Archiv für die Kategorie ‘Herrschaftsfreie Gesellschaft’

Ein guter Jahresanfang: Wir können siegen !!

Veröffentlicht: Januar 6, 2017 von asambleasueberall in Herrschaftsfreie Gesellschaft, Manifest, Uncategorized

Die Wiederaneignung des Landes, der Produktionsmittel und des Reichtums durch die unterworfene Klasse ist die Bedingung für ihre Befreiung und der Befreiung der Menschheit vom Krieg.
Die unterworfene Klasse kann dies nur erreichen, wenn sie das Gewaltmonopol, das die herrschende Klasse zu ihrer Unterdrückung und zur Aggression gegen andere Staaten geschaffen hat, in die Gesellschaft zurücknimmt .
Die herrschende Klasse ist nur in der Lage, Krieg gegen andere Staaten zu führen, wenn es ihr gelingt, Teile der unterworfenen Klasse dazu zu bringen, ihr Leben aufs Spiel zu setzen für die Durchsetzung ihrer Raubzüge.
https://occupyfrankfurt.net/2016/12/29/kriege-dauerhaft-beenden/

Soldaten wachen auf.

„We know that our enemies are not other poor people abroad. Our enemies our the people that laid us off from our jobs, that denied us healthcare, that make it impossible to get an education. Our enemies are not in the poorest countries on the planet, but right here in the richest one.“
https://www.facebook.com/peacereportnow/videos/388409074826726/

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US Activist and Iraq War Veteran Vincent Emanuele Speaks Out
https://www.youtube.com/watch?v=SeywFJ8sXoY&app=desktop

Solidarität mit Standing Rock

USA: Armeeveteranen unterstützen den Kampf gegen den Bau einer Pipeline durch ein Sioux-Reservatgebiet in North Dakota.
https://www.jungewelt.de/2016/12-05/024.php

Pipelinebau durch das Standing-Rock-Reservat vorläufig gestoppt

standing-rockFoto: picture alliance/Pacific Press Agency/junge Welt

Die für Montag angedrohte Räumung des Oceti-Sakowin-Widerstandscamps ist damit vorerst einmal vom Tisch. Dort hatten sich in den letzten Wochen trotz eisiger Kälte und einsetzender Schneestürme Tausende Wasserschützer aus dem Kreise von 300 indigenen Stämmen Nord- und Südamerikas versammelt, unterstützt von Aktivisten der internationalen Klimaschutzbewegung.Am Wochenende waren zudem rund 3.500 US-Armeeveteranen dazugestoßen, die sich als »menschlicher Schutzschild« vor dem Camp postierten, um eine eventuelle Räumung durch die Polizei zu verhindern.
https://www.jungewelt.de/m/artikel/298583.durchatmen-in-dakota.html

Indigene zeigen uns den Weg:

Mexiko: Indigene und Zapatisten wollen bei Präsidentschaftswahl 2018 antreten. Ziel ist eine antikapitalistische Basisdemokratie
Nach monatelangen Basisbefragungen in zahlreichen Regionen Mexikos hat der autonom und basisdemokratisch organisierte Nationale Indigene Kongress (CNI) beschlossen, eine indigene Frau aus den eigenen Reihen als Präsidentschaftskandidatin für die 2018 anstehenden Wahlen aufzustellen. Die Kandidatin wird explizit keiner politischen Partei angehören, sondern soll als Sprecherin und ausführende Kraft eines ebenfalls parteiunabhängigen Indigenen Regierungsrates fungieren, dem Vertreter aller 62 ursprünglichen Bevölkerungsgruppen angehören werden.
Die zentralen Forderungen des CNI für das durch Gewalt, Korruption, Ausbeutung, Diskriminierung und Medienmanipulation zerrissene Land sind die Einhaltung aller Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und Respekt für sexuelle Präferenzen, die demokratische Selbstverwaltung in allen Gesellschaftsbereichen, die Kontrolle der Produktionsmittel, der Ländereien und der Dienstleistungen durch die dort jeweils arbeitenden Menschen, das Recht auf kostenlose laizistische Bildung, solidarische Gesundheitsversorgung, erschwinglicher Wohnraum, Glaubens- und Meinungsfreiheit sowie ein konsequenter Schutz der Natur.
https://www.jungewelt.de/2017/01-04/027.php

War – Edwin Starr (Original Vinyl)

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Wir teilen die Kritik an den illegalen Kriegen von Daniele Ganser und Karin Leukefeld, die  sich auf das Völkerrecht der UN berufen. Wir können von der UN jedoch nicht erwarten, daß diese in der Lage ist, die Kriege zu beenden.
Der Bruch des Völkerrechts kann durch die UN nicht verhindert werden. Das liegt im System des Patriarchats, in dem sich derjenige durchsetzt, der die meisten Menschen umbringen kann. Dieses Prinzip hat zur Konstitution von Staaten geführt, die sich im Verhältnis untereinander gegenseitig die Vorherrschaft streitig machen. D.h. der Krieg ist die normale Verkehrsform in diesem System und eine Hierarchie der Staaten, in der der Stärkere den Schwächeren unterwirft, die zwangsläufige Organisationform.

Nur wir Menschen sind , wenn wir aufstehen und uns gegen die Kriegstreiber vereinigen, in der Lage, Kriege dauerhaft zu beenden. Davon sind wir jedoch weit entfernt. Die Friedensbewegung liegt danieder wie nie zuvor, obwohl die Kriege eskalieren. Aufklärung , wie sie von Daniele Ganser , Karin Leukefeld und vielen anderen betrieben wird, ist von größter Bedeutung , um  uns nicht von den Kriegstreibern vereinnahmen zu lassen und ihrer Kriegshetze zu folgen. Denn diese können ihre Kriege nicht führen, wenn die Bevölkerung sich in wesentlichem Ausmaß dagegen erhebt. Sie benötigen unsere Unterstützung und sie tun alles dafür, um uns mit Lügen und Desinformation in ihr Schlepptau zu nehmen.

Hier folgen einige Überlegungen, darüber, wieso diese Aufklärung so wenig verfängt.

Es gibt religiöse Mechanismen, warum wir, da wir in Kriegsgesellschaften leben, immer wieder auf diese Lügen hereinfallen. Wir sind seit Jahrhunderten konditioniert, den Krieg als unausweichlich hinzunehmen. Davon müssen wir uns verabschieden.

Es gab vor ca 5000 Jahren weltweit keine Kriege. In diesen Gesellschaften wurde das Leben geheiligt, was sich darin ausdrückte, daß  weibliche Gottheiten angebetet wurden. Es waren matriarchle Gesellschaften.

Seit 5000 Jahren hat sich das  Patriarchat, die Kriegsgesellschaft durchgesetzt.
Mit Krieg wurde das Privateigentum geschaffen, in dem ein Stamm sich mit Waffengewalt das in Gemeinschaftsbesitz befindliche Land aneignete und den besiegten Stamm zu Sklaven machte. So wurde die Klassengesellschaft geschaffen , ein System der Ausbeutung der unterworfenen Klasse durch die herrschende Klasse. Die herrschende Klasse schaffte sich ein Militär, ein Gewaltmonopol, um ihre Herrschaft im Innern und nach außen abzusichern. Den Unterworfenen wird Gewaltlosigkeit verordnet. Das ist das Wesen des Staates in patriarchalen Gesellschaften.
Die Wiederaneignung des Landes, der Produktionsmittel und des Reichtums durch die unterworfene Klasse ist die Bedingung für ihre Befreiung und der Befreiung der Menschheit vom Krieg.
Die unterworfene Klasse kann dies nur erreichen, wenn sie das Gewaltmonopol das die herrschende Klasse zu ihrer Unterdrückung und zur Aggression gegen andere Staaten geschaffen hat, in die Gesellschaft zurücknimmt . Dies ist in der Geschichte durch Schaffung von Arbeiterräten und Soldatenräten geschehen, die zur Verteidigung gegen die Angriffe der herrschenden notwendig sind.
Die herrschende Klasse ist nur in der Lage, Krieg gegen andere Staaten zu führen, wenn es ihr gelingt, Teile der unterworfenen Klasse dazu zu bringen, ihr Leben aufs Spiel zu setzen für die Durchsetzung ihrer Raubzüge.
Das Leben zu geben für die Interessen der Herrschenden im Krieg ist die am meisten pervertierte Form der Mobilisierung eines Menschen gegen seine individuellen und die Interessen seiner Klasse . Die Klassenherrschaft beruht auf der Leistung von Mitgliedern der unterworfenen Klasse , obwohl sie enteignet, gedemütigt und ausgebeutet sind, für die Aufrechterhaltung der Herrschaftsverhältnisse die ihr Leben und das ihrer Klassenbrüder ruinieren, ihr Leben zu geben.

Die erste Bedingung, damit dieses gelingt ist die Herstellung der Identifikation mit ihrem Klassengegener. Die geläufigtse ideologische Klammer dafür ist die Idelogie der Nation.

Die Identifikation der unterworfenen Klasse mit dem Staat ist die Abstraktion von seinem Klasseninteresse und die Basis der Mobilisierung der Menschen für den Krieg. Der Einsatz für die Souveränität des eigenen Staates ebenso. Die internationale Klassensolidarität ist die entscheidende Richtschnur für die Stellung zu Krieg und Frieden für die Ausgebeuteten und aller, die Krieg und Herrschaft abschaffen wollen.
Die patriarchalen Religion , bei uns insbesondere die monotheistischen Religionen, erfüllen genau dieselbe Funktion wie die Ideologie der Nation in noch machtvollerer Weise und historisch gesehen wesentlich länger.
Die monotheistischen oder abrahamitischen Religionen Christentum, Islam und Judentum sind Religionen der Kriegsgesellschaft. Sie alle heiligen den Krieg. Sie behaupten, sie würden im Auftrag ihres Gottes handeln , wenn sie andere Volker umbringen, ihnen ihr Land und deren Reichtǘmer rauben und diese ihrer Herrschaft unterwerfen.
Alle monotheisteischen Religionen Christentum, Islam und Judentum sind absolutistisch und imperialistisch und streben zur Weltherrschaft. Alle behaupten, den einzig wahren Gott anzubeten und setzen diese Doktirn mit Krieg gegen andere durch. Deswegen wurden seit Jahrhunderten unzählige Kriege geführt.
https://occupyfrankfurt.net/2015/09/08/das-saekularisierte-christentum-ist-schlimmer-als-der-is/

Die patriarchalen Religionen sind von ihrem Wesen her Kriegsreligionen. Sie sind absolutistisch -sie verlangen von allen anderen Menschen, daß sie diesen einzig wahren Gott anbeten. Wer das nicht tut, kann getötet werden. Das ist die direkte Legitimation für Eroberung und Krieg.
In den patriarchalen Religionen ist das Gebot- du sollst nicht töten -als universelles Gesetz aufgehoben.
Sie predigen den Menschen:

Du sollst nicht töten!  Du sollst nicht stehlen!  Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

und heiligen genau diese verbotenen Taten, wenn diese im Namen Gottes erbracht werden. So lesen wir im alten Testament:

„Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land geführt hat, in das du jetzt hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, wenn er dir viele Völker aus dem Weg räumt – Hetiter, Girgaschiter und Amoriter, Kanaaniter und Perisiter, Hiwiter und Jebussiter, sieben Völker, die zahlreicher und mächtiger sind als du -, wenn der Herr, dein Gott, sie dir ausliefert und du sie schlägst, dann sollst du sie der Vernichtung weihen. Du sollst
keinen Vertrag mit ihnen schließen, sie nicht verschonen und dich nicht mit ihnen verschwägern…“ (5. Buch Mose 7, 1-3)

Das Töten im Namen Gottes , um den einzig wahren Glauben durchzusetzen, wird zur heiligen Aufgabe. Das Gebot:„Du sollst nicht töten gilt nur für die Gläubigen“. Hier macht sich geltend, daß die patriarchalen Religionen Klassenreligionen sind. Die normalen Gläubigen sollen friedlich sein . Das Töten ist einer ausgewählten Kaste vorbehalten ganz entsprechend dem Gewaltmonopol des Staates , in dem nur die herrschende Klasse Gewalt ausüben darf und die Menschen sich unterwerfen müssen.
Diese tiefe Klassenspaltung durchzieht alle monotheistischen Religionen.
Die Gläubigen sind in der Tat nicht mit ihren blutrünstigen Vorbetern gleichzusetzen. Die Gläubigen sind die unterworfenen Lämmer , die in gutem Glauben den Geboten ihres Gottes folgen. Insofern sind friedfertige Moslems nicht mit den Islamisten gleichzusetzen. Aber in dieser Glaubensgemeinschaft befinden sie sich als Gefolgsleute im Schlepptau von Verbrechern und müßten sich von diesen distanzieren, was ihr Glaube ihnen aber verbietet.
Innerhalb der herrschenden Klasse gelten andere moralische Gesetze als die, die sie den Unterworfenen abverlangen. Hier wird die Vernichtung des Lebens, der Tod angebetet.
Als Geschmacksprobe ein Auszug aus dem Schwur der Jesuiten :

I furthermore promise and declare that I will, when opportunity presents, make and wage relentless war, secretly or openly, against all heretics, Protestants and Liberals, as I am directed to do, to extirpate and exterminate them from the face of the whole earth; and that I will spare neither age, nor sex or condition; and that I will hang, burn, waste, spoil, flay, strangle, and bury alive these infamous heretics, rip up the stomachs and wombs of their women and crush their infants‘ heads against the walls, in order to annihilate forever their execrable race.
http://www.thenazareneway.com/society_of_jesus_jesuits.htm

So äußert sich Gewalt , wenn sie im Namen Gottes ausgeführt wird.
Der Jesuitenorden gilt als der militärische Arm der katholischen Kirche im Kampf gegen den Protestantismus und wurde 1534 unter Papst Paul dem III von Ignatius of Loyola von Spanien gegründet.http://luxverbi.org.uk/arch/Codeword_Barbelon_Chap_XXXIII_Skullandones_ISN0-954359666.htm
Diese bestialische Verherrlichung von Lebensvernichtung ist keine Randerscheinung , die der Vergangenheit angehört und längst überwunden wäre. Sie ist der wahre Glaube der herrschenden Klasse.
Die reichsten Familien des Finanzkapitals, die die westliche Welt beherrschen und mit ihren vielen Kriegen zur Weltherrschft streben, sind Mitglieder des jesuitischen Ordens „SKull and Bones, Die Bruderschaft des Todes„ der den Todeskult schon in seinem Namen trägt.https://www.youtube.com/watch?v=XImnRAmm93Q

skullbones

Darin drückt sich das Wesen des Patriachats aus, des Gesellschaftssystems, in dem wir heute leben. Die Lebensvernichtung wird verherrlicht, weil das Töten möglichst vieler Menschen die Säule ist, auf der die Macht des Patriarchats beruht.
https://occupyfrankfurt.net/die-saulen-der-kriegsgesellschaft/

Im Unterschied zu den Kriegen des Feudalismus haben die Kriege des Kapitalismus eine neue Dimension. Die wirklichen Herrscher sind heute nicht die Kriegsherren, sondern das Finanzkapital. Durch die Geldschöpfungshoheit haben sie die Staaten von sich abhängig gemacht. https://occupyfrankfurt.net/2016/07/26/93141/#geld
Der Orden Scull and Bones wurde von William Huntington Russell and Alphonso Taft 1832 als Chapter des deutschen jesuitischen Ordens der Illuminati gegründet, welcher seit 1776 existiert.
Sie unterstützen im Krieg beide Seiten und managen deren Verlauf zu ihrem Vorteil.
Antony Suttons hat gezeigt, wie dieser Orden die Geschichte der letzten hundert Jahre bestimmt hat.
Seine Mitglieder sind die mächtigsten Leute der Welt, das internationale Finanzkapital, die Kriege inszenieren um ihre Macht zu vergrößern. Das Ziel des Ordens ist die Erlangung der Weltherrschaft. Er hat gezeigt, daß hinter den beiden Weltkriegen die Wallstreet stand, daß diese Hitler an die Macht gebracht hat https://occupyfrankfurt.net/2016/06/17/zum-j-p-morgan-lauf/
und hinter der Wallstreet der Orden steht. Die Schaffung von Kriegen bedeutet 1. Profit und das Managen der Kriege führt zur Vergrößerung ihrer Macht.
Sie verfahren nach der Hegelianischen Methode von These und Antithese. Durch die Schaffung von Konflikten, Kriegen und Revolutionen, erzeugen sie den „Fortschritt“ in der Geschichte und das ist die Vergrößerung ihrer Macht.
https://www.youtube.com/watch?v=XImnRAmm93Q
Antony Sutton – The Jesuit Order of Skull and Bones [Brotherhood of Death]

Sie haben für den Aufstieg von Hitler den Antisemitismus geschürt, der zum Holocaust und zum 2.Weltkrieg führte, an dessen Ende Amerika zur neuen Weltmacht wurde.
Heute sehen wir, wie vom herrschenden Finanzkapital der Islamistische Terrorismus geschaffen wurde um die Staaten des nahem und mittleren Ostens von innen zu zerstören , der andererseits als Grund hergenommen wird, diese Länder mit offenen Krieg zu überziehen um ihrem Ziel der Weltherrschaft einen Schritt näher zu kommen.
Immer spielen die monotheistischen Religionen eine entscheidende Rolle, um die Menschen gegeneinander in Vernichtungsfeldzüge zu hetzen um die Macht der Elite zu steigern.

