaffung der bürgerlichen Öffentlichkeit) beschlossene übernationale Geheimverträge ausgehebelt werden.

Beispiel TTIP: Den Parlamentariern, die Einblick in die Geheimverträge erhalten, ist nicht erlaubt, diese zu veröffentlichen. Ihre Funktion reduziert sich darauf, längst Beschlossenes durchzuwinken. Mit von den Konzernen bestellten Schiedsgerichten werden deren schrankenlosen Profitinteressen über bisherige staatliche Rechtsgrundsätze gestellt und soziale Errungenschaften jahrzentelanger Kämpfe der Arbeiterklasse sollen vom Tisch gefegt werden.

Von den nationalen Parlamenten können wir keine Gegenwehr erwarten, denn diese werden zum Instrument ihrer eigenen Entmachtung.

Beispiel Bankenrettung: Die Deregulierung der Finanzmärkte hat zu einem gigantischen Raubzug des Finanzkapitals zur Ausplünderung der Völker geführt. Die exponentiellen Profitraten des zinstragenden Kapitals, die zu Marx Zeiten Fiktionen waren, welche sich mit dem Platzen der Blasen (Entwertung) in Nichts auflösten, werden heute realisiert. Die historisch einmalige Bankenrettung 2008 hat gezeigt, daß das Finanzkapital heute stark genug ist, die private Haftung der Banken für ihre Kreditrisiken abzuschaffen und auf die Staaten abzuwälzen, so daß der Bereicherung des Finanzkapitals nichts mehr im Wege steht. Dieser Ausweg aus der Finanzkrise 2008 hat dazu geführt, daß mit der Aufblähung des Geldmarktes, 0% Politik der Zentralbanken, die Finanzblase um ein Vielfaches größer ist als 2008 und die Zerrüttung des Finanzsystems auf die Spitze getrieben wird.

Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. 62 Familien besitzen heute genausoviel wie 3,5 Milliarden Menschen.

Beispiel EU: Mit dem ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) wurde die Haushaltshoheit der nationalen Parlamente in ein geheimes Gremium, dem Gouverneursrats verlegt, das niemandem Rechenschaft schuldig ist und in dem das Finanzkapital nach Gutdünken schalten und walten kann.

Mit dem Euro wurde den Nationalstaaten das Instrument durch Abwertung der nationalen Währung, Handelsbilanzdefizite auszugleichen, aus der Hand geschlagen. EU-Währungspolitik dient nicht den nationalen Wirtschaften , sondern dem Schuldendienst gegenüber dem Finanzkapital.

Besipiel Griechenland: Eine verheerende Austeritätspolitik führt zum Ruin der Volkswirtschft und zu einer Verelendung – die bisher nur aus 3.Welt Ländern bekannt war. Das Finanzkapital bemächtigt sich der staatlichen Besitztümer , Griechenland wird zum Protektorat.

Der Petrodollar (Dollar als Weltgeld) ermöglicht dem Imperium USA sich grenzenlos zu verschulden und die Welt zum Tributzahler zu machen, um den militärisch industriellen Komplex und die Kriege zu finanzieren.

Länder, die dem hemmungslosen Profit und Machtstreben entgegenstehen, werden von innen zersetzt, indem von NGO’S ( Nicht Regierungs Organisationen) sogenannte farbige Revolutionen initiiert werden, und/ oder von außen militärisch angegriffen.

Auf dem Weg zur Weltherrschaft kann die westliche Elite keine Regionalmacht neben sich dulden. Rußland wird mit Natobasen eingekreist. Eine Eurasische Zusammenarbeit (Rußland-Europa) wird durch den Nato-Putsch in der Ukraine mit faschistischen Fußtruppen verhindert.

Ein Krieg gegen Rußland wird auf die Tagesordnung gesetzt: Resolution 758, in der der amerikanische Präsident ermächtigt wird, ohne Kongressbeschluß, Russland anzugreifen.

Die nationale Befreiung ehemaliger Kolonien wird mit der Vernichtung dieser Staaten durch Nato-Angriffskriege beantwortet. Besonders hart trifft es die Länder Libyen und Irak, die es sich erlaubt haben, den Petrodollar in Frage zu stellen.

Dem heutigen Imperialismus geht es nicht mehr um neue Absatzmärkte, -die schafft er sich selbst durch die grenzenlose militärische Waffenproduktion-, sondern um die Vernichtung jeglicher Souveränität dieser Staaten und deren wirtschaftlichen Infrastruktur “in die Steinzeit zurückbomben” (Bandar Feltman Plan zur Neuordnung des Nahen Ostens). Der militärisch abgesicherte Zugriff (Luftkrieg, Drohnen) auf die Ressourcen wird durch die Aufzucht barbarischer islamistischer Stammeskriege unterstützt.

Beispiel Libyen: Die libyschen Warlords werden zur Akzeptanz einer von der UN abgesegneten Kabinetttsliste durch Luftschläge gezwungen.

Die Elite kann ihre Herrschaft nur noch mit Hilfe neokolonialer Dauerkriege, die seit 9/11 anhalten, in die immer mehr Länder hineingezogen werden, aufrecht erhalten.

Der Islamismus wird von der westlichen Elite in seiner brutalsten Form gezüchtet, um erstens die eigenen Angriffskriege zu rechfertigen, zweitens um als Fußtruppen in diesen Kriegen eingesetzt zu werden und drittens, um als Ordnungsmacht zu dienen. Dabei unterscheiden sich die westlichen Imperialisten und Islamisten nicht in ihrer Menschenverachtung.

Die Menschenmassen, die aus diesen Ländern fliehen, entwickeln sich zu Völkerwanderungen . Anstatt die Kriege zu beenden -das wäre die Lösung des Flüchtlingproblems,- werden die Kriege eskaliert und zusätzlich ein Abschot-tungskrieg gegen Flüchtlinge geführt. Es findet ein Genozid an den Völkern statt, nicht nur in deren Land, sondern auch auf der Flucht.

Die westlichen Imperialisten sind so wahnsinnig und skrupellos, daß sie Uranmunition einsetzten , den Einsatz von taktischen Atomwaffen ( 6x so stark wie Hiroschima) in die konventionelle Kriegführung integriert haben und mit der Doktrin des vorbeugenden nuklearen Erstschlags (2001) den gesamten Planeten aufs Spiel setzen.

Nicht Staaten, sondern nur der massen-hafte Aufstand der Völker kann das verhindern.

Die Kriegsgesellschaft, die auf kapitalistischer Ausbeutung, Klassenherrschaft und Krieg basiert, bedroht heute die Existenz der Menschheit und deshalb müssen wir sie beenden.

Die Macht der Elite beruht darauf , daß sie uns von unseren Existenz-und Produktionsmitteln enteigenet hat. Diese Enteignungen müssen rückgängig gemacht und selbstverwaltete Betriebe, Landwirtschaft und Kommunen aufgebaut werden.

Die Menschen müssen sich ihrer Interessen bewußt werden und sich aus der Bewußtseins-manipulation , die auf ihre Verelendung und Vernichtung zielt, befreien. Deswegen klären wir die Menschen über die wahren Absichten der Elite und die Gefahr eines globalen Faschismus auf und entlarven die Kriegshetze der verlogenen Mainstream Medien.

Die zunehmende Gleichschaltung der Medien und die Kooptierung des Widerstands sollen sicherstellen, daß die Elite unbehelligt ihr teuflisches Vernichtungswerk fortsetzen kann. Die Elite baut eigene Widerstandstrukturen um den Protest in die gewünschten Bahnen zu lenken. Diese erkennt man daran,

  1. daß sie die Verursacher der Kriege und der Verelendung nicht benennen und / oder diejenigen, die das tun, diffamieren,
  2. Widerstand und Kampf abwerten/lehnen
  3. an vertikalen Strukturen
  4. der Abwesenheit bzw Zerstörung von Diskussion.

Nur mit Diskussion können wir Einheit herstellen.