Der Schwur der Jesuiten gibt das Drehbuch ab für die Greueltaten der heutigen Islamisten. Mit den abscheulichen Orgien an menschenverachtender Brutalität zelebrieren die Selbstmordattentäter die bis zur totalen Selbstverleugnung getriebene religiöse Erlösungsideologie, indem sie sich selbst zusammen mit möglichst vielen anderen umbringen.
Der Islamismus ist praktizierter Todeskult. Die islamistischen Krieger sind die Fußsoldaten der Elite , die mit ihnen seelenverwandt ist und deren perfekte Instrumente. Ihre totale Identifikation mit der Macht in Form ihres abstakten Gottes macht sie zu personifizierten Tötungsmaschinen.
Der Islamismus ist die neue faschistische Ideologie, mit deren Hilfe die Elite heute den globalen Faschismus einführen will.
https://occupyfrankfurt.net/2016/08/07/gegen-faschisierung/
https://occupyfrankfurt.net/2016/03/17/auf-die-strasse-gegen-den-globalen-faschismus/
https://occupyfrankfurt.net/2016/11/09/aufstehen-gegen-den-globalen-faschismus-aufstehen-gegen-ttip-ceta-tisa/
Der Todeskult kann als das wahre Glaubensbekenntnis der Elite angesehen werden.
Auch der Papst, das Oberhaupt der katholischen Kirche, ist Mitglied des Jesuitenordens. Die gesamte herrschende Klasse des Patriachats ist in Geheimorden organisiert , die alle einem Todeskult frönen.
Sie haben ein klares Bewußtsein darüber, worauf die Macht des Patriarchats basiert. Diese Macht basiert auf dem Tod, derjenige hat die meiste Macht, der die meisten Menschen umbringen kann. Sie glauben ihre Macht ist um so größer, je brutaler unmenschlicher und lebensverachtender sie agieren.

Die größten Menschenverächter verstehen sich als Eingeweihte. Sie sind die Erleuchteten (Iluminaten) die verachtend herabblicken auf das gemeine Volk , das so naiv ist und auf ihre heuchlerischen Predigten von Nächstenliebe und Menschlichkeit hereinfallen.
Das ist der Klassencharakter der Herrschaftsideologien, ob monotheistisch religiös , freimaurerisch occult oder demokratisch.
Die unterworfene Klasse , die 99% müssen aufstehen und die Gebote :

Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!

wieder zu universellen Prinzipien  machen, an das sich auch die 1% zu halten haben.
Dafür müssen sie mit dem Glauben an einen allmächtigen transzendeten Gott, der Gehorsam verlangt, brechen. Sie dürfen sich nicht von Verbrechern erzählen lassen, was gut und was böse ist und sich Angst machen lassen, wenn sie nicht den Geboten der Verbrecher folgen, würden sie in der Hölle landen.
Genau, wie die männlichen Götter nur Erfindungen sind , um Kriege zu legitimieren , gibt es auch keine Hölle.
Sie müssen sich befreien von dem vertikalen Weltbild eines Oben und Unten, das sie dazu verleitet, Verbrecher anzubeten. Sie müssen der Unterwerfung unter Herrschaftsansprüche abschwören.
Sie dürfen sich nicht einreden lassen, daß der Mensch von Natur aus schlecht ist, mit der Erbsünde geboren und sich erst durch Unterwerfung unter die Gebote Gottes zu einem würdigen Mensch durch Selbstzüchtigung hocharbeiten kann. Die moderne Form des Glaubens an die Erbsünde sind die Minderwertigkeitsgefühle , die durch Konsum und Erfolg im Beruf kompensiert werden und zur Unterwerfung unter die Anforderungen der Herrschenden führen.
Sie müssen daran festhalten, daß das Leben heilig ist und den Respekt vor Frauen und insbesondere vor der Mutter sowie der Mutter Erde zurückgewinnen.
Sie sollen erkennen, daß die mannlichen Götter Erfindungen von Kriegstreibern und Ausbeutern sind , die erst seit 5000 Jahren existieren und mit dem Krieg wieder verschwinden werden.

Diese Einsichten werden die 99% befähigen, die herrschenden 1% dazu zu bringen die Kriege zu beenden und ihren unrechtmäßig geraubten Reichtum wieder zurückzugeben.

Power to the People – Wir sind die 99%

Veröffentlicht: Mai 17, 2016 von asambleasueberall in Aufruf, Globaler Faschismus, Manifest

Die herrschende Klasse der westlichen vebündeten Imperialisten betreibt einen Transformationsprozess hin zu einem globalen Faschismus. Die global agierenden Konzerne unter Führung des westlichen, internationalen Finanzkapitals, dessen militärischer Arm die Nato ist, transformieren die Staaten in Richtung globaler faschistischer Diktatur. ( Neue Weltordnung ).

In den westlichen Metropolen sollen die parlamentarischen Rechtsstaaten bereits durch von der Elite ( Trilaterale Kommission oder wer auch immer- die Urheber halten sich geheim- das ist die Abschaffung der bürgerlichen Öffentlichkeit) beschlossene übernationale Geheimverträge ausgehebelt werden.

Beispiel TTIP: Den Parlamentariern, die Einblick in die Geheimverträge erhalten, ist nicht erlaubt, diese zu veröffentlichen. Ihre Funktion reduziert sich darauf, längst Beschlossenes durchzuwinken. Mit von den Konzernen bestellten Schiedsgerichten werden deren schrankenlosen Profitinteressen über bisherige staatliche Rechtsgrundsätze gestellt und soziale Errungenschaften jahrzentelanger Kämpfe der Arbeiterklasse sollen vom Tisch gefegt werden.

Von den nationalen Parlamenten können wir keine Gegenwehr erwarten, denn diese werden zum Instrument ihrer eigenen Entmachtung.

Beispiel Bankenrettung: Die Deregulierung der Finanzmärkte hat zu einem gigantischen Raubzug des Finanzkapitals zur Ausplünderung der Völker geführt. Die exponentiellen Profitraten des zinstragenden Kapitals, die zu Marx Zeiten Fiktionen waren, welche sich mit dem Platzen der Blasen (Entwertung) in Nichts auflösten, werden heute realisiert. Die historisch einmalige Bankenrettung 2008 hat gezeigt, daß das Finanzkapital heute stark genug ist, die private Haftung der Banken für ihre Kreditrisiken abzuschaffen und auf die Staaten abzuwälzen, so daß der Bereicherung des Finanzkapitals nichts mehr im Wege steht. Dieser Ausweg aus der Finanzkrise 2008 hat dazu geführt, daß mit der Aufblähung des Geldmarktes, 0% Politik der Zentralbanken, die Finanzblase um ein Vielfaches größer ist als 2008 und die Zerrüttung des Finanzsystems auf die Spitze getrieben wird.

Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. 62 Familien besitzen heute genausoviel wie 3,5 Milliarden Menschen.

Beispiel EU: Mit dem ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) wurde die Haushaltshoheit der nationalen Parlamente in ein geheimes Gremium, dem Gouverneursrats verlegt, das niemandem Rechenschaft schuldig ist und in dem das Finanzkapital nach Gutdünken schalten und walten kann.

Mit dem Euro wurde den Nationalstaaten das Instrument durch Abwertung der nationalen Währung, Handelsbilanzdefizite auszugleichen, aus der Hand geschlagen. EU-Währungspolitik dient nicht den nationalen Wirtschaften , sondern dem Schuldendienst gegenüber dem Finanzkapital.

Besipiel Griechenland: Eine verheerende Austeritätspolitik führt zum Ruin der Volkswirtschft und zu einer Verelendung – die bisher nur aus 3.Welt Ländern bekannt war. Das Finanzkapital bemächtigt sich der staatlichen Besitztümer , Griechenland wird zum Protektorat.

Der Petrodollar (Dollar als Weltgeld) ermöglicht dem Imperium USA sich grenzenlos zu verschulden und die Welt zum Tributzahler zu machen, um den militärisch industriellen Komplex und die Kriege zu finanzieren.

Länder, die dem hemmungslosen Profit und Machtstreben entgegenstehen, werden von innen zersetzt, indem von NGO’S ( Nicht Regierungs Organisationen) sogenannte farbige Revolutionen initiiert werden, und/ oder von außen militärisch angegriffen.

Auf dem Weg zur Weltherrschaft kann die westliche Elite keine Regionalmacht neben sich dulden. Rußland wird mit Natobasen eingekreist. Eine Eurasische Zusammenarbeit (Rußland-Europa) wird durch den Nato-Putsch in der Ukraine mit faschistischen Fußtruppen verhindert.

Ein Krieg gegen Rußland wird auf die Tagesordnung gesetzt: Resolution 758, in der der amerikanische Präsident ermächtigt wird, ohne Kongressbeschluß, Russland anzugreifen.

Die nationale Befreiung ehemaliger Kolonien wird mit der Vernichtung dieser Staaten durch Nato-Angriffskriege beantwortet. Besonders hart trifft es die Länder Libyen und Irak, die es sich erlaubt haben, den Petrodollar in Frage zu stellen.

Dem heutigen Imperialismus geht es nicht mehr um neue Absatzmärkte, -die schafft er sich selbst durch die grenzenlose militärische Waffenproduktion-, sondern um die Vernichtung jeglicher Souveränität dieser Staaten und deren wirtschaftlichen Infrastruktur “in die Steinzeit zurückbomben” (Bandar Feltman Plan zur Neuordnung des Nahen Ostens). Der militärisch abgesicherte Zugriff (Luftkrieg, Drohnen) auf die Ressourcen wird durch die Aufzucht barbarischer islamistischer Stammeskriege unterstützt.

Beispiel Libyen: Die libyschen Warlords werden zur Akzeptanz einer von der UN abgesegneten Kabinetttsliste durch Luftschläge gezwungen.

Die Elite kann ihre Herrschaft nur noch mit Hilfe neokolonialer Dauerkriege, die seit 9/11 anhalten, in die immer mehr Länder hineingezogen werden, aufrecht erhalten.

Der Islamismus wird von der westlichen Elite in seiner brutalsten Form gezüchtet, um erstens die eigenen Angriffskriege zu rechfertigen, zweitens um als Fußtruppen in diesen Kriegen eingesetzt zu werden und drittens, um als Ordnungsmacht zu dienen. Dabei unterscheiden sich die westlichen Imperialisten und Islamisten nicht in ihrer Menschenverachtung.

Die Menschenmassen, die aus diesen Ländern fliehen, entwickeln sich zu Völkerwanderungen . Anstatt die Kriege zu beenden -das wäre die Lösung des Flüchtlingproblems,- werden die Kriege eskaliert und zusätzlich ein Abschot-tungskrieg gegen Flüchtlinge geführt. Es findet ein Genozid an den Völkern statt, nicht nur in deren Land, sondern auch auf der Flucht.

Die westlichen Imperialisten sind so wahnsinnig und skrupellos, daß sie Uranmunition einsetzten , den Einsatz von taktischen Atomwaffen ( 6x so stark wie Hiroschima) in die konventionelle Kriegführung integriert haben und mit der Doktrin des vorbeugenden nuklearen Erstschlags (2001) den gesamten Planeten aufs Spiel setzen.

Nicht Staaten, sondern nur der massen-hafte Aufstand der Völker kann das verhindern.

Die Kriegsgesellschaft, die auf kapitalistischer Ausbeutung, Klassenherrschaft und Krieg basiert, bedroht heute die Existenz der Menschheit und deshalb müssen wir sie beenden.

Die Macht der Elite beruht darauf , daß sie uns von unseren Existenz-und Produktionsmitteln enteigenet hat. Diese Enteignungen müssen rückgängig gemacht und selbstverwaltete Betriebe, Landwirtschaft und Kommunen aufgebaut werden.

Die Menschen müssen sich ihrer Interessen bewußt werden und sich aus der Bewußtseins-manipulation , die auf ihre Verelendung und Vernichtung zielt, befreien. Deswegen klären wir die Menschen über die wahren Absichten der Elite und die Gefahr eines globalen Faschismus auf und entlarven die Kriegshetze der verlogenen Mainstream Medien.

Die zunehmende Gleichschaltung der Medien und die Kooptierung des Widerstands sollen sicherstellen, daß die Elite unbehelligt ihr teuflisches Vernichtungswerk fortsetzen kann. Die Elite baut eigene Widerstandstrukturen um den Protest in die gewünschten Bahnen zu lenken. Diese erkennt man daran,

  1. daß sie die Verursacher der Kriege und der Verelendung nicht benennen und / oder diejenigen, die das tun, diffamieren,
  2. Widerstand und Kampf abwerten/lehnen
  3. an vertikalen Strukturen
  4. der Abwesenheit bzw Zerstörung von Diskussion.

Nur mit Diskussion können wir Einheit herstellen.

Das Lebenselexier der Zersetzung ist die Diffa-mierung von Personen, die zu Spaltung führt und die Solidarität, die einzige Waffe, die wir haben, zerstört.

Erkenntnis und Selbstbstimmung ist die Grundlage von Emanizipation. Nur in horizontalen Strukturen, in denen die Menschen ihre zeitwei-sen Führer selbst wählen, ist gewährleistet, daß die Ziele der Bewegung den Interessen derjeni-gen entsprechen, die sich bewegen.

Die Überwindung des Kapitalismus hin zum globalen Faschismus, welche die westliche Elite selbst anstrebt (Abschaffung von Konkurrenz und Geld) führt zu einer modernen Form der Sklave-rei. Mit einem dazu passenden ideologischen System wollen sie die Widerstandsbewegungen dafür vereinnahmen.

Kennzeichen sind:

  • Zusammenarbeit mit der Elite, dem Kapital
  • We are one, Wir sind eins
  • bedingungsloses Grundeinkommen
  • Antirassismus, der den Islamismus entschuldigt
  • politische Forderungen als Identität, Glaubensbekenntnis (wir sind die Guten)

Die Elite ist nur deshalb so mächtig, weil wir uns unterordnen.

Wir müssen massenhaften Widerstand gegen den aufziehenden globalen Faschismus auf die Straße bringen.

Wir müssen uns organisieren !

Veröffentlicht: Januar 14, 2016 von asambleasueberall in Frauen, Herrschaftsfreie Gesellschaft, Uncategorized

Screenshot from 2016-01-14 21:58:24

Wenn man auf das Bild klickt, kommt man zum Video.

Am Samstag den 5.1. versammelten sich die Frauen vor dem Kölner Dom, um gegen die sexistischen Überfälle an Silvester  zu demonstrieren. Wenn aus dem Stand eine solche Demo möglich war, wieviel waren es 1000 ? 1500?– ist das ein riesengroßer Erfolg, und es wäre ganz schlecht, wenn daraus nichts folgt und das eine Eintagsfliege bleibt?

Die sexistischen Überfälle sind organisiert worden. Es ging durch die Medien, daß die Innenminister die Polizei angewiesen haben, die Vorfälle nicht mit Flüchtlingen in Verbindung zu bringen.Screenshot from 2016-01-19 16:41:21

Die Innenminister haben also etwas gewußt, das verschwiegen werden sollte.  In einem Interview beschuldigt Willy Wimmer die Innenminister, daß diese der Öffenlichkeit keinen reinen Wein einschenken und lügen:

In der Nacht, wo das in Köln passiert ist, ist der Öffentlichkeit kein reiner Wein eingeschenkt worden. Wenn man weiß, wie eng und wie dicht die Befehlsstränge zwischen der Kölner Polizei und dem Landesinnenminister gelaufen sind, – keine öffentliche Einrichtung kommuniziert so eng mit den Vorgesetzten Dienststellen, wie das bei der Polizei geschieht, – das ist nun mal der Innenminister , wenn das so gelaufen ist und wir wissen heute immer noch nicht was da pasiert ist, dann muß das bedeuten, daß der Staat uns, der Öffentlichkeit nicht reinen Wein einschenkt, der Staat belügt uns,
Der Bürger ist vor einer schwierigen Situation. Das muß revidiert werden , wir haben als Bürger gegenüber dem Staat den Anspruch, daß man uns reinen Wein einschenkt, über die Dinge, die in unserem Land vorkommen….