Das Lebenselexier der Zersetzung ist die Diffa-mierung von Personen, die zu Spaltung führt und die Solidarität, die einzige Waffe, die wir haben, zerstört.

Erkenntnis und Selbstbstimmung ist die Grundlage von Emanizipation. Nur in horizontalen Strukturen, in denen die Menschen ihre zeitwei-sen Führer selbst wählen, ist gewährleistet, daß die Ziele der Bewegung den Interessen derjeni-gen entsprechen, die sich bewegen.

Die Überwindung des Kapitalismus hin zum globalen Faschismus, welche die westliche Elite selbst anstrebt (Abschaffung von Konkurrenz und Geld) führt zu einer modernen Form der Sklave-rei. Mit einem dazu passenden ideologischen System wollen sie die Widerstandsbewegungen dafür vereinnahmen.

Kennzeichen sind:

  • Zusammenarbeit mit der Elite, dem Kapital
  • We are one, Wir sind eins
  • bedingungsloses Grundeinkommen
  • Antirassismus, der den Islamismus entschuldigt
  • politische Forderungen als Identität, Glaubensbekenntnis (wir sind die Guten)

Die Elite ist nur deshalb so mächtig, weil wir uns unterordnen.

Wir müssen massenhaften Widerstand gegen den aufziehenden globalen Faschismus auf die Straße bringen.

 

Für die Abschaffung des Krieges

Für die Abschaffung von Ausbeutung

Für die Schaffung einer herrschaftsfreien Gesellschaft

Wir leben in einer auf Krieg basierenden Gesellschaft.

Der Krieg hat Staat, Privateigentum und Ausbeutung geschaffen. Ein Volk unterwirft ein anderes mit Krieg und konstituiert damit eine Klassengesellschaft. Die herrschende Klasse beutet die Unterworfenen aus – erst als Sklaven, dann als Lohnarbeiter. Die extremste Form der Klassengesellschaft ist der globalisierte Kapitalismus.

Wir wollen eine Gesellschaft ohne Krieg, Ausbeutung und Herrschaft.

Wir haben aus der Geschichte der letzten Jahrhunderte gelernt, daß wir eine Befreiung nicht erreichen können, wenn wir auf den Staat setzen.

Der Staat, eine zentralisierte, bewaffnete Gewaltmaschinerie, die die unterworfenen Klasse in Schach hält, ist ein Wesensbestandteil der Klassengesellschaft.

Der Staat ist Klassenstaat , indem die Gemeinschaftlichkeit von den wirklichen Menschen getrennt ist.

Der Mensch ist von Natur ein gemeinschaftliches Wesen. Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt.

Der Raub des Gemeinschaftseigentums, die private Aneignung desselben durch Krieg, war die Zerstörung der ursprünglichen Allgemeinheit, in der die Gesellschaften friedlich miteinander und in Harmonie mit der Natur lebten.

Du kannst die Natur nicht besitzen, weil du ein Teil von ihr bist. Das fängt beim Staat an. Das Land ist ein Teil von Mutter Erde. Ein Staat definiert sich dadurch, das er mit seinem Gewaltmonopol dieses Stück Land zu seinem Eigentum erklärt, um das er Grenzen zieht, die militärisch abgesichert werden. Damit wurde die natürliche Beziehung derjenigen Menschen, die dort seit Urzeiten ohne Privateigentum in Gemeinschaften, im Einklang mit der Natur lebten, zerschnitten und eine Gewaltbeziehung zur Natur etabliert, in der nicht die Versorgung der Menschen durch die Gaben der Natur und ihrer Arbeit entscheidend war, sondern das Eigentumsrecht der Kriegsherren, die die Eingeborenen mit Waffengewalt unterworfen hatten. So nahm die widernatürliche und zerstörerische Beziehung der Menschen untereinander und zur Natur ihren Ausgangspunkt. Der Staat hat die unterworfenen Menschen von ihrer natürlichen Grundlage von ihrem Land getrennt, auf dem sie seit Urzeiten gemeinschaftlich ihr Leben fristeten. Dieses Verhältnis zu dem Land, das sie bewohnten und landwirtschaftlich nutzten, war kein Verhältnis des Privateigentums. Sie waren verbunden mit dem Land als ihre Lebensgrundlage, genauso wie andere Arten und Lebewesen. Die Schaffung des Staates durch Krieg zerschnitt dieses natürliche Verhältnis. In dem die Kriegsherren sich ein anderes Volk unterwarfen, sich dessen Land als ihr Privateigentum bemächtigten, um das sie Staatsgrenzen zogen, und das, ihrer Lebensgrundlage beraubte Volk zu Sklaven machten, etablierten sie eine Gesellschaftsform, die fortan Zivilisation genannt wurde. Die Schaffung des Staates ist jedoch alles andere als ein zivilisatorischer Akt. Es ist der Beginn der Barbarei, die bis heute anhält, und die über die letzten 5 Jahrtausende sich über verschiedene Stadien bis zum heutigen globalisierten Kapitalismus, der höchsten Form von Lebensvernichtung, weiter entwickelt hat. Mutter Erde ist ein lebendiger Organismus. Wir Menschen sind ein Teil von ihr. Die Behandlung von Mutter Erde als lebloses Objekt, als bloße Materie ist eine relativ junge Auffassung, die erst mit der Erfindung des Krieges seit 5000 Jahren in die Welt kam. Diese Auffassung ist genauso widernatürlich, wie der Krieg selbst. Im Unterschied zu den Tieren sichert der Mensch sein Leben nicht, indem er seinen Instinkten nachgeht, sondern als vernunftbegabtes Wesen hat er die Freiheit, sein Leben den unterschiedlichsten natürlichen Gegebenheiten anzupassen und immer wieder neue Nutzmöglichkeiten der Natur für sein Leben zu finden. Leider hat der Mensch diese Freiheit , die ihn von den Tieren unterscheidet, mißbraucht und verfolgt den Größenwahn, das Leben selbst künstlich erschaffen zu können und unsterblich zu werden. Diese Hybris der künstlichen (widernatürlichen) Schaffung von Leben ist sichtbar in der religiösen Phantasie der alten Römer, wonach Zeus den Menschen aus seinem Kopf gebiert, der biblischen Erschaffung der Frau aus der Rippe von Adam und findet heute ihren weltweiten praktischen Niederschlag in der Implementierung der Gentechnik, im Transhumanismus , der künstlichen Schaffung des Menschen der „Vermenschlichung“ von Robotern und der Robotisierung des Menschen, die letzte Ausgeburt der „Fortschritts“phantasien der Elite, die sich als die totale Herrschaft offenbart.

Die Klassengesellschaft ist erst 5000 Jahre alt, d.h. sie existiert erst eine relativ kurze Periode in der Menschheitsgeschichte. Die Menschheit existiert aber einige 10 tausend Jahre länger und 5000 Jahre machen nur einen Bruchteil der menschlichen Geschichte, höchstens 12% aus. Die Geschichtschreiber tun aber so, als sei mit Krieg und Staat erst die Geschichte entstanden und hätte es davor „nichts“ gegeben. Sie wollen uns damit weismachen, daß Krieg eine Naturtatsache sei und zum Menschsein dazugehört.

(Diesen Irrtum finden wir auch bei Marx: „Die Geschichte ist eine Geschichte der Klassenkämpfe.“) Sie tun so als wäre der Mensch erst durch den Krieg zu seiner eigentlichen Bestimmung als Mensch gekommen. Sie bezeichnen die Zeit davor, die sich kaum leugnen läßt, als „Vorgeschichte“, als primitive Gesellschaft und die Kriegsgesellschaften als Zivilisation. Die Zeit davor ist aber keineswegs primitiv weder in wirtschaftlicher noch in moralischer Hinsicht. In wirtschaftlicher Hinsicht ist die angebliche Vorgeschichte geprägt von blühenden Ackerbaukulturen und es gab auch städtisches Handwerk.

Die Kriegsgesellschaften sind in moralischer Hinsicht weit unter die friedlichen Vorkriegsgesellschaften gefallen. Die gesellschaftlich herrschende Moral hat jede Achtung vor dem Leben, die Sorge für den Nächsten, die vorher maßgeblich waren über Bord geworfen: Dasjenige Volk, das am meisten Leben vernichten kann, bestimmt die Geschicke der Gesellschaft und kann andere versklaven und ausbeuten. Das ist moralische Verruchtheit und Dekadenz. Der Mensch fällt damit hinter das Tierreich zurück. Der Mensch ist die einzige Spezies, die sich selbst vernichtet, für alle anderen Arten ist das Leben ihrer Art das Ziel.

Durch den Gewaltapparat ist der Mensch von seiner natürlichen Grundlage abgeschnitten und irrt seitdem auf einem Weg, der in die globale Vernichtung führt.

Es wird Zeit, daß die Menschheit damit Schluß macht und die Kriegsgesellschaft

auf den Müllhaufen der Geschichte verfrachtet.

Glücklicherweise gibt es noch einige Gesellschaften, die indigenen Völker, in denen das Jahrtausende alte Vermächtnis der Heiligung des Lebens lebendig ist. Diese Völker können uns den Weg zurück aus der Barbarei zeigen.

Indigene Völker entscheiden über alle Angelegenheiten des Zusammenlebens gemeinschaftlich im Konsensverfahren und die Beschlüsse werden ausgehend von der unteren Ebene, der community, von unten nach oben gefaßt.

Im Klassenstaat fallen die Entscheidungen von Oben nach unten.

Die Trennung von Allgemeinheit und Privatheit sind ein Kennzeichen des Klassencharakters des Staates, die herrschende Klasse fällt die Entscheidungen, denen sich die Gesellschaft fügen muß.

Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt. Unter dem Diktat der Ausbeutung wurde Produktion und Reproduktion getrennt. Fortan gab es ein gesellschaftliches Leben, in dem unter der Herrschaft des Staates die Privatproduktion organisiert wurde und die Späre der Reproduktion, die die Form des Herrschaftsverhältnisses Familie annahm.

Nur wenn die Reproduktion des Lebens wieder das Ziel der ganzen Gesellschaft wird, wenn Ausbeutung, Privateigentum und Staat abgeschafft wird, können wir eine friedliche Gesellschaft herstellen.

Heute haben sich, insbesondere die sich als zivilisiert bezeichnenden Staaten, mit den bestialisten Massentötungswaffen ausgerüstet, wie sie es noch nie zuvor in der Geschichte gegeben hat.

Würden diese eingesetzt, würden sie die ganze Menschheit vernichten. Dieses Damoklesschwert schwebt heute über dem Menschengeschlecht und es wird Zeit dem Glauben an Krieg und Gewalt eine entschiedene Absage zu erteilen.

Kriege stehen, wie seit Anbeginn der Ausbeutungsgesellschaft auf der Tagesordnung. Diese funktionieren aber nur solange, wie sich die Unterworfenen als Ausführungsorgan der Vernichtungsmaschinerie mißbrauchen lassen.

Krieg, Staat und Geld

Das Geld als allgemeines Zahlungsmittel ist von Anfang an, seit seiner Entstehung, ein Ausbeutungsverhältnis und an den Staat gebunden.

Die Münze im Römischen Reich konnte nur dadurch allgemeines Zahlungsmittel werden, daß der Staat seine Söldner mit diesen Münzen ausbezahlte und anderereseits die Abgaben seiner Untertanen in Form von Geld akzeptierte, bzw eintrieb.

Münzen gab es auch schon vorher, aber sie blieben regional beschränkt und erreichten keine allgemeine Gültigkeit.

Erst als der Staat mit seiner Münzprägehoheit die Sache in die Hand nahm, wurde die Münze zum allgemeinen Zahlungsmittel.

Vielmehr verschaffte der Staat seinen Münzen Wert, indem er sich verpflichtete, diese Münzen jederzeit bei Steuerzahlungen seiner Bürger zu akzeptieren. Indem die vordem in Naturalien entrichteten Steuern in Münzen umgerechnet wurden, wurde den Münzen ein Warenwert zugewiesen und so letztlich ihre Kaufkraft auf dem Markt festgesetzt“. Kap 4.8 Semirah Kenawi: „Falschgeld: Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit“.

Die Menschen sind gezwungen Abgaben zu leisten, weil der Staat mit seiner Tötungsmaschinerie ihr Leben bedroht. Er beutet sie direkt aus, verlangt auf Grund seiner militärischen Überlegenheit Abgaben, die er für den verschwenderischen Konsum der Elite sowie zum Unterhalt des Militärapparates nutzt. Er bezahlt seine Söldner, die das Leben der Unterworfenen bedrohen mit den Werten , die er seinen Unterworfenen abgepresst hat.

Dieser Kreislauf der Gewalt machte das Geld zum allgemeinen Zahlungsmittel.

( siehe auch:  Kritik der Marx’schen Geldtheorie)

Damit wurde der Weg frei, den inneren Wert des Zahlungsmittels von seinem tatsächlichen Wert zu trennen und eröffnete dem Staat ein neues Ausbeutungsfeld durch Inflationierung des Geldes( neben der direkten Ausbeutung durch Sklaverei). Geld wurde zum Zeichen, dh. Der Wert der auf der Münze geprägt war, entsprach nicht mehr dem wirklichen Wert. Zuvor im Naturaltausch stand Gebrauchswert gegen Gebrauchswert. Ein Verkäufer gab seine Ware nur unter der Bedingung her, daß er dafür einen gleichwertigen Wert erhielt. Was für uns heute selbstverständlich ist, daß wir ein Stück Papier, oder gar nur eine elektronische Zahl für unsere Ware erhalten, war keineswegs selbstverständlich unter den Verhältnissen bei Entstehung des Geldes und auch nicht später, als bei uns das Geld schon existierte, an den Rändern unserer Geldwirtschaft, wo noch Naturaltausch herrschte.

Geld als Zeichen kann nur existieren, sofern die unterworfenen Menschen ihren Frieden mit der Unterwerfung unter den Staat gemacht haben. In der Akzeptanz des Geldes als allgemeines Zahlungsmittel steckt so die Akzeptanz des Ausbeutungsverhältnisses.

Nur durch dieses Gewaltverhältnis kann sich der Wert der Münze vom Warenwert lösen. Im Unterschied zum Naturaltausch erhält der Mensch für seine Ware nicht einen gleichwertigen Gebrauchswert, sondern der innere Wert der Münze, sein Goldgehalt spielt zunehmend eine unwesentlichere Rolle. Durch diese Trennung war es den Münzherren möglich, durch Prägung von Münzen, deren Goldgehalt gar nicht mehr dem geprägten Wert entsprach, sich Reichtum (Waren) anzueignen ohne dafür einen Gegenwert zu liefern. Der Staat als Geldschöpfer kann sich Reichtum in Form von Waren aneignen, ohne dafür einen Gegenwert zu liefern. Das Geld war so von Anbeginn ein Ausbeutungsinstrument. Da der Ursprung des Geldes die Ausbeutung war, so wurde auch schon lange vor dem Kapitalismus , im Römischen Reich, das Geld selbst zum Instrument der Ausbeutung, zum einen durch den Zins , indem die Kaufleute und Bankiers sich vermittels der Verleihung von Geld, mit Zinsen bereicherten.

Die Verschuldung führte in der Antike dazu, daß Schuldner, die ihre Schulden nicht zahlen konnten, zu Sklaven des Gläubigers wurden.

Ausbeutung durch Inflationierung des Geldes

Zum anderen beutete der Staat, der in der Antike (auch noch im Feudalismus) die Geldschöpfungshoheit hatte, die Gesellschaft durch die Inflationierung des Geldes aus und eigenete sich auf diese Weise reale Werte ohne Bezahlung an ( dies geschah insbesondere zur Finanzierung von Kriegen). Es gab Inflationierung der Währung zum Zweck der Kriegsführung mit befristetem Charakter schon öfters in der Geschichte , die dann mit einer Währungsreform abgeschlossen wurden.