Der Bundesjustizminister hat in einem Anflug von Klarheit gesagt, daß sei eine organisierte Geschichte und möglicherweise gäbe es da Hintermänner. Wir wissen aus unserer langen Geschichte, daß bei Vorfällen dieser Art immer daran gedacht werden muß , daß Kräfte, die nicht aus diesem Lande stammen, solche Dinge nutzen, um der BRD Schaden zuzufügen, der über den Schaden, den die Leute erlitten haben hinausgeht. Auf dieser Ebene laufen Dinge, die auf eine kriminelle Organisation hinauslaufen. Wir müssen das wissen, denn wir müssen wissen, wer unserem Land an den Kragen will.  Es gibt Kräfte die die Demokratie, den bürgerschaftlichen Staat zurückfahren wollen. Wer hat ein Interesse, daß sich eine Stimmung im Land (gegen Flüchtlinge) entwickelt, da ist an Geheimdienste andere Staaten zu denken.

Daß Geheimdienste involviert waren, zeigt auch ein Bericht aus Finnland, wo der Geheimdienst anders gehandelt hat, als in Deutschland  und solche Vorfälle verhindert hat. Screenshot from 2016-01-19 16:54:31

Zugleich zeigt sich, daß diese Attacke eine europäische Dimension hat und nicht auf ein paar Städte  in Deutschland beschränkt ist. Aus all dem wird klar, es handelt sich um eine

Attacke zur Destabilisierung europäischer Länder: Die Bevölkerung soll gegen Flüchtlinge aufgebracht werden. Von den Verursachern des Flüchtlingselends, den Kriegstreibern soll abgelenkt werden.  Der Polizeistaat soll ausgebaut werden.

Beides liegt ganz im Trend der zunehmenden Faschisierung der Gesellschaft. Dagegen kann nur eine Emanzipation der Zivilgesellschaft etwas ausrichten: Power to the people. Diese Frauenaktion war in diesem Kontext einzigartig und wegweisend.

Wenn sie sich heute daran machen, uns zu nehmen, was für uns Frauen hier im Westen bisher selbstverständlich war, daß wir uns frei in der Öffentlichkeit bewegen können, dann haben sie sich verrechnet.

Die Hintermänner hinter den Attacken sollen wissen , wir lassen uns nicht mehr erniedrigen. Wir nehmen diesen Angriff als Fehdehandschuh, um einen Aufstand der Frauen für die globale, vollständige Befreiung der Frau zu entfachen. Dieser Kampf gilt der Gewalt gegen Frauen in islamischen Traditionen genauso wie im säkularisierten christlichen Westen. Die vollständige Befreiung der Frau ist identisch mit der Befreiung der Gesellschaft von Herrschaft.

Christa Mulack nennt die „Abwertung des Weiblichen“ in ihrem neuen Buch zur Kritik aller monotheistischen Religionen den „Ur-Grund unserer Kultur“ .

Mit dem Siegeszug des Monotheismus und seiner Heiligen Schrift wurde Gewalt zu einem festen Bestandteil der Religion. Zugleich wurde auch das Göttlich-Weibliche verdrängt, …..

FlyerMaat        Diesen Flyer kannst du herunterladen und verteilen.                                       Wenn du Interesse hast, mitzumachen schreibe ein email an diese Adresse: inanna.matria@gmx.net

Frauen steht auf !

Veröffentlicht: Januar 7, 2016 von asambleasueberall in Aufruf, Frauen, Herrschaftsfreie Gesellschaft

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Die sexistischen Überfälle auf Frauen in mehreren deutschen Städten in der Silvesternacht 15/16 greifen in organisierter Form die europäischen Freiheitsrechte der Frauen an. Es handelt sich um eine Destabiliserungsattake, bei der die Menschen gegen die Flüchtlinge aufgebracht, die Angst vor Islamisten geschürt und ein Krieg der Religionen entfacht werden soll.

Die wegweisende Antwort darauf ist: Kampf um die Befreiung der Frau

Dies schließt die Kritik aller Herrschaftsreligionen in denen die Frau als Mensch 2. Klasse gilt, allen voran die monotheistischen: Christentum , Islam und Judentum, ein.

Die halbherzige Emanzipation der Frau im westlichen, christlichen Säkularismus hat uns nicht davor bewahrt, daß die sexuelle Gewalt gegen Frauen bei uns nahezu unvermindert weiterging und auch nicht davor, daß die barbarischsten, religiösen Unterdrückungsformen in Gestalt des Islamismus heute weltweit, initiiert durch den Westen, ungeheuren Auftrieb erleben.

Gewalt gegen Frauen ist, historisch und vom Wesen her, die ursprüngliche Säule von Herrschaft. Heute steht die seit 5000 Jahren andauernde Kriegsgesellschaft ( Patriarchat) erneut vor dem Übergang in ein dunkles Zeitalters, dessen Schlinge immer enger um unseren Hals gezogen wird.

Wir befinden uns heute in einem weltweiten Transformationsprozeß hin zu einem globalen Faschismus, in dem vom Westen gezüchtete islamistische Todesschwadronen als Fußtruppen der verbrecherischen Aggressionskriege des Westens (Nato) in den Ölländern des nahen und mittleren Ostens dienen und der Islamismus als Ordnungemacht in diesen Ländern aufgebaut wird.

Von unserer moralisch heruntergekommenen Regierung , die bei diesen verbrecherischen Kriegen mitmacht und die reaktionärsten Regimes z.B. Saudiarabien, bei denen die bestialische Unterdrückung des Volkes durch Enthauptungen und Steinigung von Frauen an der Tagesordnung sind, mit Waffen unterstützt, können wir keine Verbesserung erwarten.

Nur eine Emanzipation der Zivilgesellschaft kann etwas ausrichten:

Power to the people. Wir Frauen müssen vorangehen.

Wenn sie sich heute daran machen, uns zu nehmen, was für uns Frauen hier im Westen bisher selbstverständlich war, daß wir uns frei in der Öffentlichkeit bewegen können, dann haben sie sich verrechnet.

Die Hintermänner hinter den Attacken sollen wissen , wir lassen uns nicht mehr erniedrigen. Wir nehmen diesen Angriff als Fehdehandschuh, um einen Aufstand der Frauen für die globale, vollständige Befreiung der Frau zu entfachen. Dieser Kampf gilt der Gewalt gegen Frauen in islamischen Traditionen genauso wie im säkularisierten christlichen Westen. Die vollständige Befreiung der Frau ist identisch mit der Befreiung der Gesellschaft von Herrschaft.


Wir halten nichts von der Aufrüstung der Polizei und einem
Kampf der bevölkerung gegen Flüchtlinge ( der hier offenbar angestachelt werden sollte), denn beides dient der Erweiterung von Herrschaft und ist ein weiterer Schritt zum Totalitarismus.

 

Im Namen der Maat (Göttin der Gerechtigkeit).

Die Säkularisierte Elite ist schlimmer als der IS

Veröffentlicht: September 8, 2015 von asambleasueberall in Herrschaftsfreie Gesellschaft, No to Nato, Syrien

Wir erleben derzeit eine Flüchtlingswelle nie gekannten Ausmaßes. Die Flüchtlinge kommen aus allen Ländern, in denen die Nato derzeit Krieg führt, Afghanistan, Irak usw, insbesondere Syrien.
Die Krokodilstränen und das Mitgefühl, das unsere Regierung zur Schau stellt, sind scheinheilig.
Sie sind nämlich maßgeblich an dem Elend in diesen Ländern beteiligt. Gegen alle diese Länder führt die Nato Krieg. Die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien, mit denen das Volk ausgehungert wird, dauern fort.
Wenn die Regierung wirklich etwas gegen das Elend der Flüchtlinge unternehmen wollte, würden sie dafür Sorge tragen, daß die Kriege beendet werden.
Die Flüchtlingsströme aus Syrien sind derzeit so massiv geworden, weil die Bombardierung von Syrien durch USA und Nato eskalieren.
Schon seit Monaten bekämpft die Nato mit Luftschlägen den IS , doch dieser wird immer stärker und breitet sich in Syrien immer weiter aus.
Es wird vom Westen und allen Mainstream Medien so getan , als würden die Luftangriffe der Nato dem IS gelten, aber anscheinend fliegen die Bomben immer knapp daneben und treffen z.B. syrische Fabrikanlagen. In Wirklichkeit ist der IS vom Westen geschaffen worden und wird von diesem permanent unterstützt, https://www.youtube.com/watch?v=Gj7UuqBK_L8 und die Luftschläge gegen den IS sind nur ein Deckmantel um Syrien zu bombardieren um Assad zu stürzen.
Seit Anfang August hat eine Eskalation stattgefunden. Obama hat ganz offiziell den Luftangriffen gegen syrische Regierungstruppen grünes Licht gegeben, für den Fall , daß die sogenannten Rebellen, die bezahlten Söldner der USA, die seit 2011 gegen Assad kämpfen, Gegenwehr erfahren. D.H. diejenigen, die den IS bekämpfen , die syrischen Regierungstruppen werden bombardiert. Die PKK, die entschiedensten Kämper gegen den IS werden von der türkischen Luftwaffe bombardiert. https://www.youtube.com/watch?v=77j21J3XYoU
So wird dem IS der Vormarsch freigeschossen.

Die Flüchtlinge fliehen vor den Luftangriffen der Nato und vor dem IS , der schon große Gebiete in Syrien eingenommen hat.

Der IS (Islamische Staat) unterwirft und ermordet bei seinem Kreuzzug alle „Nichtgläubigen“ ….
Anfang August 2014 wurden in der Region um Schengal 3.000 bis 4.000 Menschen hingerichtet, einzeln oder auch als öffentlicher Massenmord…. Die Frauen werden versklavt und in den Sex-Dschihad geschickt.
Es werden Fatwas erlassen, die Frauen verbieten, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen und ihnen vorschreiben, sich ganz zu verschleiern. Frauen werden entführt und auf Sklavenmärkten verkauft. Frauen werden zur Prostitution gezwungen, um den Dschihadisten von IS (Islamischer Staat) als Sexsklavinnen zu dienen. Oder ihnen wird der Eintritt ins Paradies versprochen.
Frauen werden  als vogelfrei erklärt
Sie werden als halal (arabisch: erlaubt) erklärt, was einem Vergewaltigungsaufruf gleichkommt. Im Internet finden sich Bilder, auf denen zusammengekettete, vollverschleierte Frauen zu sehen sind, die als Sklavinnen wie Ware verkauft oder den IS-Terroristen zur sexuellen Ausbeutung übergeben werden. Am 18. Juni 2014 erklärte in Mossul eine Fatwa des IS, dass auch Frauen und Töchter aller für Maliki arbeitenden Soldaten und Polizisten halal seien.
Augenzeugen berichten von Fällen, in denen IS-Terroristen Frauen, die sich nicht ergeben haben, die Brüste abgeschnitten und ihre Körper zerstückelt haben. Um diesem Schicksal zu entgehen, wählten Hunderte Frauen den Selbstmord.
Viele der neuen Fatwas richten sich gegen Frauen. Dabei geht es darum, wie sie sich zu kleiden haben, aber auch um Strafmaße bei so genannten Vergehen wie z.B. Ehebruch, wofür empfohlen wird, die Frauen zu steinigen. International Business Time berichtete in diesem Zusammenhang von einer Steinigung in Syrien. Eine Fatwa vom 26. Juni 2014, die in einem turkmenischen Dorf in Syrien erlassen wurde, sieht vor, dass Frauen ohne männliche Begleitung das Haus nicht verlassen dürfen, ihr Gesicht vollkommen zu verschleiern haben, und dass sie alle zu beschneiden sind. Über die IS-kontrollierten Gebiete im syrischen Deir Ezzor wird berichtet: „Frauen ist es komplett verboten, ihre Augen zu zeigen.“ Ihnen wird vorgeschrieben, wie ihre Unterkleidung beschaffen sein muss und „ihnen ist verboten, hohe Absätze zu tragen“….

Andere Artikel berichten von öffentlichen Plakaten von Mossul: „Wir rufen alle Menschen dieses Landes dazu auf, uns ihre unverheirateten Mädchen zu bringen, so dass sie ihre Pflicht im Sex-Dschihad für die kämpfenden Brüder in der Stadt erfüllen und jeder, der dies nicht tut, wird die Macht der Scharia zu spüren bekommen“…
…. 2011 erklärt Abu Ishaq al-Huwaini, ein salafistischer Prediger in Ägypten, dass Eigentum und Frauen Ungläubiger Kriegsbeute seien und unter muslimischen Dschihadisten verteilt oder auf Märkten als Sklavinnen oder Konkubinen verkauft werden sollten. Er bezieht sich dabei auf den Koran im Sinne von „Was deine rechte Hand besitzt…“: „Du gehst auf einen Markt und kaufst sie und so wird sie wie deine offizielle Partnerin – ohne einen Vertrag, einen Wächter oder irgend so etwas (…) In anderen Worten, wenn ich eine Sexsklavin haben möchte, dann geh ich auf den Markt und suche mir die Frau aus, die ich begehre und kaufe sie.“
Die Welt berichtete: „Mehrere hundert ezidische Frauen sind nach Angaben der irakischen Regierung von Kämpfern der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) gefangen genommen worden. Die Frauen seien allesamt unter 35 und zum Teil in Schulen der Stadt Mossul eingesperrt“…
Mitte Juli wurde durch die UN-Sonderbeauftragte Jacqueline Badcock bekannt, dass der IS die genitale Verstümmelung aller Mädchen und Frauen im irakischen Mossul befohlen habe. Genitalverstümmelung ist ein brutaler Eingriff an Mädchen und
jungen Frauen, bei dem in verschiedenen Abstufungen die Klitorisvorhaut und die
Schamlippen entfernt oder sogar die Vagina soweit zugenäht wird, dass nur eine kleine
Öffnung bleibt. Der Eingriff selber ist für die Betroffenen sehr traumatisierend, die
körperlichen Folgen reichen von lang anhaltenden Entzündungen und Erkrankungen,
schlimmsten Schmerzen bis hin zum Tod, (und verhindern die sexuelle Lust der Frau; Anm d.V.)

Die Fatwa zitiert drei Hadithe (Erzählungen über das Leben Mohammeds), in denen der Prophet unter anderem sagt, die weibliche Beschneidung lasse das Gesicht der Frau erstrahlen und sei gut für den Mann…. Aus Berichten von Menschen vor Ort ist bekannt, dass diese Fatwa von dem IS angewendet wird…
Es wird auch von einer islamischen Hilfsorganisation berichtet, die vor allem dann Hilfspakete ausgibt, wenn ein schönes Mädchen im Tausch gegeben wird.” zitiert aus: http://www.utamara.org/images/Informationsdossier.pdf

Dieser Krieg des IS zur Durchsetzung des Kalifats ist genau dasselbe, was das Christentum im Feudalismus zur Christianisierung Amerikas, Afrikas usw durchgeführt hat.
Die Kolonisatoren betrachteten sich als Gesandte Gottes. Alle Invasoren haben sich als Missionare gesehen. Columbus hat sich selbst als Retter gesehen. Die Missionierung, das heilige Mandat, um die verlorenen Seelen dem einzig wahren Glauben zuzuführen, um diese zu retten, war identisch mit der Kolonisierung.  Wenn die Eingeborenen widerstanden, wurden sie in Gruppen von 13 aufgehängt , um die Apostel und Jesus zu repräsentieren. Er bot ihnen an zu konvertieren , in Spanisch , wenn sie nicht wollten, wurden sie umgebracht.
Mit dem besten Gewissen wurde der Völkermord an den Ureinwohnern begangen.
Der Papst gab den Auftrag, das Christentum über die ganze Erde zu verbreiten, alle Völker zu koloniseren, zu enteigenen und zu versklaven. Nachzulesen in der päpstlichen Bulle Romanus Pontifex 1455, des Papstes Nikolaus V. https://www.youtube.com/watch?v=KRYlqJJLUS4#t=8m0s

Die Weltherrschaftspläne mit denen wir es bis auf den heutigen Tag, auch bei den heutigen Kriegen zu tun haben, sind also schon sehr alt.
Im Innern des Feudalismus wurden die Menschen dem Terrorregime des einzig wahren Glaubens durch die Inqusition und den Hexenverbrennungen, die über 300 jahre andauerten, unterworfen. https://www.youtube.com/watch?v=KRYlqJJLUS4#t=2m0s

Die monotheistischen oder abrahamitischen Religionen Christentum, Islam und Judentum sind Religionen der Kriegsgesellschaft. Sie alle heiligen den Krieg. Sie behaupten, sie würden im Auftrag ihres Gottes handeln , wenn sie andere Volker umbringen, ihnen ihr Land und deren Reichtǘmer rauben und diese ihrer Herrschaft unterwerfen. So lesen wir im alten Testament:

„Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land geführt hat, in das du jetzt hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, wenn er dir viele Völker aus dem Weg räumt – Hetiter, Girgaschiter und Amoriter, Kanaaniter und Perisiter, Hiwiter und Jebussiter, sieben Völker, die zahlreicher und mächtiger sind als du -, wenn der Herr, dein Gott, sie dir ausliefert und du sie schlägst, dann sollst du sie der Vernichtung weihen. Du sollst keinen Vertrag mit ihnen schließen, sie nicht verschonen und dich nicht mit ihnen verschwägern…“ (5. Buch Mose 7, 1-3)

Alle monotheisteischen Religionen Christentum, Islam und Judentum sind absolutistisch und imperialistisch und streben zur Weltherrschaft. Alle behaupten, den einzig wahren Gott anzubeten und setzen diese Doktirn mit Krieg gegen andere durch. Deswegen wurden seit Jahrhunderten unzählige Kriege geführt.