Heute wie beim Untergang des römischen Reiches erleben wir diese Ausbeutung über Geld als Zeichen als langandauerndes Phänomen und im Unterschied zum römischen Reich in globalem Maßstab. Das Weltgeld US Dollar, das von dem Goldstandard abgekoppelt ist, erlaubt es den USA, sich damit reale Werte , ohne Gegenwert anzueignen, d.h. die ganze Welt auszubeuten, da sie den Dollar einfach immer wieder nachdrucken können. Das gigantische Außenhandelsdefizit der USA zeigt das Ausmaß, wie dies bereits geschehen ist.

Aber im Unterschied zum Papiergeld ( Währung) innerhalb eines Staatsgebietes, steht das Papiergeld als Weltgeld (der Dollar) auf wackeligen Füßen, weil es keinen Weltstaat gibt, der den Wert der Banknote garantieren kann. Das Gewaltmonolpol Staat garantiert innerhalb eines Staatsgebietes den Wert des Geldes. Vor hundert Jahren und auch zu Marx Zeiten gab es Papiergeld nur innerhalb von Staatsgebieten, denn das Papiergeld kann nicht existieren ohne Staatsgewalt. Zwischen den Staaten wurden Außenhandelsdefizite mit Gold ( einem realen Wert) ausgeglichen. Dieser Mechanismus wurde mit der Aufhebung der Bindung des Weltgelds Dollar an Gold 1971 und der Einführung des Petrodollar aufgehoben.

Die Hybris der Ablösung des Weltgelds Dollar vom Goldstandard ist identisch mit der militärischen Bedrohung eines jeden Erdöllandes, das sich erlaubt, Erdöl anders als mit Dollar abzuwickeln.

Das System des Petrodollar ist die bluttriefende militärische Aufrechterhaltung der Dollarhegemonie. Die freie gewaltlose Entscheidung eines souveränen Landes wie Russland, seinen Erdölhandel mit China nicht mehr mit dem Dollar abzuwickeln, ist eine existenzielle Bedrohung der USA, denn das führt zur Implosion der Dollarhegemonie.

Deshalb “verteidigt” sich die Bestie mit der Vernichtung solcher Staaten, wenn diese die Bezahlung in einem anderen Zahlungsmittel auch nur in Erwägung ziehen. So geschehen mit dem Irak, wo Sadam Hussein daran dachte, sein Öl in Euro bezahlen zu lassen, und mit Gaddafi, der Pläne für einen Gold Dinar hegte. Über diesen Zusammenhang wird aber nicht geredet. Denn dann käme die wahre Schwäche des seine Weltherrschaft verteidigenden Systems ans Tageslicht. Der Krieg gegen den Iran, der ebensolche Pläne hatte, steht auf der Agenda der USA und der Krieg gegen Syrien ist ein Schritt dahin. Die Ukraine hat große Schiefergasvorkommen, die sich die westlichenErdölmultis aus 2 Gründen sichern, 1. um mit deren Ausbeutung den Reichtum des Westens zu mehren und 2. um die Dollarhegmonie zu sichern. Zudem ist die Ukraine ein Transferland mit zahlreichen Pipelines, um das russische Gas nach Europa zu transportieren und kann als Faustpfand genutzt werden, um sicherzustellen, daß das russische Gas in Dollar gehandelt wird.

Das Petrodollarsystem hat unverzichtbare Vorteile für die Finanzarchitektur der USA .

Dieses ermöglicht dem amerikanischen Staat, sich grenzenlos zu verschulden. Während ein anderer Staat bei diesem Verschuldungsumfang schon längst bankrott wäre, gelten für den amerikanischen Staat andere Gesetze. Er kann nicht bankrott gehen, weil andere Länder militärisch gezwungen sind, die nachgedruckten Dollar anzunehmen, weil sie nur damit Öl kaufen können.

Im Unterschied zu einem anderen Staat profitiert der US-Staat von der dauernden Entwertung seiner Währung, da die erzwungenermaßen dollareinnehmenden Staaten ihre Dollarüberschüsse in amerikanischen Staatsanleihen anlegen, womit dieser seinen gigantischen Militähaushalt zur Niederhaltung der Welt bezahlt , und die anderen Staaten über die Dollarentwertung zu Tributzahlern ihrer eigenen Unterwerfung gemacht werden. ( siehe Michael Hudson: Superimperialismus).

In den Kriegen zur Aufrechterhaltung der Dollarhegemonie tritt der innere Zusammenhang von Geld und Krieg, der das Wesen des Geldes ausmacht und den es von Anbeginn gab, offen in Erscheinung. Bei einer normalen Währung ist dieser Gewaltzusammenhang, der in der staatlichen Garantie des Werts des Papiergledes enthalten ist, nicht mehr sichtbar, weil uns dieser Gewaltzusammenhang zur 2. Natur geworden ist.

Ausbeutung über den Zins im Kapitalismus

Periodisch fand historisch eine Zerrüttung der Gesellschaft durch das Geldsystem statt, einerseits über die Inflationierung des Geldes, andereseits über den Zins.

Heute stehen wir gegen die Macht der Banken auf, weil sich in der Finanzkrise die wahren Verhältnisse offenbart haben.

Das Finanzkapital beherrscht die Welt und die Staaten sind deren Erfüllungsgehilfen.

Bei dem Rettungspaket für die Banken 2008 wurde der Zusammenhang offenkundig.

In kürzester Zeit wurde ein Paket von Hunderten von Milliarden geschnürt, um die Banken zu retten und innerhalb einer Woche durch alle Parlamente der westlichen Welt gejagt.

In den folgenden Jahren haben wir gesehen, daß wir ! für die Schulden der Staaten zur Kasse gebeten werden. Das Spielcasino in den Banken geht weiter. In Ihrer Jagd nach Boni und Profiten gehen sie alle Risiken ein, für die sie nicht gerade stehen müssen, weil sie die Staaten dazu gebracht haben, für ihre Schrottpapiere zu garantieren.

Das globalisierte Finanzkapital hat sich als Geldschöpfer mit seinen neuen Finanzprodukten eine riesige Ausbeutungsmaschinerie geschaffen.

Und in der Eurokrise sahen wir, wie das Finanzkapital, von dessen Finanzierung die Regierungen abhängig sind, die Zinsenschraube hochzieht und ganze Volkswirtschaften ruiniert werden, und den Interessen des Finanzkapitals genehme Regierungen installiert werden.

Wir haben gesehen, was lange Zeit nicht offenkundig war:

Die Anhäufung des Reichtums in den Händen der Gläubiger hat durch das Zinssystem einen derartigen Umfang angenommen und ihre Macht vergrößert, daß sie in der Lage waren, auf globaler Ebene die Staaten in die Knie zu zwingen.

Deshalb stehen wir auf gegen das 1% , das die Welt beherrscht, um uns mit den 99% zu vereinigen um diesem Wahnsinn eine Ende zu bereiten.

Wie konnte es dazu kommen?

Die verheerenden Folgen die das Geld als Ausbeutungsinstrument, denn das ist es durch und durch, auf die Gesellschaft hatte und die zum Untergang des römischen Reiches führten, waren so einschneidend, daß die Menschheit fast tausend jahre lang mit diesem “ Teufelszeug” nichts zu tun haben wollte. Der Zins wurde im Feudalismus verboten, das Geld abgeschafft und eine Rückkehr zum Naturaltausch fand statt. Das waren die Lehren, die die Menschheit nach der Erfahrung mit Zins und Geld gezogen hatte.