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Die monotheistischen Religionen verdanken Aufstieg, Ausbreitung und Durchsetzung aggressiven Männerbanden, ihren Überfällen, Plünderungen, Zerstörungen und Massakern: kurz dem Krieg, der mit ihnen in die Welt kam. Der patriarchale Monotheismus ist eine religiös verbrämte politische Ideologie, die den Anspruch auf totale Macht und absolute Wahrheit erhebt.                http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=18617

In der Kriegsgesellschaft, oder dem Patriarchat, hat derjenige die meiste Macht , der die meisten Menschen umbringen kann. In den Naturreligionen , die über Jahrtausende keinen Krieg kannten , gibt es keine auf Krieg basierende Macht , hier heißt Macht, das Leben machen. Hier war das Leben heilig.
Krieg, Raub und Versklavung können niemals heilig sein. Der Gott  des Christentums,  des Islams und des Judentums, die Krieg und Versklavung angeblich verlangen, erweisen sich als Erfindungen von herrschaftssüchtigen, blutrünstigen Männern , die ihren Verbrechen ein heiliges Gewand geben wollen. Sie gehen mit der Ideologie hausieren , daß die Menschen zum auserwählten Volk gehören, wenn sie sich bekehren lassen, sprich der Herrschaft der Invasoren unterwerfen.
Genau mit dieser Ideologie des auserwählten Volkes, das heute Superiorität des Westens ( oder der USA ) heißt,  führt dieUSA, Nato seit 25 jahren verbrecherische Kriege im Namen von Humanität und Demokratie.

Humanität und Demokratie ist die säkulare Form, in der der absolutistische und imperialistische Geist des Christentums heute fortexistiert.
Die Säkularisierung hat dafür gesorgt, daß uns die Bestimmung unseres Lebens durch die Religion und Herrschaft gar nicht mehr bewußt ist, weil sie uns in Fleisch und Blut übergegangen sind.
Paul Kivel spricht von einer Christlichen Hegemonie, die bis heute unser ganzes Leben durchdringt. https://www.youtube.com/watch?v=Z5FDC69aHdc      http://christianhegemony.org/about-christian-hegemony

Die säkularen Kriege der Nato sind im Unterschied zu den Kriegen des IS nicht direkt, Mann gegen Mann, sondern anonym.
Statt im Namen Gottes wird Im Namen von Humanität und Demokratie mit Drohnen und den bestialisten Massenvernichtungswaffen, mit Nuklearwaffen, Krieg geführt. Nuklearmunition hat er bereits im Irak , Afghanistan eingesetzt. Der Westen droht heute damit, mit einem nuklearen Erstschlag Rußland zu entwaffnen. https://occupyfrankfurt.net/2015/06/30/sie-glauben-wirklich-die-usa-konnten-einen-atomkrieg-gegen-russland-gewinnen/

Der Westen ist somit viel gefährlicher als der IS, er setzt die Existenz des ganzen Planeten aufs Spiel.
Der Aufschung des IS ist letztlich durch USA Nato , Saudiarabien und die Türkei geschaffen worden.
Der Kampf der Religionen gegeneinander ist heute nur Fassade eines orchestrierten Angriffs der Elite gegen die Menschheit. Die verschiedenen Religionen sind  HerrschaftsInstrumente einer höheren Macht geworden, des globalen Finanzkapitals mit seinen 147 Weltkonzernen auf dem Weg zur Weltherrschaft in einen globalen Faschismus.
Die globale Elite, die selbst verankert ist im Christentum und Judentum bedient sich dabei des traditionellen Faschismus und des Islamismus.
Hier ein paar Zitate von Jürgen Todenhöfer, der den IS besucht hat und darüber ein Buch geschrieben hat: “Inside IS”

Im ‚Islamischen Staat‘ herrscht eine fast rauschartige Begeisterung und Siegeszuversicht, wie ich sie in Kriegsgebieten noch nicht erlebt habe. Die IS-Kämpfer sind überzeugt, mit ihrem totalitären Glauben und ihrer demonstrativen Brutalität Berge versetzen zu können. In Mosul haben weniger als 400 IS-Kämpfer 25.000 hochmodern ausgerüstete irakische Soldaten und Milizen in die Flucht geschlagen. Der IS hat in wenigen Monaten ein Staatsgebiet erobert, das größer ist als Großbritannien. Al Qaida ist daneben ein Zwerg.
Gelegentliche Geländeverluste oder -wechsel scheinen den IS wenig zu interessieren. Auch wenn sie im Augenblick von einigen Medien hochgespielt werden. Sie seien im Guerilla-Krieg normal….”

Es ist aber nicht ihr Gott, der ihnen ihren Vormarsch ermöglich, es ist eine weltliche Macht, das globale Finanzkapital mit ihrem militärischen Arm der Nato, die den IS mit ihrer Hilfe und ihren Luftschlägen zu deren Siegen verhilft.

DER WESTEN UNTERSCHÄTZT DIE DIMENSION DER IS-GEFAHR DRAMATISCH. Die IS-Kämpfer sind erheblich cleverer und gefährlicher, als unsere Politiker annehmen….
DER ZUSTROM NEUER KÄMPFER ZUM IS WÄCHST JEDEN TAG. Ich verbrachte zwei Tage in einem Aufnahme-Lager des IS nahe der türkischen Grenze. An beiden Tagen kamen jedes Mal über 50 Kämpfer aus aller Welt an. Nicht etwa nur junge Männer, die in ihren Heimatländern gescheitert waren. Auch viele erfolgreiche, euphorisch gestimmte junge Leute aus den USA, England, Schweden, Russland, Frankreich, Deutschland usw.”

Der IS ist bestens ausgebildet und kann die sozialen Medien Facebook, Youtube und co professionell nutzen. So etwas widerspricht dem Bild von hinterwäldlerischen Wüstensöhnen und beweist einmal mehr, daß der Westen hier involviert ist.
Die Popularität des IS ist nur erklärlich, weil er zurückgreifen kann auf tief verankerte Herrschaftsstrukturen, die in unserer Erziehung christlichen als auch islamischen in uns verankert wurden.

ZIEL DES IS IST NICHT NUR DIE EROBERUNG DES MITTLEREN OSTENS UND EINES TAGES DER ÜBRIGEN WELT, SONDERN DIE GRÖSSTE ‚RELIGIÖSE SÄUBERUNG‘ IN DER GESCHICHTE DER MENSCHHEIT. Der IS will mit Ausnahme der sogenannten Buchreligionen – also des „IS-Islams“, des Judentums und des Christentums – alle Nichtgläubigen und Abtrünnigen töten und ihre Frauen und Kinder versklaven. Alle Schiiten, Jesiden, Hindus, Atheisten und Polytheisten sollen sterben. Hunderte von Millionen Menschen sollen im Zuge dieser religiösen ‚Reinigung‘ eliminiert werden.
Auch alle gemäßigten Muslime, die die Demokratie bejahen, sollen getötet werden. Weil sie damit aus der Sicht des IS menschliche Gesetze über die Gesetze Gottes stellen. Das gilt – nach einer erfolgreichen Eroberung – auch für die demokratisch gesinnten Muslime der westlichen Welt.
Die einzige Chance dieser ‚Ungläubigen‘, dem Tod zu entrinnen, besteht in freiwilliger Reue und freiwilliger Umkehr zum ‚wahren Islam‘. Den angeblich nur der IS vertritt. Und das nur, solange ihre Länder nicht erobert sind.
Juden und Christen sollen als Buchreligionen toleriert werden, müssen aber eine fixe Schutzsteuer von einigen hundert Dollar pro Jahr zahlen. Muslime haben die Zakatsteuer zu zahlen, die bei wohlhabenden Muslimen höher, bei armen Muslimen niedriger sein kann.”

Dieser Drang des IS nach Weltherrschaft und das Vorhaben Millionen von Menschen umzubringen und andere zu versklaven, korrespondiert mit den Plänen der Elite.
Es ist völlig falsch, zu glauben, der IS wäre ein Phänomen des Nahen Ostens und wir hätten nichts damit zu tun.
Der Drang des IS nach Europa, könnte Wirklichkeit werden, wenn hier das Finanzsystem zusammenbricht und die Elite zur Herrschaftssicherung zum offenen Krieg gegen aufständische Massen vorgeht.
Es ist existenziell für die Emanzipation der Völker , den Herrschaftscharakter aller Kriegsreligionen zu entlarven und anzugreifen, denn die Herrschaftsstrukturen sind tief in uns verankert und hindern uns daran, uns gegen den Angriff der Elite zur Wehr zu setzen.
Nur wenn wir alle Menschen darüber aufklären, wie unsere religiöse Erziehung dafür sorgt,

  • daß wir zu Knechten von Ausbeutern und Kriegestreibern gemacht werden
  • daß wir unfähig werden unsere Interesse zu erkennen und zu verteidigen
  • und für das Leben einzutreten

können wir dem IS und allen Kriegstreibern die Basis entziehen. Wir müssen aufstehen gegen die Ursachen aller gegenwärtigen Kriege – gegen die globale Elite mit ihrem militärischen Arm, der Nato .

Nur der massenhafte Kampf der Völker kann diese entmachten
Denn wir sind die 99%
Die 1% haben Geld und Waffen ,
sie haben uns unser Land und unsere Produktionsmittel geraubt
aber wir sind die Mehrheit.
Wenn wir uns vereinen, können wir siegen.

Angehörige der San Carlos Apache Nation aus Arizona zogen… am Dienstag und Mittwoch mit Hunderten Unterstützern in die US-Hauptstadt Washington und belagerten das Kapitol. Diese Kundgebung war der Höhepunkt eines zweieinhalbwöchigen »Journey to D. C.« (»Reise nach Washington«) gegen den Verkauf eines traditionell von ihnen genutzten, Oak Flat genannten Landstücks durch den US-Kongress an ausländische Bergbaugiganten…..

Im Februar besetzten 300 Apachen das Areal für mehr als ein Vierteljahr. Sie wollten damit deutlich machen, dass sie dieses Gebiet, das Teil des Tonto National Forest von Arizona ist und ihnen seit Generationen zu kulturellen Zeremonien und Initiationsriten für Mädchen dient, niemals kampflos aufgeben werden.

Das Aufstehen der Apachen gegen den Raub ihres geheiligten Landes zeigt uns die Perspektive der Befreiung.

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„They declared war on our religion, we must stand in unity and fight to the very end, for this is a holy war.“ Wendsler Nosie Sr. , long time opponent of Southeast Arizona Land Exchange and Councilman of the San Carlos Apache Tribe.

“The greatest sin of the World has been enacted by Senator McCain, Senator Flake, Representatives Kirkpatrick and Gosar of Arizona by including the Southeast Arizona Land Exchange in the National Defense Authorization Act.”

Sie begreifen den Raub ihres geheiligten Landes als Krieg gegen ihre Religion, als die größte Sünde der Welt und wollen dagegen in einem heiligen Krieg bis zum Ende kämpfen.

Wir müssen uns diesem Kampf anschließen, denn das ist auch unser Kampf.

Daß ein Landraub ein Krieg gegen die Religion sein soll, ist für uns westliche Menschen schwer verständlich. Wie kann ein Stück Land heilig sein?

Für die meisten von uns ist die Natur eine leblose Materie, die man in Besitz nehmen kann.

Dabei befinden wir uns jedoch in einem  fatalen Irrtum. Denn damit reproduzieren wir den Standpunkt der Gewalt und des Privateigentums, der uns seit Jahrhunderten eingetrichtert wird.

In den Zeiten in denen es kein Privateigentum und keinen Krieg gab, lebten die Menschen in Gemeinschaften, in harmonischem Verhältnis zur Natur. Was vor 5000 Jahren weltweit üblich war, ist bei den indigenen Völkern heute noch lebendig. Sie respektierten die Natur als  Basis ihres Lebens und waren dankbar für die Gaben, die sie von Mutter Erde erhielten.  Mutter Erde, ein lebendiger Organismus, war ihnen heilig.  Diese Menschen wußten:

Du kannst die Natur nicht besitzen, weil du ein Teil von ihr bist.

Die Schaffung des Staates durch Krieg vor 5000 Jahren zerschnitt dieses natürliche Verhältnis. Indem die Kriegsherren sich ein anderes Volk unterwarfen, sich dessen Land als ihr Privateigentum bemächtigten, um das sie Staatsgrenzen zogen, und das ihrer Lebensgrundlage beraubte Volk zu Sklaven machten, etablierten sie das Regiment von Lebensvernichtung, Herrschaft und Ausbeutung.
In der Kriegsgesellschaft, der Gesellschaft der Klassen und des Staates, die bis heute andauert, hat derjenige die meiste Macht und genießt die größte Achtung , der in der Lage ist, die meisten Menschen umzubringen. Dieses Paradigma regiert seitdem die Welt und immer geht es darum, durch Krieg gegen andere, sich an die Spitze der Herrschaft  zu stellen  d.h. ein Imperium zu schaffen.

Dieses Imperium ist heute die USA. Das Land, auf dem die USA errichtet wurde, haben sie beginnend vor 500 Jahren den Ureinwohnern, den Indianern geraubt und diese in Ghettos vertrieben.

Die Apachen verteidigen ihr heiliges Land, weil sie die Natur und das Leben heiligen. Deswegen ist es die größte Sünde der Welt, wenn ihnen jetzt nach den Enteigungen der letzten 500 Jahre auch noch ihre sakrale Stätte der Heiligung der Natur genommen werden soll. Dafür sind sie in einen heiligen krieg eingetreten, den sie bis zum Ende kämpfen wollen.

Der einzige legitime heilige Krieg ist der,  das Regiment  der Vernichtung des Lebens um andere zu beherrschen und auszubeuten, zu beenden und die Heiligung des Lebens wieder auf den Thron zu setzen.

Heiligung des Lebens steht hier gegen Heiligung der Lebensvernichtung und des Profits. Deswegen ist es unser Kampf.

Die ausgefeiltesten Waffen zur Vernichtung des Lebens wurden und werden seit Jahrhunderten entwickelt und haben heute ein derart zerstörerisches Potenzial gewonnen, daß mit der Drohung eines nuklearen Krieges, der von der USA ausgeht, die Existenz des Planeten auf dem Spiel steht.

Wir , die 99% müssen uns dem Kampf der Apachen anschließen um der Heiligung der Natur und des Lebens Geltung zu verschaffen und die Vernichtung des Planeten abzuwenden.

Die Verteidigung des  geheiligten Landes der Apachen könnte der Beginn sein und diese Botschaft muß die ganze Welt erfassen.

Steht auf für die Heiligung des Lebens .
Schließt euch dem Kampf der Apachen an.

Indianer1

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Von den Indigenen lernen

Veröffentlicht: April 30, 2014 von asambleasueberall in Aufruf, Herrschaftsfreie Gesellschaft

Dieser Artikel wurde im Mai 2010 nach dem alternativen Klimagipfel in Cochabamba ( Bolivien) verfaßt.

In der Abschlußerklärung des Alternativen Klimagipfels, bei dem die neue internationale Bewegung für Mutter Erde ins Leben gerufen wurde, steht :
„Wir leben in der Endphase des patriarchalischen Zivilisationsmodells“ :

„We are faced with a profound structural crisis as a consequence of having reached the planet’s limits.  We are confronted with the terminal crisis of a patriarchal development model based in the slavery and destruction of human beings and nature.“
„This capitalist development model has created societies and ways of life that are incompatible with nature.  Mother Earth is assumed to be a source of raw materials and human beings become a means for production and consumption.  For this system, the logic of life is competition and the hunger for unlimited gain.  The capitalist system turns everything into a commodity: water, earth, the human genome, ancestral cultures, biodiversity, justice, ethics, death and life itself. Everything must be extracted, transformed and consumed, thus negating the sacred character of nature.  With this system, the spiritual relationship of the people with Mother Earth is broken.“…..
und
Die Widerstandsbewegungen in den entwickelten Ländern können nur erfolgreich sein, wenn sie von den Indigenen lernen:
Therefore we propose, require and demand:
1. The recovery, revalidation and strengthening of our civilizations, identities, cultures and cosmovisions based on ancient and ancestral Indigenous knowledge and wisdom for the construction of alternative ways of life to the current “development model”, as a way to confront climate change.
2. To rescue and strengthen the Indigenous proposal of “living well”, while also recognizing Mother Earth as a living being with whom we have an indivisible and interdependent relationship, based on principles and mechanisms that assure the respect, harmony, and balance between people and nature, and supporting a society based on social and environmental justice, which sees life as its purpose. „
Diese Passagen werden in allen deutschen Übersetzungen unterschlagen. Die linke und Umweltbewegung kann hierzulande mit dem Begriff „patriarchalisch“ in diesem Kontext nichts anfangen.
Patriarchat wird reduziert auf ein der Privatsphäre angehöriges Verhältnis der Geschlechter, das als feudalistisches Relikt gedeutet wird und als weitgehend überwunden gilt .
Dem Anspruch, von den Indigenen zu lernen, wird mit völligem Unverständnis begegnet und als „Glorifizierung“ der indigenen Kultur kritisiert oder mehr noch als indigener Nationalismus mißverstanden.
Andererseits wird der spirituelle Charakter der indigenen Bewegung in der Linken zum Anlaß genommen, die zum linken Selbstverständnis gehörende wissenschaftliche Weltanschauung, die durch die generalisierte Negation alles Religiösen charakterisiert ist, mit einem Fragezeichen zu versehen.
Linke Christen sehen Land und versuchen diese Situation zu nutzen um christliche Religiösität ins Spiel zu bringen. Alles in allem eine weitgehende Verwirrung und Verständnislosigkeit gegenüber dieser neuen internationalen Bewegung für Mutter Erde.

Von den Indigenen lernen

Zu Beginn der bürgerlichen Revolution hat man sich in den europäischen Ländern zurückerinnert an die Antike. Man hat eine Erneuerung gesucht aus den Verkrustungen und dem Dogmatismen der Feudalherrschaft. Der Humanismus ist entstanden. Man hat aber nur die Werte neu aufleben lassen, die mit dem Kapitalismus vereinbar waren: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit als Staatsideale.
Man ist nur zur Antike zurückgegangen , weil man Staat und Herrschaft nicht grundsätzlich in Frage stellen wollte.
Heute muß man sich viel grundsätzlicher zurückerinnern . Die bürgerliche Kritik an den Herrschafts-Religionen bestand darin, diese in die Privatspäre zu verweisen , d.h. Ihr den staatskonstituierenden Charakter zu nehmen . In der Privatshäre konnten die Religionen aber weiterhin ihre Macht entfalten und auf Unterwerfung konditionierte Menschen hervorbringen. Die Überwindung von Herrschaft und die Rettung unseres Planeten erfordert heute eine Kulturrevolution: Dazu gehört die Eliminierung der religiösen Knechtschaftsriten und eine Heiligung des Lebens und der Natur , alles was uns in den die entwickelten Länder verloren gegenagen ist.
Deswegen müssen wir heute von den Indigenen lernen, soweit diese ihre ursprünglichen Traditionen bewahrt haben.
Die Erklärung der Religion zur Privatangelegenheit , die auch in der Linken vorhanden ist, ignoriert deren ganz und gar politischen Charakter und tut so, als wäre diese unpolitisch.
Unpolitisch war die Religion nur in den Jahrtausenden des Matriarchats (bzw des Urkommunismus), als es noch keinen Staat gab. Seitdem es einen Staat, Krieg, Herrschaft und Ausbeutung gibt, also mit Beginn des Patriarchats, ist Religion politisch und dient der Heiligung von Herrschaft. Angefangen von den patriarchalen Sonnengottheiten über den Polythesimus der Römer und Griechen, den monotheistischen Religionen Christentum, Islam und Judentum, sowie dem Buddismus, Konfuzianismus und dem Hinduismus , immer geht es um die Indienstnahme der Spiritualität der Menschen für die Unterwerfung unter Herrschaft.
Die linke wissenschaftliche Weltanschauung hat eine abstrakte Kritik an der Religion und will mit dieser am liebsten gar nichts zu tun haben. Die abstrakte Negation schlägt in der Praxis um in die Affirmation der religiösen Herrschaftstraditionen.

Daneben gibt es heute einen weit verbreiteten Paganismus ( Bekenntnis zum Heidentum) , der das verbreitete Bedürfnis nach Spiritualität ausdrückt, welches vom herrschenden Christentum nicht mehr befriedigt werden kann. Linke Menschen finden sich dann aber schnell in Gesellschaft mit rechten bzw faschistischen Gesellschaftskritikern , und sie wissen nicht, wie sie sich hier abgrenzen sollen, weil eine linke Urgeschichte fehlt.
Nazis berufen sich seit jeher auf ihre urgeschichtlichen Wurzeln, den indogermanischen (arischen ) Kriegervölkern und ihre Mythen , die das Patriarchat historisch durch die Eroberung und Unterwerfung der matriarchalen Völker durchgesetzt haben. Der Faschismus ist ja auch die extremste und perverseste Ausgeburt der dem Patriarchat wesenseigenen Verherrlichung von Krieg, Eroberung und Völkermord.
Solange die Linke selbst mit patriarchalen Ideologien liebäugelt, kann sie hier keine Klarheit schaffen.
Vor 5000 Jahren begann der Siegeszug von Krieg, Herrschaft und Ausbeutung. Den größten Teil der Menschheitsgeschichte , mehr als 30 000 Jahre, lebten die Menschen in Frieden und kannten keinen Krieg und Sklaverei.
Die Abschaffung des Matriarchats und die Schaffung von Staat und Privateigentum ist die erste und folgenschwerste gewaltsame Revolution der Menschheitsgeschichte.
Der globalisierte Kapitalismus ist die extremste Form des Patriarchats.

Die Frage heute, von der das Überleben unseres Planeten abhängig ist, lautet : Kann die Menschheit diese seit 5000 jahren wütende Geisel , die Anbetung von Krieg und Eroberungen, Profit und Ausbeutung überwinden?
Beim alternativen Klimagipfel in Cochabamba wurde klar, daß wir mit der wissenschaftlichen Weltanschauung die Natur nicht als lebendiges Wesen begreifen können und dieser damit bloß als einem ausbeutbaren Objekt gegenübertreten und so ganz auf der Linie des Ausbeutungssystems von Mensch und Natur und der Zerstörer unseres Planeten liegen.

Mit der Unterwerfung der Frau vor 5000 Jahren begann der Siegeszug von Krieg, Herrschaft und Ausbeutung. Den größten Teil der Menschheitsgeschichte , mehr als 30 000 Jahre, lebten die Menschen in Frieden und kannten keinen Krieg und Sklaverei.
In matriarchalen Gesellschaften bestimmte die mütterliche Fürsorge alle Bereiche der Gesellschaft. Die gesellschaftlichen Beziehungen waren die von Schwestern und Brüdern .

Die Macht des Matriarchats kommt daraus, das Leben zu schaffen.
Die Macht des Patriarchats kommt aus dem Tod , anderen das Leben zu nehmen.
Krieg ist das Fundament des Patriarchats, die Grundpfeiler sind Herrschaft und Ausbeutung
Das Wesen des Patriarchats ist die Klassengesellschaft, die Spaltung der Gesellschaft in ausbeutende und ausgebeutete Klassen, in herrschende und unterdrückte Völker.
Die Abschaffung des Matriarchats und die Schaffung von Staat und Privateigentum ist die erste und folgenschwerste gewaltsame Revolution der Menschheitsgeschichte.

Mit der Schaffung von Privateigentum wurde das matriarchale, urkommunistische Gemeinschaftseigentum zerstört und die Frau in die ökonomische Abhängigkeit vom Mann getrieben. Die ursprüngliche Expropriation ist die Enteignung der matriarchalen Clans von ihrem Land und die Trennung der Töchter von ihren Müttern, um diese dem Mann zu unterwerfen.

In Europa hat sich das Patriarchat entwickelt und von hier aus mit unzähligen Kriegen und den Mitteln der ökonomischen Unterwerfung, der Speerspitze des Christentums und der Schaffung des Privatidividuums, das nur seinen Vorteil kennt, den ganzen Globus überzogen .
Die extremste Form des Patriarchats ist der globaliserte Kapitalismus.
Das Lebensziel des Privatindividuums besteht darin, einen möglichst hohen Platz in der gesellschaftlichen Hierarchie zu erklimmen, und sein Lebenselexier , besser zu sein als die anderen, was sich im Konsum von Dingen manifestiert.
Die Entehrung der Mutter ist die wichtigste Achse zur Aufrechterhaltung von Herrschaft und Ausbeutung.,
Noch der unterdrückteste Mann der niedrigsten gesellschaftlichen Klasse kann sich seiner Frau gegenüber als Herrscher aufführen. Er wird zum Komplizen von Herrschaft. Herrschaftskomplizenschaft ist das effektivste Instrumentarium zur Unterdrückung.

Die Respektierung der Mutter Erde als ein lebendes Wesen wurde mit der gewaltsamen Ausrottung der Naturreligionen in unserern Breiten nicht zuletzt mit der Christianisierung abgeschafft. Die monotheistischen Herrschaftsreligionen haben jegliche Religion und Spiritualität für sich beschlagnahmt. Unter der Fahne des einen Gottes, der keine fremden Götter neben sich duldet, wurde die Gewaltmaschinerie in Gang gesetzt . Als heidnische Götzenverehrung verfehmt, wurde herrschaftsfreie Spiritualität, die Verehrung und Heiligung des Lebens und alles Lebendigen verfolgt und niedergemetzelt. Nur auf dieser Grundlage konnte sich mit dem Kapitalismus der heute herrschende Gott in Gestalt des Geldes etablieren.

Für die Befreiung der gesamten Menschheit ist die Existenz herrschaftsfreier Gesellschaftsformen, wie bei den indigenen von unschätzbarem Wert. Lernen von den indigenen Völkern bedeutet für uns, uns an unserer vorpatriarchale Geschichte zurückzuerinnern und zu beginnen, uns von den patriarchalen Pervertierungen zu befreien.
Denn Herrschaft und Ausbeutung können nur abgeschafft werden, wenn man diese bei ihren Wurzeln packt..

Gefühle von Verehrung und Dankbarkeit gegenüber Mutter Natur, von der wir leben, sind bei uns verlorengegangenen. Es ist nicht mehr unser Selbstverständnis, ein Teil von ihr zu sein.
Unsere Identität bestimmen wir nicht aus unserer natürlichen Herkunft, aus unserer Mutter und unserem Beitrag zum gemeinschaftlichen Lebens ( das es nicht mehr gibt), sondern daraus, welchem Herrscher, welcher Herrschaft wir unterworfen sind und welchen Rang wir im Herrschaftssystem erworben haben. Deswegen wird seit der Einführung des Patriarchats die Verehrung der Mutter tabuisiert.

Als Staatsbürger bestimmen wir heute unsere Identität aus dem Staat, dem wir angehören.
Als Gesellschaftsmitglieder bestimmen wir unsere Identität aus der Stufe , welche wir in der gesellschaftlichen Hierarchie einnehmen. Diese patriarchale Identität hat im Verlauf der Geschichte einen Entwicklungsprozeß durchlaufen und verschiedene Formen angenommen. *1)Das Wesen ist jedoch gleich geblieben.
Unsere patriarchale Identität basiert auf der Entehrung der Mutter und der Mutter Natur.
Mit der gewaltsamen Enteignung des Gemeinschaftseigentums , das im Matriarchat von den Frauen verwaltet worden war, und das die Grundlage der Abweseheit von Klassenunterschieden war, wurde das Privateigentum, der Staat und das Herrschaftsverhältnis Familie geschaffen. Die Mutter wurde damit der Herrschaft des Mannes unterworfen.

Alle Produktionsmittel und Lebensmittel sind seitdem in den Händen der herrschenden Klasse und die Existenzunsicherheit ist das Damoklesschwert, das über uns schwebt. Wir sind gezwungen, um unsere Existenz zu kämpfen und uns schon mit Kindesbeinen in der gesellschaftlichen Hierarchie einen mehr oder weniger hohen Platz zu erkämpfen.
Alle Bereiche des Lebens sind durchdrungen von einem Oben und unten.
Die Religion mit ihrem dualistischen Weltbild , dem Oben und Unten, dem Gut und Böse , Himmel und Hölle, Diesseits und Jenseits konditioniert die Menschen und macht sie zu Charaktermasken von Herrschaft.
Der Mensch ist von natur aus schlecht (Erbsünde) und muß sich erst als guter Christ bewähren , damit er als Mitglied des auserwählten Volkes in den Himmel kommt. Er muß seine Natur (Sexualität) unterdrücken.
Er muß vor allen Dingen alle Zumutungen ertragen , damit er für tapfer erduldete Mühen und Plagen im Diesseits den gerechten Lohn im Jenseits erhält. Das ist eine Verherrlichung von Unterwerfung , die in der Anbetung des Gekreuzigten besonders deutlich wird.
Die Naturreligionen kennen diese Gegensätze nicht . Die Unterwelt ist nicht böse sondern eine Station im Kreislauf der Natur . Der Mensch ist nicht von Natur aus böse sondern heilig, wie jedes Wesen in der Natur. Es geht um ein gutes Leben im Diesseits , also das Gegenteil von Unterwerfung. USW.

 

 

(1)
„We are faced with a profound structural crisis as a consequence of having reached the planet’s limits.  We are confronted with the terminal crisis of a patriarchal development model based in the slavery and destruction of human beings and nature.“
„This capitalist development model has created societies and ways of life that are incompatible with nature.  Mother Earth is assumed to be a source of raw materials and human beings become a means for production and consumption.  For this system, the logic of life is competition and the hunger for unlimited gain.  The capitalist system turns everything into a commodity: water, earth, the human genome, ancestral cultures, biodiversity, justice, ethics, death and life itself. Everything must be extracted, transformed and consumed, thus negating the sacred character of nature.  With this system, the spiritual relationship of the people with Mother Earth is broken.“…..
Capitalism pretends to satisfy all the deficiencies and dissatisfactions of human beings through the consumption of things.  The “first developed world” should be called instead the “hyper-consuming first world”…..
The battle against global warming is not only about the urgent transformation of production and consumption, it is also a strong fight against paradigms and hegemonic models of colonial and Eurocentric knowledge.  These hegemonic forms of knowledge and subjectivity are firmly instilled in education systems all over the world.  Cultural patterns, personal opinions and the aspirations of the planet´s populations have been greatly penetrated by the values of the individualistic capitalist consumer identity.  Changes in production have to be accompanied by a profound cultural revolution that alters current hegemonic behavioral patterns, strengthening other world visions of life like ¨Living Well¨ or ¨el buen vivir¨, which are in harmony with Pachamama.Capitalism as a patriarchal system of endless growth is incompatible with life on this finite planet. For the planet, every alternative for life must necessarily be anticapitalist.  But not only this, it must be more than anticapitalist.  The Soviet experience has shown us that a predatory production system with devastating conditions that make life similar to that of capitalism was possible with other ownership relationships.  The alternatives must lead to a profound transformation of civilization.  Without this profound transformation, it will not be possible to continue life on planet Earth.  Humanity is faced with a huge dilemma: continue down the road of capitalism, patriarchy, Progress and death, or embark on the path of
harmony with nature and respect for life.“
http://pwccc.wordpress.com/2010/04/30/final-conclusions-working-group-1-structural-causes/#more-1775
………
(2)
Therefore we propose, require and demand:
1. The recovery, revalidation and strengthening of our civilizations, identities, cultures and cosmovisions based on ancient and ancestral Indigenous knowledge and wisdom for the construction of alternative ways of life to the current “development model”, as a way to confront climate change.
2. To rescue and strengthen the Indigenous proposal of “living well”, while also recognizing Mother Earth as a living being with whom we have an indivisible and interdependent relationship, based on principles and mechanisms that assure the respect, harmony, and balance between people and nature, and supporting a society based on social and environmental justice, which sees life as its purpose. All this must be done to confront the plundering capitalist model and guarantee the protection of life as a whole, through the search for inclusive global agreements.
http://pwccc.wordpress.com/2010/04/30/final-conclusions-working-group-n%C2%BA7-indigenous-peoples/#more-1644

 

Für die Abschaffung des Krieges

Für die Abschaffung von Ausbeutung

Für die Schaffung einer herrschaftsfreien Gesellschaft

Wir leben in einer auf Krieg basierenden Gesellschaft.

Der Krieg hat Staat, Privateigentum und Ausbeutung geschaffen. Ein Volk unterwirft ein anderes mit Krieg und konstituiert damit eine Klassengesellschaft. Die herrschende Klasse beutet die Unterworfenen aus – erst als Sklaven, dann als Lohnarbeiter. Die extremste Form der Klassengesellschaft ist der globalisierte Kapitalismus.

Wir wollen eine Gesellschaft ohne Krieg, Ausbeutung und Herrschaft.

Wir haben aus der Geschichte der letzten Jahrhunderte gelernt, daß wir eine Befreiung nicht erreichen können, wenn wir auf den Staat setzen.

Der Staat, eine zentralisierte, bewaffnete Gewaltmaschinerie, die die unterworfenen Klasse in Schach hält, ist ein Wesensbestandteil der Klassengesellschaft.

Der Staat ist Klassenstaat , indem die Gemeinschaftlichkeit von den wirklichen Menschen getrennt ist.