Aber diese Lehren waren nicht weit genug gegangen. Denn die Klassenherrschaft, der Staat , der das Geld geschaffen hatte, blieb bestehen und die Ausbeutung vollzog sich im Feudalismus nur in einer anderen Form. Mit dem Christentum bekam diese eine allgemeingültige Legitimation. Mittels der Herrschaftsreligionen zu denen nicht nur die monotheistischen Religionen, sondern auch Hinduismus und Buddhismus gehören, beteiligeten sich die Unterworfenen aktiv an ihrer Unterwerfung unter die Klassenherrschaft . Das war der Fortschritt des Feudalismus im Sinne der Klassenherrschaft.

Weil Ausbeutung und Staat bestehen blieb, kam auch das Geld und der Zins zurück, aber nun mit um so größerer Wucht. Die Idealisierung der Antike, mit ihrem “Humanismus” und Staatsidealen in der Aufklärung ist nur der ideologische Überbau für die Rückkehr des Zinses und des Geldes.

Das Geld wurde von den bürgerlichen Ökonomen, wie Adam Smith und Ricardo als nützlicher Vermittler des Austausches in der einfachen Tauschgesellschaft, die es nie gegeben hat, verklärt. Dieser Mythos diente dazu, die Rückkehr von Zins und Geld gesellschaftsfähig zu machen und die damit verbundenen Schrecken im Römischen Reich angesichts der Schrecken des Feudalismus endgültig in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die ökonomische Basis für diese Ideologie besteht darin, daß die Geldshöpfungshoheit von den feudalen Fürsten ( also vom Staat) in die privaten Hände der Bankiers überging. Dies ist der ökonomische Kern der bürgerlichen Revolution.

Das ist die Trennung von Ökonomie und Politik. Das blanke Geldinteresse wurde zum eigentlichen Souverän der Gesellschaft. Es war die Befreiung des Privatkapitals, das nun frei war von jeder Berücksichtigung allgemeiner Interessen, alleine dem Profit huldigen konnte. Die Verwaltung allgemeiner Interessen wurde in die politische Sphäre abgetrennt und den Privatinteressen der herrschende Klasse untergeordnet.

Es war der Triumph des Geldkapitals, in dessen Händen der Reichtum der Gesllschaft konzentriert war.  Der Staat wurde als eigene Sphäre , in dem die allgemeinen Interesse verwaltet wurden , als scheinbare Macht des Volkes installiert, was von Anfang an eine Illusion war, da der Reichtum der Gesellschaft in den Händen des Privatkapitals lag, von dem der Staat abhängig ist, wie man heute wieder deutlicher denn je sieht.

Nach der Verbannung des Zinses im Feudalismus , entfaltete dieser nun seine revolutionären Kräfte und wälzte die ganze Produktion zu einer Profitproduktion um.

Im Kapitalismus wird der über Geld vermittlete Ausbeutungskreislauf auf die gesamte Produktion ausgedehnt, indem auch die Arbeitskraft zur Ware wird.

Die Herrschaft des Finanzkapitals tritt periodisch in den Krisen, wie auch heute wieder, offen zu Tage und legt den Blick frei auf den grundlegenden Zusammenhang von Profitproduktion und Zins.

Die Abgaben, die der Staat zuvor von den Bürgern mittels direkter Gewalt erhoben hat, werden im Kapitalismus unter Voraussetzung der massenhaften Expropriation der Leute von ihrem Land und ihren Existenzmitteln, d.h. Unter Voraussetzung der ökonomischen Gewalt, von den Kapitalsiten erhoben.

Es wird nicht mehr für einen konkreten Bedarf produziert. Die Initialisierung der Produktion wird durch die Keimzelle der Ausbeutung, dem Kredit, der sich verzinsen will, getätigt. Nur die Produktion wird initialisiert , die verspricht genügend Profit abzuwerfen , damit der Zins bedient werden kann. Die Trennung vom Bedarf macht sich in der Form geltend, daß das Geld für die Produktion vorgeschossen und die Ware produziert wird, die sich aber erst auf dem Markt realisieren muß , damit das Geld in vermehrter Form zurückfließen kann. Insofern ist der Kredit essentieller Bestandteil der kapitalistischen Ausbeutung und nicht ein “öffentliches Gut” .

Denn in einer Produktion, in der die Bedürfnisse der Verbraucher die oberste Priorität haben, die nicht durch den Profit bestimmt ist, gibt es keine Trennung des Bedarfs von der Produktion. Es ist vorher klar, was gebraucht wird und danach wird die Produktion ausgerichtet. Die Marketingschlachten, um einen Konkurrenten aus dem Feld zu drängen oder um neue Bedürfnisse zu züchten, die ohne den Zwang zum Profit gar nicht entstanden wären, gibt es nicht.

Die Staatsgewalt mit dem Militär ist jetzt nicht mehr der direkte Ausbeuter wie im Feudalismus, sondern schafft durch Landenteignungen und dem Einsatz der direkten Gewalt die Voraussetzung dafür, daß die Ausbeutung mittels ökonomischer Gewalt vonstatten gehen kann.

Die Unterwerfung der gesamten Weltökonomie unter das Diktat der Profitakkumulation hat verheerende Auswirkungen:

Die Ausbeutung hat heute nie gekannte Ausmaße erreicht. Denn obwohl alle technischen Voraussetzungen für ein gutes leben der gesamten Menschheit gegeben sind, hungern heute 1 Milliarde Menschen, so viel, wie noch nie in der Geschichte zuvor. Der Reichtum fließt in die Taschen der 1% .

Während ein Milliarde hungern, rast die Enteignungsmaschinerie, die die Bauern ihres Landes enteignet in Form von Landgrabbing in nie dagewesener Geschwindigkeit weiter, wird mit Nahrungsmitteln spekuliert, was die Nahrungsmittlepreise weiter in die Höhe treibt, und wird massenweise Getreide angebaut, um diese (in den auch noch EU subventionierten) Biosprit zu verfeuern anstatt die Hungernden zu ernähren.

Mit der Enteigung von Grund und Boden wurden und werden die Menschen ihrer Lebensgundlage beraubt und davon abhängig gemacht, sich gegen Geld zu verkaufen, um existieren zu können.

Dies ist ein Wesensmerkmal des Patriarchat von Anbeginn bis heute. Es ist ein fortdauernder Prozeß, der verschiedene Formen durchlaufen hat und der heute mit dem Landgrabbing ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Wir können der Abhängigkeit vom Geld und dem damit verbundenen Ausbeuungsapparat nur entkommen, wenn wir uns unsere Produktionsmittel wieder aneignen.

Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich immer mehr und auch in den Metropolen reißt der Verarmungsprozeß mit der wachsenden Arbeitslosigkeit, dem Präkariat, der staatlich subventionierten Dumpinglöhen und den Leiharbeitern den Einsparungen im Bildungs, Gesundheits und Rentenbereich immer mehr Menschen in untragbare Zustände.

Zugleich betreibt der schrankenlose Wettlauf um den Profit die Ausplünderung der endlichen Ressourcen unseres Planeten. Während Krieg um Öl geführt wird, kennt die Verschwendung dieses Rohstoffs keine Grenzen, werden immer mehr Produkte , wie Textilien , Möbel, Verpackungen und alle Arten von Gebrauchsgegenständen, die zuvor aus Naturmaterialien hergestellt wurden aus Plastik gemacht, welches aus Öl gewonnen wird, während die CO2 Ausstöße der Industrieschornsteine das Klima ruinieren und unsere Meere sich mit Plastikmüll füllen.

Die Billigkeit der Plastikprodukte resultiert daher, daß die Geschenke der Natur nicht in den Berechnungen der Profiteure auftauchen , sondern einfach nur genommen werden und die Auswirkungen dieser zerstörerischen Industrie auf die Natur schon gar nicht kalkuliert werden. Würde man berechnen, wie wieviele Jahrtausende Mutter Erde gebraucht hat, um diese nicht erneuerbaren Gaben, wie das Öl zu erzeugen, und die Schäden, die durch den Klimawandel und die Verschmutzung unserer Meere erzeugt werden, wären die Plastikartikel unbezahlbar. Die Ausbeutungsgesellschaft kennt keine Dankbarkeit gegenüber den Geschenken der Mutter Erde und ist blind für die Zerstörung, die sie dieser zufügt ( wobei das Öl hier nur als ein Beispiel unter vielen steht). Diese Größen entziehen sich der Berechnungslogik, die auf Profit und Zerstörung basiert. Es ist höchste Zeit, daß wir gegen dieses wahnwitzige Ausbeutungs-System aufstehen, um der Zerstörung unseres Planeten ein Ende zu setzen.

Die ursprüngliche Spiritualität gebietet uns in Harmonie mit der Natur zu leben und das Leben zu heiligen. Wenn wir uns nicht an die Weisheit der Naturreligionen zurückerinnern und die blinde Ausraubung unseres Planeten und die Vernichtung von Leben weiter betreiben, setzen wir die Existenz unseres Planeten aufs Spiel.

Wir können uns heute keinen stückwerkhaften Ausweg mehr leisten.

Das müssen wir aus dem Untergang des römischen Reiches und dem Untergang des realen Sozialismus lernen.

Wir können weder das Geld noch den Staat reformieren sondern müssen die uns enteignete Gemeinschaftlichkeit (im Staat) wieder in uns zurücknehmen.

Die Profitproduktion produziert periodisch Systemkrisen die zum Krieg führen.

Die Kriege im 20.Jahrhundert haben zum Totalitarismus im Weltmaßstab geführt.

Die Dimension der Vernichtung von Leben erweitert sich von Mal zu Mal.

Die Krise zu Beginn des 20.jahrhundert führte zum 1. Weltkrieg, zum Faschismus und zum 2. Weltkrieg.

Das Gemetzel des dreißigjährigen Krieges und die Hexenverbrennungen sind harmlos gegenüber der Massenvernichtung der Juden im Hitlerfaschismus.

Die Waffen werden immer bestialischer. Atomwaffen. Chemie- und Biowaffen, Drohnen und zuletzt wird der Planet selbst zur Waffe.

Die Judenvernichtung durch Hitler war kein Excess eines Verrückten, und der Faschismus keine Fehlentwicklung , die eigentlich nicht zum kapitalistischen System gehört und keineswegs durch den Sieg über den Faschismus ein für allemal überwunden ist. Die Rasseneugenik war in den 30iger Jahren weltweit ein Lieblingbetätigungsfeld der westlichen Elite. Hitler hat diese auf breiter Basis in die Tat umgesetzt. Die Massenvernichtung von Leben in Form von Krieg nach innen und nach außen ist die Machtbasis der Ausbeutungsgesellschaft.

Das wahre Glaubensbekenntnis der westlichen Elite ist die Anbetung der Vernichtung von Leben. Denn der Tod ist der Ursprung ihrer Macht. In der Krise kommen sie auf dieses Fundament ihrer Macht zurück.

Frieden und die farcenhafte, parlamentarische Demokratie sind nur Episoden zwischen den Vernichtungsexcessen.

Die Klassengesellschaft war von Anbeginn an in ihrem Wesen rassistisch, indem der eine Stamm einen anderen durch Krieg unterwarf und versklavte.

Die Unterjochung anderer Völker und der Frau sind die beiden Grundpfeiler seiner Macht.

Heute sind wir wieder soweit.

Krieg und Totalitarismus stehen wieder auf der Tagesordnung. Mit Troika, ESM, und der europäischen Finanzdiktatur wird in Europa der Weg dorthin bereitet.

Weltherrschaft war von Anbeginn das Streben der Kriegsgesellschaften. Die Ausbeutungsexzesse des Kapitals, angeführt vom Finanzkapital, werden systematisch so weit getrieben bis im Krieg ein neuer Sieger gekürt werden kann.

Immer mehr Kriege werden zur Aufrechterhaltung der Weltherrschaft des westlichen Imperiums wieder geführt. Seine lebensfeindliche Fratze tritt dabei im islamistischen und faschistischen Terror von oben und von unten in aller Bestialität offen in Erscheinung.

Der Islamismus und Faschismus sind die Fußtruppen der westlichen Elite auf dem Weg in ein neues dunkles Zeitalter.

Hierarchie

Die Klassenherrschaft kann nur funktionieren, wenn Hierarchien die ganze Gesellschaft durchdringen und die Menschen die Herrschaft zu ihrem eigenen Anliegen gemacht haben.

Überall gibt es ein Oben und Unten, in der Familie, im Beruf, in der Religion, in der Politik, in den Medien, in der Wirtschaft, in der Schule. Das Streben der Menschen in der kapitalistischen Gesellschaft geht dahin, auf der Stufenleiter der Macht und des Geldes möglichst weit nach oben zu kommen.

Herrschaftsmenschen leben in dieserm hierarchischen Weltbild und streben danach, sich selbst über andere zu stellen, ( besser sein als andere). So funktionieren sie als Rädchen und halten das ganze Herrschaftssystem aufrecht.

Die Entehrung der Mutter ist dabei die wichtigste Achse.

Die occupy-Bewegung knüpfte mit dem Prinzip der Konsens-Demokratie an jahrzehntausende alte Traditionen der Menschheitsgeschichte an.

In den herrschaftsfreien Gesellschaften, die vor Einbruch des Patriarchats vor 5000 Jahren auf der ganzen Welt existierten, war die Konsens-Demokratie die gängige Form, das Zusammenleben der Menschen zu regulieren.

Sie ist heute noch bei indigenen Völkern lebendig, die die jahrtausendealten Gesellschaftsformen bis heute bewahrt haben.

Die weltweite Occupy-Bewegung greift also heute in den kapitalistischen Metropolen auf Formen unserer vorpatriarchalen Geschichte zurück und wir beginnen, uns von den lebensfeindlichen Verirrungen der Menschheit zu befreien.

Wir stehen heute auf gegen die Ausbeutung der 99% durch die 1%. Wir wollen uns nicht länger beherrschen lassen von einer kleinen Clique, die sich die gigantischen Reichtümer, die von der Gesellschaft den 99% geschaffen wurden, aneignet haben und die Schöpfer des Reichtums in die Armut gestoßen hat und stößt.

Das Leben, die Kinder, das Glück, das was heute in die Späre der Privatheit verbannt ist und in das Herrschaftsverhältnis Familie gepresst wurde, soll wieder im Mittelpunkt der Gesellschaft und der ganzen Ökonomie gestellt werden und nicht der Profit.

Man kann das Ausbeutungssystem nicht abschaffen, mit Organisationsformen, die selbst wiederum hierarchisch aufgebaut sind. Deswegen sind die Formen der direkten Demokratie, die Assambleas wie sie in der Occupy bewegung auf gestellt wurden, aber leider wieder abgeschafft wurden, essentiell für unsere Befreiung.

Die Usurpation des Widerstands durch die Herrschenden

Wir haben es innerhalb und außerhalb der EU mit denselben Methoden der Ausraubung der Völker zu tun. Dieser Klassenkampf von oben wird mit einem neuen politschen Verfahren flankiert: mit der Usurpation des Widerstands.

Darauf müssen wir , die wir Ausbeutung, Krieg und Herrschaft beseitigen wollen, dringend eine adäquate Antwort finden.

Das Imperium züchtet weltweit die letzte Ausgeburt von moralischer Dekadenz und Charakterlosigkeit, ganze Batallione von Revolutionsexporteuren, die den Widerstand der geknechteten Völker in den Dienst der westlichen Elite stellen.

Diese Gestalten mobilisieren die ausgeplünderten Massen zu einem Aufstand in einem orchestrierten Zusammenspiel mit den Medien, setzen sich an dessen Spitze und enteignen der unterworfenen Klasse auch noch ihren Widerstand.