Der Mensch ist von Natur ein gemeinschaftliches Wesen. Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt.

Der Raub des Gemeinschaftseigentums, die private Aneignung desselben durch Krieg, war die Zerstörung der ursprünglichen Allgemeinheit, in der die Gesellschaften friedlich miteinander und in Harmonie mit der Natur lebten.

Du kannst die Natur nicht besitzen, weil du ein Teil von ihr bist. Das fängt beim Staat an. Das Land ist ein Teil von Mutter Erde. Ein Staat definiert sich dadurch, das er mit seinem Gewaltmonopol dieses Stück Land zu seinem Eigentum erklärt, um das er Grenzen zieht, die militärisch abgesichert werden. Damit wurde die natürliche Beziehung derjenigen Menschen, die dort seit Urzeiten ohne Privateigentum in Gemeinschaften, im Einklang mit der Natur lebten, zerschnitten und eine Gewaltbeziehung zur Natur etabliert, in der nicht die Versorgung der Menschen durch die Gaben der Natur und ihrer Arbeit entscheidend war, sondern das Eigentumsrecht der Kriegsherren, die die Eingeborenen mit Waffengewalt unterworfen hatten. So nahm die widernatürliche und zerstörerische Beziehung der Menschen untereinander und zur Natur ihren Ausgangspunkt. Der Staat hat die unterworfenen Menschen von ihrer natürlichen Grundlage von ihrem Land getrennt, auf dem sie seit Urzeiten gemeinschaftlich ihr Leben fristeten. Dieses Verhältnis zu dem Land, das sie bewohnten und landwirtschaftlich nutzten, war kein Verhältnis des Privateigentums. Sie waren verbunden mit dem Land als ihre Lebensgrundlage, genauso wie andere Arten und Lebewesen. Die Schaffung des Staates durch Krieg zerschnitt dieses natürliche Verhältnis. In dem die Kriegsherren sich ein anderes Volk unterwarfen, sich dessen Land als ihr Privateigentum bemächtigten, um das sie Staatsgrenzen zogen, und das, ihrer Lebensgrundlage beraubte Volk zu Sklaven machten, etablierten sie eine Gesellschaftsform, die fortan Zivilisation genannt wurde. Die Schaffung des Staates ist jedoch alles andere als ein zivilisatorischer Akt. Es ist der Beginn der Barbarei, die bis heute anhält, und die über die letzten 5 Jahrtausende sich über verschiedene Stadien bis zum heutigen globalisierten Kapitalismus, der höchsten Form von Lebensvernichtung, weiter entwickelt hat. Mutter Erde ist ein lebendiger Organismus. Wir Menschen sind ein Teil von ihr. Die Behandlung von Mutter Erde als lebloses Objekt, als bloße Materie ist eine relativ junge Auffassung, die erst mit der Erfindung des Krieges seit 5000 Jahren in die Welt kam. Diese Auffassung ist genauso widernatürlich, wie der Krieg selbst. Im Unterschied zu den Tieren sichert der Mensch sein Leben nicht, indem er seinen Instinkten nachgeht, sondern als vernunftbegabtes Wesen hat er die Freiheit, sein Leben den unterschiedlichsten natürlichen Gegebenheiten anzupassen und immer wieder neue Nutzmöglichkeiten der Natur für sein Leben zu finden. Leider hat der Mensch diese Freiheit , die ihn von den Tieren unterscheidet, mißbraucht und verfolgt den Größenwahn, das Leben selbst künstlich erschaffen zu können und unsterblich zu werden. Diese Hybris der künstlichen (widernatürlichen) Schaffung von Leben ist sichtbar in der religiösen Phantasie der alten Römer, wonach Zeus den Menschen aus seinem Kopf gebiert, der biblischen Erschaffung der Frau aus der Rippe von Adam und findet heute ihren weltweiten praktischen Niederschlag in der Implementierung der Gentechnik, im Transhumanismus , der künstlichen Schaffung des Menschen der „Vermenschlichung“ von Robotern und der Robotisierung des Menschen, die letzte Ausgeburt der „Fortschritts“phantasien der Elite, die sich als die totale Herrschaft offenbart.

Die Klassengesellschaft ist erst 5000 Jahre alt, d.h. sie existiert erst eine relativ kurze Periode in der Menschheitsgeschichte. Die Menschheit existiert aber einige 10 tausend Jahre länger und 5000 Jahre machen nur einen Bruchteil der menschlichen Geschichte, höchstens 12% aus. Die Geschichtschreiber tun aber so, als sei mit Krieg und Staat erst die Geschichte entstanden und hätte es davor „nichts“ gegeben. Sie wollen uns damit weismachen, daß Krieg eine Naturtatsache sei und zum Menschsein dazugehört.

(Diesen Irrtum finden wir auch bei Marx: „Die Geschichte ist eine Geschichte der Klassenkämpfe.“) Sie tun so als wäre der Mensch erst durch den Krieg zu seiner eigentlichen Bestimmung als Mensch gekommen. Sie bezeichnen die Zeit davor, die sich kaum leugnen läßt, als „Vorgeschichte“, als primitive Gesellschaft und die Kriegsgesellschaften als Zivilisation. Die Zeit davor ist aber keineswegs primitiv weder in wirtschaftlicher noch in moralischer Hinsicht. In wirtschaftlicher Hinsicht ist die angebliche Vorgeschichte geprägt von blühenden Ackerbaukulturen und es gab auch städtisches Handwerk.

Die Kriegsgesellschaften sind in moralischer Hinsicht weit unter die friedlichen Vorkriegsgesellschaften gefallen. Die gesellschaftlich herrschende Moral hat jede Achtung vor dem Leben, die Sorge für den Nächsten, die vorher maßgeblich waren über Bord geworfen: Dasjenige Volk, das am meisten Leben vernichten kann, bestimmt die Geschicke der Gesellschaft und kann andere versklaven und ausbeuten. Das ist moralische Verruchtheit und Dekadenz. Der Mensch fällt damit hinter das Tierreich zurück. Der Mensch ist die einzige Spezies, die sich selbst vernichtet, für alle anderen Arten ist das Leben ihrer Art das Ziel.

Durch den Gewaltapparat ist der Mensch von seiner natürlichen Grundlage abgeschnitten und irrt seitdem auf einem Weg, der in die globale Vernichtung führt.

Es wird Zeit, daß die Menschheit damit Schluß macht und die Kriegsgesellschaft

auf den Müllhaufen der Geschichte verfrachtet.

Glücklicherweise gibt es noch einige Gesellschaften, die indigenen Völker, in denen das Jahrtausende alte Vermächtnis der Heiligung des Lebens lebendig ist. Diese Völker können uns den Weg zurück aus der Barbarei zeigen.

Indigene Völker entscheiden über alle Angelegenheiten des Zusammenlebens gemeinschaftlich im Konsensverfahren und die Beschlüsse werden ausgehend von der unteren Ebene, der community, von unten nach oben gefaßt.

Im Klassenstaat fallen die Entscheidungen von Oben nach unten.

Die Trennung von Allgemeinheit und Privatheit sind ein Kennzeichen des Klassencharakters des Staates, die herrschende Klasse fällt die Entscheidungen, denen sich die Gesellschaft fügen muß.

Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt. Unter dem Diktat der Ausbeutung wurde Produktion und Reproduktion getrennt. Fortan gab es ein gesellschaftliches Leben, in dem unter der Herrschaft des Staates die Privatproduktion organisiert wurde und die Späre der Reproduktion, die die Form des Herrschaftsverhältnisses Familie annahm.

Nur wenn die Reproduktion des Lebens wieder das Ziel der ganzen Gesellschaft wird, wenn Ausbeutung, Privateigentum und Staat abgeschafft wird, können wir eine friedliche Gesellschaft herstellen.

Heute haben sich, insbesondere die sich als zivilisiert bezeichnenden Staaten, mit den bestialisten Massentötungswaffen ausgerüstet, wie sie es noch nie zuvor in der Geschichte gegeben hat.

Würden diese eingesetzt, würden sie die ganze Menschheit vernichten. Dieses Damoklesschwert schwebt heute über dem Menschengeschlecht und es wird Zeit dem Glauben an Krieg und Gewalt eine entschiedene Absage zu erteilen.

Kriege stehen, wie seit Anbeginn der Ausbeutungsgesellschaft auf der Tagesordnung. Diese funktionieren aber nur solange, wie sich die Unterworfenen als Ausführungsorgan der Vernichtungsmaschinerie mißbrauchen lassen.

Krieg, Staat und Geld

Das Geld als allgemeines Zahlungsmittel ist von Anfang an, seit seiner Entstehung, ein Ausbeutungsverhältnis und an den Staat gebunden.

Die Münze im Römischen Reich konnte nur dadurch allgemeines Zahlungsmittel werden, daß der Staat seine Söldner mit diesen Münzen ausbezahlte und anderereseits die Abgaben seiner Untertanen in Form von Geld akzeptierte, bzw eintrieb.

Münzen gab es auch schon vorher, aber sie blieben regional beschränkt und erreichten keine allgemeine Gültigkeit.

Erst als der Staat mit seiner Münzprägehoheit die Sache in die Hand nahm, wurde die Münze zum allgemeinen Zahlungsmittel.

Vielmehr verschaffte der Staat seinen Münzen Wert, indem er sich verpflichtete, diese Münzen jederzeit bei Steuerzahlungen seiner Bürger zu akzeptieren. Indem die vordem in Naturalien entrichteten Steuern in Münzen umgerechnet wurden, wurde den Münzen ein Warenwert zugewiesen und so letztlich ihre Kaufkraft auf dem Markt festgesetzt“. Kap 4.8 Semirah Kenawi: „Falschgeld: Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit“.

Die Menschen sind gezwungen Abgaben zu leisten, weil der Staat mit seiner Tötungsmaschinerie ihr Leben bedroht. Er beutet sie direkt aus, verlangt auf Grund seiner militärischen Überlegenheit Abgaben, die er für den verschwenderischen Konsum der Elite sowie zum Unterhalt des Militärapparates nutzt. Er bezahlt seine Söldner, die das Leben der Unterworfenen bedrohen mit den Werten , die er seinen Unterworfenen abgepresst hat.

Dieser Kreislauf der Gewalt machte das Geld zum allgemeinen Zahlungsmittel.

( siehe auch:  Kritik der Marx’schen Geldtheorie)

Damit wurde der Weg frei, den inneren Wert des Zahlungsmittels von seinem tatsächlichen Wert zu trennen und eröffnete dem Staat ein neues Ausbeutungsfeld durch Inflationierung des Geldes( neben der direkten Ausbeutung durch Sklaverei). Geld wurde zum Zeichen, dh. Der Wert der auf der Münze geprägt war, entsprach nicht mehr dem wirklichen Wert. Zuvor im Naturaltausch stand Gebrauchswert gegen Gebrauchswert. Ein Verkäufer gab seine Ware nur unter der Bedingung her, daß er dafür einen gleichwertigen Wert erhielt. Was für uns heute selbstverständlich ist, daß wir ein Stück Papier, oder gar nur eine elektronische Zahl für unsere Ware erhalten, war keineswegs selbstverständlich unter den Verhältnissen bei Entstehung des Geldes und auch nicht später, als bei uns das Geld schon existierte, an den Rändern unserer Geldwirtschaft, wo noch Naturaltausch herrschte.

Geld als Zeichen kann nur existieren, sofern die unterworfenen Menschen ihren Frieden mit der Unterwerfung unter den Staat gemacht haben. In der Akzeptanz des Geldes als allgemeines Zahlungsmittel steckt so die Akzeptanz des Ausbeutungsverhältnisses.

Nur durch dieses Gewaltverhältnis kann sich der Wert der Münze vom Warenwert lösen. Im Unterschied zum Naturaltausch erhält der Mensch für seine Ware nicht einen gleichwertigen Gebrauchswert, sondern der innere Wert der Münze, sein Goldgehalt spielt zunehmend eine unwesentlichere Rolle. Durch diese Trennung war es den Münzherren möglich, durch Prägung von Münzen, deren Goldgehalt gar nicht mehr dem geprägten Wert entsprach, sich Reichtum (Waren) anzueignen ohne dafür einen Gegenwert zu liefern. Der Staat als Geldschöpfer kann sich Reichtum in Form von Waren aneignen, ohne dafür einen Gegenwert zu liefern. Das Geld war so von Anbeginn ein Ausbeutungsinstrument. Da der Ursprung des Geldes die Ausbeutung war, so wurde auch schon lange vor dem Kapitalismus , im Römischen Reich, das Geld selbst zum Instrument der Ausbeutung, zum einen durch den Zins , indem die Kaufleute und Bankiers sich vermittels der Verleihung von Geld, mit Zinsen bereicherten.

Die Verschuldung führte in der Antike dazu, daß Schuldner, die ihre Schulden nicht zahlen konnten, zu Sklaven des Gläubigers wurden.

Ausbeutung durch Inflationierung des Geldes

Zum anderen beutete der Staat, der in der Antike (auch noch im Feudalismus) die Geldschöpfungshoheit hatte, die Gesellschaft durch die Inflationierung des Geldes aus und eigenete sich auf diese Weise reale Werte ohne Bezahlung an ( dies geschah insbesondere zur Finanzierung von Kriegen). Es gab Inflationierung der Währung zum Zweck der Kriegsführung mit befristetem Charakter schon öfters in der Geschichte , die dann mit einer Währungsreform abgeschlossen wurden.

Heute wie beim Untergang des römischen Reiches erleben wir diese Ausbeutung über Geld als Zeichen als langandauerndes Phänomen und im Unterschied zum römischen Reich in globalem Maßstab. Das Weltgeld US Dollar, das von dem Goldstandard abgekoppelt ist, erlaubt es den USA, sich damit reale Werte , ohne Gegenwert anzueignen, d.h. die ganze Welt auszubeuten, da sie den Dollar einfach immer wieder nachdrucken können. Das gigantische Außenhandelsdefizit der USA zeigt das Ausmaß, wie dies bereits geschehen ist.

Aber im Unterschied zum Papiergeld ( Währung) innerhalb eines Staatsgebietes, steht das Papiergeld als Weltgeld (der Dollar) auf wackeligen Füßen, weil es keinen Weltstaat gibt, der den Wert der Banknote garantieren kann. Das Gewaltmonolpol Staat garantiert innerhalb eines Staatsgebietes den Wert des Geldes. Vor hundert Jahren und auch zu Marx Zeiten gab es Papiergeld nur innerhalb von Staatsgebieten, denn das Papiergeld kann nicht existieren ohne Staatsgewalt. Zwischen den Staaten wurden Außenhandelsdefizite mit Gold ( einem realen Wert) ausgeglichen. Dieser Mechanismus wurde mit der Aufhebung der Bindung des Weltgelds Dollar an Gold 1971 und der Einführung des Petrodollar aufgehoben.

Die Hybris der Ablösung des Weltgelds Dollar vom Goldstandard ist identisch mit der militärischen Bedrohung eines jeden Erdöllandes, das sich erlaubt, Erdöl anders als mit Dollar abzuwickeln.

Das System des Petrodollar ist die bluttriefende militärische Aufrechterhaltung der Dollarhegemonie. Die freie gewaltlose Entscheidung eines souveränen Landes wie Russland, seinen Erdölhandel mit China nicht mehr mit dem Dollar abzuwickeln, ist eine existenzielle Bedrohung der USA, denn das führt zur Implosion der Dollarhegemonie.

Deshalb “verteidigt” sich die Bestie mit der Vernichtung solcher Staaten, wenn diese die Bezahlung in einem anderen Zahlungsmittel auch nur in Erwägung ziehen. So geschehen mit dem Irak, wo Sadam Hussein daran dachte, sein Öl in Euro bezahlen zu lassen, und mit Gaddafi, der Pläne für einen Gold Dinar hegte. Über diesen Zusammenhang wird aber nicht geredet. Denn dann käme die wahre Schwäche des seine Weltherrschaft verteidigenden Systems ans Tageslicht. Der Krieg gegen den Iran, der ebensolche Pläne hatte, steht auf der Agenda der USA und der Krieg gegen Syrien ist ein Schritt dahin. Die Ukraine hat große Schiefergasvorkommen, die sich die westlichenErdölmultis aus 2 Gründen sichern, 1. um mit deren Ausbeutung den Reichtum des Westens zu mehren und 2. um die Dollarhegmonie zu sichern. Zudem ist die Ukraine ein Transferland mit zahlreichen Pipelines, um das russische Gas nach Europa zu transportieren und kann als Faustpfand genutzt werden, um sicherzustellen, daß das russische Gas in Dollar gehandelt wird.

Das Petrodollarsystem hat unverzichtbare Vorteile für die Finanzarchitektur der USA .

Dieses ermöglicht dem amerikanischen Staat, sich grenzenlos zu verschulden. Während ein anderer Staat bei diesem Verschuldungsumfang schon längst bankrott wäre, gelten für den amerikanischen Staat andere Gesetze. Er kann nicht bankrott gehen, weil andere Länder militärisch gezwungen sind, die nachgedruckten Dollar anzunehmen, weil sie nur damit Öl kaufen können.