Wie weit sie damit bei uns schon gekommen sind, ist hier nachzulesen:

Manufacturing Dissent”: The Anti-globalization Movement is Funded by the Corporate Elites

http://www.globalresearch.ca/manufacturing-dissent-the-anti-globalization-movement-is-funded-by-the-corporate-elites%20
http://www.youtube.com/watch?v=cSHup56PqqM

Wir müssen die Falschspieler in der Bewegung entlarven und verhindern, daß der Widerstand zersetzt wird.

Es ist für uns existenziell, daß die Ausgebeuteten ein Bewußtsein entwickelt, welche Spiel mit ihnen gespielt wird. Die Elite setzt alles daran, mit Lügen ihr verbrecherisches Wirken zu verschleiern. Ein wesentliche Mittel in ihrem Klassenkampf von oben ist die Stiftung von Verwirrung.Sie initiiert selbst den Widerstand und führt die Massen in die Irre. Bei occupy haben wir das erlebt und wir haben gelernt, mit welchen Methoden sie dabei vorgeht.

Der von ihr kontrollierte Widerstand ist gekennzeichent durch Stückwerkaktivismus, eine Bewegung gegen Gentechnik hier, eine Bewegung gegen Atomkraftwere da. Wichtig ist, daß der Widerstand von Führern angeführt wird, damit er in die vorgesehen Richtung fremdbestimmt werden kann.

Eine Basis- Bwegung, die von Unten kommt mit Konsensentscheidungen ist ihrem Konzept diametral entgegengesetzt. Das ist das Erste, was bei Occupy zerstört wurde. Denn nur dann kann die Elite den Zusammenhang der Teilbewegungen von oben kontrollieren.

Die zweite Bedingung für einen erfolgreichen Widerstand ist, daß die Massen ein volles Bewußtsein von dem Gesamtzusammenhang und das allgemeine Ziel ihrer Bewegung haben und selbst die Verbindung zwischen den Teilbewegungen herstellen.

Eine Antikriegsbewegung kann nicht erfolgreich sein, wenn die Gründe für den Krieg, die in der Gesellschaft liegen, nicht erkannt werden.

Eine Bewegung gegen das Finanzkapital, die in das Herz des Systems zielt, wie bei Occupy wird von der Elite erst übernommen und dann eingeschläfert, während andere Bewegungen, z.B. gegen Umweltzerstörung, die in die Agenda der Elite für eine neue Weltordnung passen aufrechtwerhalten werden.

Wir wissen daß unsere Macht die Solidarität ist. Ein wesentliches Mittel der Zersetzung ist daher die Aufweichung der Solidarität durch alle möglichen Formen der Spaltung.

Den Spaltungsvorwurf hört man aber zuallerest aus dem Mund der Gegner einer Bewegung. Denn genau das was sie der Bewegung antun , lasten sie zuerst unbescholtenen Mitgliederen der Bewegung an, um von sich selbst abzulenken und Verwirrung zu stiften.

Wir sind die 99%

 

 

Manifest der Frauen von Via Campesina

Veröffentlicht: Juli 16, 2013 von asambleasueberall in Manifest
WOMEN OF VIA CAMPESINA - INTERNATIONAL MANIFESTO 

IV WOMEN'S
ASSEMBLY - JAKARTA, JUNE 2013 

We are peasant women of the world that in the course of
these 20 years of Via Campesina have worked tenaciously to build a
universal, broadly based democratic, politically and socially 
engaged movement in the defense of peasant agriculture, food 
sovereignty and the struggle for the land, territories justice, 
equality and the dignity of peasant women and men. 

We are women from various continents and cultures, with common 
histories and struggles for life, our emancipation and that of our 
peoples, coupled with the ethical and political imperative of 
protecting the right to food, defending peasant agriculture, 
biodiversity, our natural resources and the struggling to end 
violence in every form, sharpened before this capitalist and
patriarchal economical system. 

"Via Campesina is a movement that recognizes the full equality and 
value of both men and women" 

This is clearly established in the conclusions of our 
III International Conference in Bangalore. Via Campesina, through a 
structural change, guarantees that peasant women and men in the 
movement share responsibilities equally seeking to strengthen open 
and democratic processes in our international structure. 

We deliver this Manifesto and its political statement, to the women 
of the world and to the VI Via Campesina International Conference, 
as input for the deliberations, for the work, the action and the 
struggles that we continue to develop around the world. Going 
forward in the unity and the action for the full
incorporation of women on equal terms in the political, economic,
social and cultural aspects, eliminating the discrimination that 
affects us in our daily lives, in agricultural areas and indigenous 
communities, is a task of all of us, both men and women. 

In these two decades of life, struggle and hope of Via Campesina, 
we women have had a key role in pushing forward the 
political/organizational strategies for the future, fighting day by 
day for the defense of Mother Earth, our territories, against the 
looting, the devastation, the death and oppression caused by
entrepreneurial and colonial capitalism. 

In these two decades deep changes in the life conditions of rural 
women around the world were made, capitalist invasion in the fields 
and the appropriation of food systems by the multinational companies 
have led millions of peasants to incorporate themselves into paid 
labor, causing severe migration processes, forced displacements and 
land losses, precipitating many changes inside families where women 
must assume the greatest responsibilities for the economic support 
of the family. The emigration of women from the countryside is 
closely related to the impoverishment and the levels of violence 
that women and girls suffer, and this situation is more severe 
because of the discrimination they also suffer in the recipient 
countries. Despite this situation women that have migrated have
became important to the support of their families since in many 
cases remittances constitute the principal income of their families. 

Confronting this reality is one of the fundamental objectives of 
struggle of women and the entire Via Campesina. Our biggest step 
towards ending injustice in the world is taken by breaking the 
poverty cycle and granting the rightful place that we peasants have 
to provide and guarantee sufficient and balanced food for the 
peoples, recognizing the central role of women in food production. 

However, tragically, far from decreasing, poverty has increased in 
recent years in most countries. Studies of United Nations agencies 
and the World Bank, indicate that this situation is worsening and 
the gap of wealth distribution has expanded, presenting to the 
agricultural sectors the grim picture of increased poverty, where 
women continue to suffer the more dramatic effects. Ending these 
shameful inequalities of class, gender and ethnicity that affect 
millions of women worldwide and eliminating the scourge of hunger 
and violence is a constant struggle that governments and parliaments 
of the world need to take into account when legislating and 
approving laws searching to guarantee the comprehensive development 
of dignified lives of rural women and their communities in the whole
world. 

ACCESS TO LAND, A KEY RIGHT 

"To us, the peasant and indigenous women, the land is more than a 
means of production. It is a space of life, culture, identity, an 
emotional and spiritual environment. Because of that, it's not a 
commodity, but a fundamental component of life, which is accessed 
by rights that are inalienable and only allocated through property 
and access systems defined by each people or nation". 

Equal access to land for men and women is a fundamental component 
of overcoming poverty and discrimination. The assumption that fair 
access to land can be achieved through market mechanisms and 
individual property is far from representing the views and 
aspirations of indigenous and peasant women.

We women demand a comprehensive Agrarian Reform to redistribute land
with our full participation and integration throughout the process, 
ensuring not only access to land, but to all the instruments and 
mechanisms on an equal footing, with a just appreciation of our 
productive and reproductive work, where rural areas guarantee a 
dignified and fair life for us. 

	* 

To protect and enhance our ways of doing and improving agriculture, 
our seeds, markets, foods, using our knowledge, our science and our 
technology. 
	* 

To encourage and generate appropriate public policies and programs 
for our cultures and ways of life, with resources that make viable 
peasant production, ensuring food sovereignty and the rights of 
peasants men and women withsocial justice. 

In this way the access to land for us rests on a comprehensive 
Agrarian Reform that promotes the development of a management model 
that places at the center of the process the social function of land 
and the peasants' and the indigenous peoples' practices of land use 
and production, ensuring the human needs to food as a fundamental 
right for life. 