Im Unterschied zu einem anderen Staat profitiert der US-Staat von der dauernden Entwertung seiner Währung, da die erzwungenermaßen dollareinnehmenden Staaten ihre Dollarüberschüsse in amerikanischen Staatsanleihen anlegen, womit dieser seinen gigantischen Militähaushalt zur Niederhaltung der Welt bezahlt , und die anderen Staaten über die Dollarentwertung zu Tributzahlern ihrer eigenen Unterwerfung gemacht werden. ( siehe Michael Hudson: Superimperialismus).

In den Kriegen zur Aufrechterhaltung der Dollarhegemonie tritt der innere Zusammenhang von Geld und Krieg, der das Wesen des Geldes ausmacht und den es von Anbeginn gab, offen in Erscheinung. Bei einer normalen Währung ist dieser Gewaltzusammenhang, der in der staatlichen Garantie des Werts des Papiergledes enthalten ist, nicht mehr sichtbar, weil uns dieser Gewaltzusammenhang zur 2. Natur geworden ist.

Ausbeutung über den Zins im Kapitalismus

Periodisch fand historisch eine Zerrüttung der Gesellschaft durch das Geldsystem statt, einerseits über die Inflationierung des Geldes, andereseits über den Zins.

Heute stehen wir gegen die Macht der Banken auf, weil sich in der Finanzkrise die wahren Verhältnisse offenbart haben.

Das Finanzkapital beherrscht die Welt und die Staaten sind deren Erfüllungsgehilfen.

Bei dem Rettungspaket für die Banken 2008 wurde der Zusammenhang offenkundig.

In kürzester Zeit wurde ein Paket von Hunderten von Milliarden geschnürt, um die Banken zu retten und innerhalb einer Woche durch alle Parlamente der westlichen Welt gejagt.

In den folgenden Jahren haben wir gesehen, daß wir ! für die Schulden der Staaten zur Kasse gebeten werden. Das Spielcasino in den Banken geht weiter. In Ihrer Jagd nach Boni und Profiten gehen sie alle Risiken ein, für die sie nicht gerade stehen müssen, weil sie die Staaten dazu gebracht haben, für ihre Schrottpapiere zu garantieren.

Das globalisierte Finanzkapital hat sich als Geldschöpfer mit seinen neuen Finanzprodukten eine riesige Ausbeutungsmaschinerie geschaffen.

Und in der Eurokrise sahen wir, wie das Finanzkapital, von dessen Finanzierung die Regierungen abhängig sind, die Zinsenschraube hochzieht und ganze Volkswirtschaften ruiniert werden, und den Interessen des Finanzkapitals genehme Regierungen installiert werden.

Wir haben gesehen, was lange Zeit nicht offenkundig war:

Die Anhäufung des Reichtums in den Händen der Gläubiger hat durch das Zinssystem einen derartigen Umfang angenommen und ihre Macht vergrößert, daß sie in der Lage waren, auf globaler Ebene die Staaten in die Knie zu zwingen.

Deshalb stehen wir auf gegen das 1% , das die Welt beherrscht, um uns mit den 99% zu vereinigen um diesem Wahnsinn eine Ende zu bereiten.

Wie konnte es dazu kommen?

Die verheerenden Folgen die das Geld als Ausbeutungsinstrument, denn das ist es durch und durch, auf die Gesellschaft hatte und die zum Untergang des römischen Reiches führten, waren so einschneidend, daß die Menschheit fast tausend jahre lang mit diesem “ Teufelszeug” nichts zu tun haben wollte. Der Zins wurde im Feudalismus verboten, das Geld abgeschafft und eine Rückkehr zum Naturaltausch fand statt. Das waren die Lehren, die die Menschheit nach der Erfahrung mit Zins und Geld gezogen hatte.

Aber diese Lehren waren nicht weit genug gegangen. Denn die Klassenherrschaft, der Staat , der das Geld geschaffen hatte, blieb bestehen und die Ausbeutung vollzog sich im Feudalismus nur in einer anderen Form. Mit dem Christentum bekam diese eine allgemeingültige Legitimation. Mittels der Herrschaftsreligionen zu denen nicht nur die monotheistischen Religionen, sondern auch Hinduismus und Buddhismus gehören, beteiligeten sich die Unterworfenen aktiv an ihrer Unterwerfung unter die Klassenherrschaft . Das war der Fortschritt des Feudalismus im Sinne der Klassenherrschaft.

Weil Ausbeutung und Staat bestehen blieb, kam auch das Geld und der Zins zurück, aber nun mit um so größerer Wucht. Die Idealisierung der Antike, mit ihrem “Humanismus” und Staatsidealen in der Aufklärung ist nur der ideologische Überbau für die Rückkehr des Zinses und des Geldes.

Das Geld wurde von den bürgerlichen Ökonomen, wie Adam Smith und Ricardo als nützlicher Vermittler des Austausches in der einfachen Tauschgesellschaft, die es nie gegeben hat, verklärt. Dieser Mythos diente dazu, die Rückkehr von Zins und Geld gesellschaftsfähig zu machen und die damit verbundenen Schrecken im Römischen Reich angesichts der Schrecken des Feudalismus endgültig in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die ökonomische Basis für diese Ideologie besteht darin, daß die Geldshöpfungshoheit von den feudalen Fürsten ( also vom Staat) in die privaten Hände der Bankiers überging. Dies ist der ökonomische Kern der bürgerlichen Revolution.

Das ist die Trennung von Ökonomie und Politik. Das blanke Geldinteresse wurde zum eigentlichen Souverän der Gesellschaft. Es war die Befreiung des Privatkapitals, das nun frei war von jeder Berücksichtigung allgemeiner Interessen, alleine dem Profit huldigen konnte. Die Verwaltung allgemeiner Interessen wurde in die politische Sphäre abgetrennt und den Privatinteressen der herrschende Klasse untergeordnet.

Es war der Triumph des Geldkapitals, in dessen Händen der Reichtum der Gesllschaft konzentriert war.  Der Staat wurde als eigene Sphäre , in dem die allgemeinen Interesse verwaltet wurden , als scheinbare Macht des Volkes installiert, was von Anfang an eine Illusion war, da der Reichtum der Gesellschaft in den Händen des Privatkapitals lag, von dem der Staat abhängig ist, wie man heute wieder deutlicher denn je sieht.

Nach der Verbannung des Zinses im Feudalismus , entfaltete dieser nun seine revolutionären Kräfte und wälzte die ganze Produktion zu einer Profitproduktion um.

Im Kapitalismus wird der über Geld vermittlete Ausbeutungskreislauf auf die gesamte Produktion ausgedehnt, indem auch die Arbeitskraft zur Ware wird.

Die Herrschaft des Finanzkapitals tritt periodisch in den Krisen, wie auch heute wieder, offen zu Tage und legt den Blick frei auf den grundlegenden Zusammenhang von Profitproduktion und Zins.

Die Abgaben, die der Staat zuvor von den Bürgern mittels direkter Gewalt erhoben hat, werden im Kapitalismus unter Voraussetzung der massenhaften Expropriation der Leute von ihrem Land und ihren Existenzmitteln, d.h. Unter Voraussetzung der ökonomischen Gewalt, von den Kapitalsiten erhoben.

Es wird nicht mehr für einen konkreten Bedarf produziert. Die Initialisierung der Produktion wird durch die Keimzelle der Ausbeutung, dem Kredit, der sich verzinsen will, getätigt. Nur die Produktion wird initialisiert , die verspricht genügend Profit abzuwerfen , damit der Zins bedient werden kann. Die Trennung vom Bedarf macht sich in der Form geltend, daß das Geld für die Produktion vorgeschossen und die Ware produziert wird, die sich aber erst auf dem Markt realisieren muß , damit das Geld in vermehrter Form zurückfließen kann. Insofern ist der Kredit essentieller Bestandteil der kapitalistischen Ausbeutung und nicht ein “öffentliches Gut” .

Denn in einer Produktion, in der die Bedürfnisse der Verbraucher die oberste Priorität haben, die nicht durch den Profit bestimmt ist, gibt es keine Trennung des Bedarfs von der Produktion. Es ist vorher klar, was gebraucht wird und danach wird die Produktion ausgerichtet. Die Marketingschlachten, um einen Konkurrenten aus dem Feld zu drängen oder um neue Bedürfnisse zu züchten, die ohne den Zwang zum Profit gar nicht entstanden wären, gibt es nicht.

Die Staatsgewalt mit dem Militär ist jetzt nicht mehr der direkte Ausbeuter wie im Feudalismus, sondern schafft durch Landenteignungen und dem Einsatz der direkten Gewalt die Voraussetzung dafür, daß die Ausbeutung mittels ökonomischer Gewalt vonstatten gehen kann.

Die Unterwerfung der gesamten Weltökonomie unter das Diktat der Profitakkumulation hat verheerende Auswirkungen:

Die Ausbeutung hat heute nie gekannte Ausmaße erreicht. Denn obwohl alle technischen Voraussetzungen für ein gutes leben der gesamten Menschheit gegeben sind, hungern heute 1 Milliarde Menschen, so viel, wie noch nie in der Geschichte zuvor. Der Reichtum fließt in die Taschen der 1% .

Während ein Milliarde hungern, rast die Enteignungsmaschinerie, die die Bauern ihres Landes enteignet in Form von Landgrabbing in nie dagewesener Geschwindigkeit weiter, wird mit Nahrungsmitteln spekuliert, was die Nahrungsmittlepreise weiter in die Höhe treibt, und wird massenweise Getreide angebaut, um diese (in den auch noch EU subventionierten) Biosprit zu verfeuern anstatt die Hungernden zu ernähren.

Mit der Enteigung von Grund und Boden wurden und werden die Menschen ihrer Lebensgundlage beraubt und davon abhängig gemacht, sich gegen Geld zu verkaufen, um existieren zu können.

Dies ist ein Wesensmerkmal des Patriarchat von Anbeginn bis heute. Es ist ein fortdauernder Prozeß, der verschiedene Formen durchlaufen hat und der heute mit dem Landgrabbing ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Wir können der Abhängigkeit vom Geld und dem damit verbundenen Ausbeuungsapparat nur entkommen, wenn wir uns unsere Produktionsmittel wieder aneignen.

Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich immer mehr und auch in den Metropolen reißt der Verarmungsprozeß mit der wachsenden Arbeitslosigkeit, dem Präkariat, der staatlich subventionierten Dumpinglöhen und den Leiharbeitern den Einsparungen im Bildungs, Gesundheits und Rentenbereich immer mehr Menschen in untragbare Zustände.

Zugleich betreibt der schrankenlose Wettlauf um den Profit die Ausplünderung der endlichen Ressourcen unseres Planeten. Während Krieg um Öl geführt wird, kennt die Verschwendung dieses Rohstoffs keine Grenzen, werden immer mehr Produkte , wie Textilien , Möbel, Verpackungen und alle Arten von Gebrauchsgegenständen, die zuvor aus Naturmaterialien hergestellt wurden aus Plastik gemacht, welches aus Öl gewonnen wird, während die CO2 Ausstöße der Industrieschornsteine das Klima ruinieren und unsere Meere sich mit Plastikmüll füllen.

Die Billigkeit der Plastikprodukte resultiert daher, daß die Geschenke der Natur nicht in den Berechnungen der Profiteure auftauchen , sondern einfach nur genommen werden und die Auswirkungen dieser zerstörerischen Industrie auf die Natur schon gar nicht kalkuliert werden. Würde man berechnen, wie wieviele Jahrtausende Mutter Erde gebraucht hat, um diese nicht erneuerbaren Gaben, wie das Öl zu erzeugen, und die Schäden, die durch den Klimawandel und die Verschmutzung unserer Meere erzeugt werden, wären die Plastikartikel unbezahlbar. Die Ausbeutungsgesellschaft kennt keine Dankbarkeit gegenüber den Geschenken der Mutter Erde und ist blind für die Zerstörung, die sie dieser zufügt ( wobei das Öl hier nur als ein Beispiel unter vielen steht). Diese Größen entziehen sich der Berechnungslogik, die auf Profit und Zerstörung basiert. Es ist höchste Zeit, daß wir gegen dieses wahnwitzige Ausbeutungs-System aufstehen, um der Zerstörung unseres Planeten ein Ende zu setzen.

Die ursprüngliche Spiritualität gebietet uns in Harmonie mit der Natur zu leben und das Leben zu heiligen. Wenn wir uns nicht an die Weisheit der Naturreligionen zurückerinnern und die blinde Ausraubung unseres Planeten und die Vernichtung von Leben weiter betreiben, setzen wir die Existenz unseres Planeten aufs Spiel.

Wir können uns heute keinen stückwerkhaften Ausweg mehr leisten.

Das müssen wir aus dem Untergang des römischen Reiches und dem Untergang des realen Sozialismus lernen.

Wir können weder das Geld noch den Staat reformieren sondern müssen die uns enteignete Gemeinschaftlichkeit (im Staat) wieder in uns zurücknehmen.

Die Profitproduktion produziert periodisch Systemkrisen die zum Krieg führen.

Die Kriege im 20.Jahrhundert haben zum Totalitarismus im Weltmaßstab geführt.

Die Dimension der Vernichtung von Leben erweitert sich von Mal zu Mal.

Die Krise zu Beginn des 20.jahrhundert führte zum 1. Weltkrieg, zum Faschismus und zum 2. Weltkrieg.

Das Gemetzel des dreißigjährigen Krieges und die Hexenverbrennungen sind harmlos gegenüber der Massenvernichtung der Juden im Hitlerfaschismus.

Die Waffen werden immer bestialischer. Atomwaffen. Chemie- und Biowaffen, Drohnen und zuletzt wird der Planet selbst zur Waffe.

Die Judenvernichtung durch Hitler war kein Excess eines Verrückten, und der Faschismus keine Fehlentwicklung , die eigentlich nicht zum kapitalistischen System gehört und keineswegs durch den Sieg über den Faschismus ein für allemal überwunden ist. Die Rasseneugenik war in den 30iger Jahren weltweit ein Lieblingbetätigungsfeld der westlichen Elite. Hitler hat diese auf breiter Basis in die Tat umgesetzt. Die Massenvernichtung von Leben in Form von Krieg nach innen und nach außen ist die Machtbasis der Ausbeutungsgesellschaft.

Das wahre Glaubensbekenntnis der westlichen Elite ist die Anbetung der Vernichtung von Leben. Denn der Tod ist der Ursprung ihrer Macht. In der Krise kommen sie auf dieses Fundament ihrer Macht zurück.

Frieden und die farcenhafte, parlamentarische Demokratie sind nur Episoden zwischen den Vernichtungsexcessen.

Die Klassengesellschaft war von Anbeginn an in ihrem Wesen rassistisch, indem der eine Stamm einen anderen durch Krieg unterwarf und versklavte.

Die Unterjochung anderer Völker und der Frau sind die beiden Grundpfeiler seiner Macht.

Heute sind wir wieder soweit.

Krieg und Totalitarismus stehen wieder auf der Tagesordnung. Mit Troika, ESM, und der europäischen Finanzdiktatur wird in Europa der Weg dorthin bereitet.

Weltherrschaft war von Anbeginn das Streben der Kriegsgesellschaften. Die Ausbeutungsexzesse des Kapitals, angeführt vom Finanzkapital, werden systematisch so weit getrieben bis im Krieg ein neuer Sieger gekürt werden kann.

Immer mehr Kriege werden zur Aufrechterhaltung der Weltherrschaft des westlichen Imperiums wieder geführt. Seine lebensfeindliche Fratze tritt dabei im islamistischen und faschistischen Terror von oben und von unten in aller Bestialität offen in Erscheinung.

Der Islamismus und Faschismus sind die Fußtruppen der westlichen Elite auf dem Weg in ein neues dunkles Zeitalter.

Hierarchie

Die Klassenherrschaft kann nur funktionieren, wenn Hierarchien die ganze Gesellschaft durchdringen und die Menschen die Herrschaft zu ihrem eigenen Anliegen gemacht haben.

Überall gibt es ein Oben und Unten, in der Familie, im Beruf, in der Religion, in der Politik, in den Medien, in der Wirtschaft, in der Schule. Das Streben der Menschen in der kapitalistischen Gesellschaft geht dahin, auf der Stufenleiter der Macht und des Geldes möglichst weit nach oben zu kommen.

Herrschaftsmenschen leben in dieserm hierarchischen Weltbild und streben danach, sich selbst über andere zu stellen, ( besser sein als andere). So funktionieren sie als Rädchen und halten das ganze Herrschaftssystem aufrecht.

Die Entehrung der Mutter ist dabei die wichtigste Achse.

Die occupy-Bewegung knüpfte mit dem Prinzip der Konsens-Demokratie an jahrzehntausende alte Traditionen der Menschheitsgeschichte an.