FOOD SOVEREIGNTY WITH GENDER JUSTICE 

"To maintain dignity and the land, to keep alive and strengthened 
our own food production, to recover food self-sufficiency to the 
greatest extent possible, to protect the water, to exercise in 
practice Food Sovereignty, it's time for us to value, in all its 
dimensions, the role of women in the development of our agricultures" 

Our struggle and action for Food Sovereignty has given us women the 
opportunity to make visible our historical participation in the 
development of the food systems in the world and the role we have 
played since the invention of agriculture, in collection and 
propagation of the seeds, in the protection and preservation of 
biodiversity and genetic resources, placing us as primary emotional,
ethical and social pillars. 

The dominant model "is the food processing industry and the large
supermarket chains that standardize production and concentrate much 
of the wealth created by the sector. The resistance and the 
alternative to this standardization of consumption is in food 
diversification and other forms of relation and consumption where 
the producers have their work valued, and the consumer decent wages 
to purchase food of their choice". (Nyeleni Miriam Nobre) 

Under the slogan "the food is not an issue of market, but of 
sovereignty", we have been defining our sovereign rights to decide 
and organize the distribution, exchange and consumption of
food in quantity and quality according to our possibilities and 
needs, prioritizing solidarity, cultural, social, health and welfare 
factors for the Jakarta, Indonesia, 7th of June 2013benefit of our 
families and our rural and indigenous communities. 

We can affirm that we have taken up the fight and the exercise of 
Food Sovereignty. In order to reach this objective we have worked 
hard "to summon all our knowledge, to recover our seeds, multiplying 
them, care for them, swap them and let them walk again, grow and 
multiply by our fields without hindrance or aggression". This has 
put us in an opposition to intellectual property, certification 
rules, GMOs and Pesticides. 

Women's work and power within families and in movements must be 
recognized, including the economic and productive value of seed 
selection and food production by women, which requires personal 
and collective processes, of us and our partners. The economic 
contribution that our work represents to agriculture, the household 
economy and macro economic indicators of the nations must be 
appreciated. 

We are convinced that the most significant and revolutionary 
proposal of Via Campesina has been to initiate Food Sovereignty as 
distinct from the food security proposals of the FAO and the 
Governments, seeking a solution to hunger through food security, 
understood as the availability of food and the financial capacity 
to purchase, leaves food in the hands of the market forces that
are resulting in a global scourge of hunger, and suffering for a 
billion human beings in the world. 

WE ARE FIGHTING FOR OUR RIGHTS, AGAINST
NEO-LIBERALISM AND PATRIARCHY 

"Women, historical creators of knowledge in agriculture and food, 
continue to produce 80% of food in the poorest countries, are 
currently the main guardians of biodiversity and crop seeds, being 
the more affected by neo-liberal and sexist policies".
(Nyeleni women statement) 

Neoliberal adjustment policies have deepened the conditions of 
oppression, discrimination and increased violence against women and 
girls in rural areas, insecurity and instability in the work of 
women, and the lack of social protection, allowing for further 
exploitation with increased working hours becoming common, and a
climate of violence undermines our dignity. Anti-capitalist and
anti-patriarchal struggle go hand in hand with the struggle for 
gender equality and against oppression of traditional societies and 
sexist, individualist and consumerist modern societies, based on 
market dominance. Our political project is to move toward a new 
vision of the world, built on the principles of
http://tv.viacampesina.org/Women-planting-struggles-and-hope?lang=enrespect,
equality, justice, solidarity, peace and freedom, waging battles to 
take forward the fight jointly by: 

	* 

Initiating immediate actions and measures in order to erradicate 
violent and sexist practicies and physical, verbal and psycological 
aggressions in our organizations, in our families and in society; 
	* 

Ensuring equality of gender and no discrimination; 
	* 

Fighting without compromise against all forms of violence in rural 
areas, against the increasing militarization and
criminalization of the movements and social struggles in most 
countries in the world, adding to this the introduction of 
antiterrorist laws that are used against peasants and indigenous 
people, the main victims of the worst attacks and abuses committed 
in the name of law. We express our firm decision to struggle and 
mobilize for justice, equality and peace in our territories and in 
the world; 
	* 

Building proposals and lines of action that our movement need to 
advance the socio-political processes and technical training with 
teaching methods aimed at raising awareness in communities to 
political views and cultural barriers to advance gender equality; 
	* 

Strengthening mechanisms for participation of rural women in the 
formulation of public policy proposals and programs both internally 
and externally, to ensure resources for development, both locally 
and globally and the management of these, expanding access education 
and technology. 

Confronting patriarchy means recognizing privileges and myths of 
male superiority, re-socialize and sensitize leaders studying the 
history of women, in order to evaluate it. Until now, women have 
taken the lead, but it requires equal involvement to move forward 
from declarations to concrete practices. The organized peasant women 
are convinced that the future is promising, as there is no 
possibility of moving back in the progress and triumphs achieved, 
and even less so in the minds of women. Fighting for the 
"sovereignty of the land, the territory and the body" saying no to
violence against women in all its forms. 

Because of this and inspired by the debates of the women of Latin 
America and their process of constructing a political proposal for 
the construction of a base for "Popular Peasant Feminism" our 
Assembly has taken on the challenge to also expand this debate 
within the organizations of La Via Campesina at an international 
level. 

WOMEN PLANTING STRUGGLE AND HOPE! FOR FEMINISM
AND FOOD SOVEREIGNTY! 

Jakarta, Indonesia, 7th of June 2013

Links:
------
[1]
http://tv.viacampesina.org/Women-planting-struggles-and-hope?lang=en
[2]
http://tv.viacampesina.org/Mujeres-Campesinas-unidas-en-un?lang=en

Im Unterschied zu fast allen Occupygruppen hat Frankfurt nie ein Manifest gehabt, was dazu  geführt hat,  daß Occupy in Frankdurt politisch undefiniert ist, die Grundsätze der internationalen Occupybewegung in Frankfurt mit Füßen getreten werden konnten und jeder behaupten konnte, daß er zu Occupy gehört. Die Occupymahnwache vor der EZB konnte auf dieser Grundlage von Leuten, die als Occupyaktivisten auftreten, offen bekämpft werden. Damit muß Schluß sein.

Entwurf:

1.)Da wir uns von den politschen Parteien nicht vertreten fühlen, stehen wir auf, um uns selbst zu organisieren, unsere Geschicke selbst in die Hand zu nehmen und die Gesellschaft von unten zu organisieren.

2.) Wir sind die 99%

Wenn alle, die für die maßlose Bereicherung durch die 1% bezahlen müssen, aufstehen, um sich das nicht länger gefallen zu lassen, können wir dieser Ausbeutung ein Ende setzen.

Denn wir sind die 99%.

Die Zerstörung der Menschen, der Natur und des Planeten hat derartige Ausmaße angenommen, daß die Frage heute lautet :

Abschaffung von Herrschaft und Ausbeutung oder Untergang der Menschheit.

3.) Horizontale Entscheidungsstrukturen

Wir praktizieren horizontale Entscheidungen und eine Organisierung von unten.

Das ist die Grundbedingung der Befreiung von Herrschaft, die heute wieder mehr und mehr offen diktatorische Formen annimmt.

Wir dulden keine Führer, die sich anmaßen, im Namen von Geführten zu sprechen. Denn solche vertikale Organisierung verhindert die Emanzipation und macht uns zu Unterworfenen der Herrschaftspyramide.

Abgrenzungen, in denen sich “die Besseren” gegen “die Schlechteren” abheben wollen, und ein “oben” und “unten” etablieren, gehören dem System an, das wir überwinden wollen.

4.) Gewaltfreiheit

Diese Gesellschaft basiert auf Krieg. Das Geldsystem ist ein auf Krieg basierendes Ausbeutungssystem. Die ganze Gesellschaft wurde von Geld abhängig gemacht, indem wir aller Existenzmittel beraubt wurden. Die Logik der Macht ist die Logik des Todes. Eine menschliche Gesellschaft können wir nur erreichen, wenn wir der Logik des Todes , die Heiligung des Lebens entgegensetzen und der Vernichtung von Leben ein Ende setzen.