In den herrschaftsfreien Gesellschaften, die vor Einbruch des Patriarchats vor 5000 Jahren auf der ganzen Welt existierten, war die Konsens-Demokratie die gängige Form, das Zusammenleben der Menschen zu regulieren.

Sie ist heute noch bei indigenen Völkern lebendig, die die jahrtausendealten Gesellschaftsformen bis heute bewahrt haben.

Die weltweite Occupy-Bewegung greift also heute in den kapitalistischen Metropolen auf Formen unserer vorpatriarchalen Geschichte zurück und wir beginnen, uns von den lebensfeindlichen Verirrungen der Menschheit zu befreien.

Wir stehen heute auf gegen die Ausbeutung der 99% durch die 1%. Wir wollen uns nicht länger beherrschen lassen von einer kleinen Clique, die sich die gigantischen Reichtümer, die von der Gesellschaft den 99% geschaffen wurden, aneignet haben und die Schöpfer des Reichtums in die Armut gestoßen hat und stößt.

Das Leben, die Kinder, das Glück, das was heute in die Späre der Privatheit verbannt ist und in das Herrschaftsverhältnis Familie gepresst wurde, soll wieder im Mittelpunkt der Gesellschaft und der ganzen Ökonomie gestellt werden und nicht der Profit.

Man kann das Ausbeutungssystem nicht abschaffen, mit Organisationsformen, die selbst wiederum hierarchisch aufgebaut sind. Deswegen sind die Formen der direkten Demokratie, die Assambleas wie sie in der Occupy bewegung auf gestellt wurden, aber leider wieder abgeschafft wurden, essentiell für unsere Befreiung.

Die Usurpation des Widerstands durch die Herrschenden

Wir haben es innerhalb und außerhalb der EU mit denselben Methoden der Ausraubung der Völker zu tun. Dieser Klassenkampf von oben wird mit einem neuen politschen Verfahren flankiert: mit der Usurpation des Widerstands.

Darauf müssen wir , die wir Ausbeutung, Krieg und Herrschaft beseitigen wollen, dringend eine adäquate Antwort finden.

Das Imperium züchtet weltweit die letzte Ausgeburt von moralischer Dekadenz und Charakterlosigkeit, ganze Batallione von Revolutionsexporteuren, die den Widerstand der geknechteten Völker in den Dienst der westlichen Elite stellen.

Diese Gestalten mobilisieren die ausgeplünderten Massen zu einem Aufstand in einem orchestrierten Zusammenspiel mit den Medien, setzen sich an dessen Spitze und enteignen der unterworfenen Klasse auch noch ihren Widerstand.

Wie weit sie damit bei uns schon gekommen sind, ist hier nachzulesen:

Manufacturing Dissent”: The Anti-globalization Movement is Funded by the Corporate Elites

http://www.globalresearch.ca/manufacturing-dissent-the-anti-globalization-movement-is-funded-by-the-corporate-elites%20
http://www.youtube.com/watch?v=cSHup56PqqM

Wir müssen die Falschspieler in der Bewegung entlarven und verhindern, daß der Widerstand zersetzt wird.

Es ist für uns existenziell, daß die Ausgebeuteten ein Bewußtsein entwickelt, welche Spiel mit ihnen gespielt wird. Die Elite setzt alles daran, mit Lügen ihr verbrecherisches Wirken zu verschleiern. Ein wesentliche Mittel in ihrem Klassenkampf von oben ist die Stiftung von Verwirrung.Sie initiiert selbst den Widerstand und führt die Massen in die Irre. Bei occupy haben wir das erlebt und wir haben gelernt, mit welchen Methoden sie dabei vorgeht.

Der von ihr kontrollierte Widerstand ist gekennzeichent durch Stückwerkaktivismus, eine Bewegung gegen Gentechnik hier, eine Bewegung gegen Atomkraftwere da. Wichtig ist, daß der Widerstand von Führern angeführt wird, damit er in die vorgesehen Richtung fremdbestimmt werden kann.

Eine Basis- Bwegung, die von Unten kommt mit Konsensentscheidungen ist ihrem Konzept diametral entgegengesetzt. Das ist das Erste, was bei Occupy zerstört wurde. Denn nur dann kann die Elite den Zusammenhang der Teilbewegungen von oben kontrollieren.

Die zweite Bedingung für einen erfolgreichen Widerstand ist, daß die Massen ein volles Bewußtsein von dem Gesamtzusammenhang und das allgemeine Ziel ihrer Bewegung haben und selbst die Verbindung zwischen den Teilbewegungen herstellen.

Eine Antikriegsbewegung kann nicht erfolgreich sein, wenn die Gründe für den Krieg, die in der Gesellschaft liegen, nicht erkannt werden.

Eine Bewegung gegen das Finanzkapital, die in das Herz des Systems zielt, wie bei Occupy wird von der Elite erst übernommen und dann eingeschläfert, während andere Bewegungen, z.B. gegen Umweltzerstörung, die in die Agenda der Elite für eine neue Weltordnung passen aufrechtwerhalten werden.

Wir wissen daß unsere Macht die Solidarität ist. Ein wesentliches Mittel der Zersetzung ist daher die Aufweichung der Solidarität durch alle möglichen Formen der Spaltung.

Den Spaltungsvorwurf hört man aber zuallerest aus dem Mund der Gegner einer Bewegung. Denn genau das was sie der Bewegung antun , lasten sie zuerst unbescholtenen Mitgliederen der Bewegung an, um von sich selbst abzulenken und Verwirrung zu stiften.

Wir sind die 99%

 

 

Für die Abschaffung des Krieges

Veröffentlicht: Juli 16, 2013 von asambleasueberall in Herrschaftsfreie Gesellschaft, Schulden und Krieg

Für die Abschaffung des Krieges

Für die Abschaffung des Patriarchats

Die Unterwerfung der Frauen ist der Grundpfeiler unserer auf Krieg basierenden Gesellschaft

Die Frauen sind die erste unterworfene Klasse in der Menscheitsgeschichte

Die Unterwerfung der Frauen war der Ausgangspunkt von Herrschaft, Staat, Privateigentum und Ausbeutung.

Die Abschaffung des Matriarchats war die einschneidenste Revolution in der Menschheitsgeschichte. Damit wurde das Gemeinschaftseigentum, das die Frauen verwalteten, abgeschafft, Staat und Privateigentum etabliert. Es war der Beginn des Patriarchats, des Zeitalters des Krieges. Die Unterwerfung anderer Stämme und Völker und die Unterwerfung der Frau gingen Hand in Hand.

Diesen Zusammenhang von Staat, Privateigentum und Patriarchat hat Marx und Engels richtig erkannt. ( in: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates).Damit haben sie das Patriarchat als ein Gesellschaftssystem gefaßt, das durch Staat und Privateigentum gekennzeichnet ist, und nicht wie in den heutigen seichten Gewässern der Erkenntnis üblich , als eine Form der Geschlechterbeziehung.

Das Matriarchat war über Jahrtausende ( mehr als 30 Tausend Jahre ) ein Gesellschaftssystem das auf dem friedlichen Zusammenleben der Menschen untereinander und mit der Natur basierte. Das Patriarchat ist eine Gesellschaftssystem, das auf Krieg, Herrschaft, Gewalt und Ausbeutung basiert.

Die Schaffung von Staat und Privateigentum wird als der Beginn der Zivilisation bezeichnet. Es ist aber genau das Gegenteil. Das Zeitalter des Krieges ist das Zeitalter der Barbarei.

Es wird Zeit, daß dieser Geißel der Menschheit ein Ende bereitet wird.

Der natürliche Unterschied, daß Frauen das Leben gebären, weshalb die natürlichen sozialen Gefühle der Verehrung der Frau galten ( was man heute noch in der Verehrung der Jungfrau spürt), diese Heiligung des Lebens versinnbildlicht in der Frau war ein gesellschaftlicher Codex ( die unzählichen Göttinen Figuren, die man von Anbeginn der Menschheit findet, geben davon Zeugnis ab) Mit der Einführung der kriegerischen Gesellschaft, in der ein Stamm den anderen unterwarf und zu seinen Sklaven machte, trat der herrschende Mann in den Vordergrund.

Die ursprüngliche Spaltung, die mit dem Aufkommen der Klassengesellschaft und der Abschaffung des Gemeinschaftseigentums installiert wurde und bis heute anhält, ist die Spaltung der Geschlechter. Die in den frühen Ackerbaugesellschaften von den Frauen verwaltete gemeinschaftliche Ökonomie, der auf die Versorgung aller Gesellschaftmitglieder gerichtete, gesellschaftliche Kodex , die Heiligung des Lebens als alles durchdringende Spiritualität, deren Träger die Frauen waren ( Priester tragen auch heute noch Frauengewänder) diese gesellschaftliches Kraft der Frauen mußte zerschlagen werden, um die Klassengesellschaft , Staat und Privateigentum einzuführen.

Der Gegensatz der Geschlechter wurde entfacht und die Männer wurden zu ihrem eigenen Nachteil als Antipode zum Gemeinschaftseigentum, als Charaktermaske des Privateigenttums etabliert, die fortan über die Frauen herrschen sollten.

Die Frauen wurden eine unterdrückte Gesellschaftsklasse, indem sie ihrer gesellschaftlichen Stellung, die mit dem Gemeinschafteigentum verbunden war, beraubt, fremdbestimmt, entmündigt und auf Funktionen der Reproduktion, Gebärung und Versorgung des Nachwuchses reduziert wurden.

Ganz konnte man die Gemeinschaftlichekeit , die Sorge um den Nächsten nicht abschaffen, denn der mensch kann in Konkurrenz und Krieg nicht gedeihen. Diese wurde in den Bereich der Privatheit verbannt und in der Familie den Männern untergeordnet.

Seitdem der Schaffung von Privateigentum und Staat herrscht ein antagonistischer Widerspruch zwischen Männern und Frauen. Dieser Antagonistische Widerspruch kann nur aufgehoben werden, wenn das Gemeinschaftseigentum wieder hergerstellt und das Privateigentum abgeschafft wird.

Diese Heiligung des Lebens als Verehrung der Frau, die das gesellschaftliche Leben in der matriarchalen Gesellschaft bestimmte, wurde mit der Einführung von Krieg und Herrschaft vom Sockel gestoßen. Jetzt wurde die Macht, Staatsgewalt, der Sieger verherrlicht. Die natürliche Spiritualität , die Heiligung des Lebens wurde verdrängt durch die Verehrung der Macht, des Siegers und des Krieges. Männer Götter wurden immer wichtiger . Bei den alten Griechen und Römern wo viele Götter und Göttinen nebemeinander existieren, ist dieser KlassenGegensatz zwischen Männern und Frauen auf der gesamten kulturellen Ebene, siehe die literarischen Werke, die von diesem Gegensatz handeln, präsent.

Der Staat ist Klassenstaat , indem die Gemeinschaftlichkeit von den wirklichen Menschen getrennt ist.

Der Mensch ist von Natur ein gemeinschaftliches Wesen. Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt.

Der Raub des Gemeinschaftseigentums, die private Aneignung desselben durch Krieg, war die Zerstörung der ursprünglichen Allgemeinheit, wo die Gesellschaftsmitglieder über alle Angelegenheiten des Zusammenlebens gemeinschaftlich im Konsensverfahren entschieden und die Beschlüsse ausgehend von der unteren Ebene, der community, von unten nach oben gefaßt wurden.

Im Staat, der per se, als Institution, Klassen voraussetzt, fallen die Entscheidungen von Oben nach unten.

Die Trennung von Allgemeinheit und Privatheit sind ein Kennzeichen des Klassencharakters des Staates, die herrschende Klasse fällt die Entscheidungen, denen sich die Gesellschaft fügen muß.

Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt. Unter dem Diktat der Ausbeutung wurde Produktion und Reproduktion getrennt. Fortan gab es ein gesellschaftliches Leben, in dem unter der Herrschaft des Staates die Privatproduktion organisiert wurde und die Späre der Reproduktion, die die Form des Herrschaftsverhältnisses Familie annahm. In der Familie ist der Mann das Fmilienoberhaupt, die Frauen und Kinder wurden Eigentum des Mannes und die patrilineare Vererbung wurde eingeführt. Die Töchter wurden den Müttern enteignet und mußten in die Familie des Mannes gehen, der sie untegordnet wurden.

So wurde die Reproduktion, die Schaffung neuen Lebens, die in der matriarchalen Gesellschaft im Mittelpunkt der Gesellschaft stand, zur Marginalie, in die Privatheit verbannt und zur Bedeutungslosigkeit degradiert. Die Arbeit, die dort geleistet wird, wird als nicht existent gesetzt, d.h. gesellschaftlich nicht anerkannt.

Letzteres ist auch im Kapiltalismus der Fall, in dem die Frau formell gleichberichtigt ist, die Reproduktionsarbeit aber weiterhin als “Nichts” gilt, ein Refugium der Sklavenarbeit.

Marx hat mit seiner Arbeitswerttheorie, nach der nur produktive Arbeit Wert schafft , diese Trennung reproduziert und die Degradierung der reproduktiven Arbeit affirmiert. Aus diesem Grund ist die Arbeitswerttheorie falsch. Genauso, wie die Reproduktionsarbeit unsichtbar gemacht wird, werden die Frauen als unterworfene Klasse nicht wahrgenommen.

Die mit dem Ausbeutungssystem grundsätzlich einhergehende systemimmanente Gewalt gegen Frauen wird als Relikt wahrgenommen, als Überbleibsel einer längst überwundenen Gesellschaft, die nicht zum modernen kapitlaistischen System gehört. Das Gegenteil ist der Fall. Die Emanzipation der Frau ist unter den Bedingungen der Trennung von Produktion und Reproduktion d.h. Unter der Bedingung des Privateigentums, Ausbeutung und Herrschaft nicht möglich. Berufstätigkeit der Frau und Familienarbeit sind im Kapitalismus nicht vereinbar.

Nur wenn die Reproduktion des Lebens das Ziel der ganzen Gesellschaft wird, wenn Ausbeutung, Privateigentum und Staat abgeschafft wird, können wir eine friedliche Gesellschaft herstellen.

Der Klassencharakter des Geldes.

Geld als allgemeines Äquivalent setzt den Staat voraus. Nur durch den Kreislauf der Gewalt kann Geld entstehen und ist Geld als allgemeines Äquivalent historisch entstanden. Der Staat bezahlte seine Soldaten mit der Münze und die Untergebenen wurden verpflichtet ihre Abgaben in Geld zu bezahlen. So wurde der Markt mit Gewalt geschaffen. Denn die Abgaben, die der Staat mittels Gewalt von den Unterrworfenen eintrieb, sind keineswegs etwas, was diese übrig hatten, und freiwillig ausgetauscht hätten , sondern dies war eine Form der Ausbeutung. Nur so entwickelten sich Märkte und entstand historisch das Geld als allgemeines Äquivalent.

Die Soldaten schaffen keinen Wert, keine Waren. Von daher ist die Marxsche Gleichsetzung Geld=Wert weil durch Arbeit geschaffen, d.h. die Arbeitswertheorie, falsch. Geld bezahlt hier nicht Arbeit für Lebensmittel, die die Menschen brauchen, sondern Geld bezahlt Tötungsarbeit ( die Arbeit der Soldaten) , was die Herrschaft und Ausbeutung braucht. Die Abgaben der Unterworfenen in Form des Geldes sind ein Abzug an Lebensmitteln und keineswegs nützlich für die Menschen. Diese Abgaben an den Staat in Form des Geldes sind eine Art von “Mehrwert”, welchen es bei Marx erst innerhalb der kapitalistischen Produktion gibt.

Die Ausbeutung durch den Staat, die Marx vernachlässigt geht der kapitalistischen Ausbeutung voraus , bzw erstere ist der Ursprung der letzteren.

Die “Ableitung des Geldes” im ersten Band von Marx aus der “kleinen Warenproduktion”, als ein nützliches Ding zur Vermittlung des Warentauschs und Ausdruck des inneren Werts der Waren ist falsch. Geld erscheint hier als nützliches Instrument des Austauschs, zwischen gleichberechtigen Warenbesitzern in einer Welt ohne Ausbeutung. Diese kleine Warenproduktion ist eine Erfindung der bürgerlichen Ökonomie, die es historisch nie gegeben hat, wie David Graeber nachgewiesen hat.

Geld bezahlt Ausbeutung, also Abzug von Lebensmitteln und Tötungarbeit der Soldaten.Die Ausbeutung kommt nicht erst mit dem Kapital herein, wie Marx behauptet, sondern ist von vornherein mit dem Geld als allgemeinem Äquivalent, das nur durch den ursprünglichen, staatlichen Ausbeutungskreislauf entstehen konnte, gegeben. Während Gebrauchswert-Geld auf der freien Übereinkunft der Leute basiert, welches nie den Charakter des Allgemeinen Äquivalents angenommen hat, sondern regional gebunden blieb, ist das Staatsgeld von vornherein auf Ausbeutung und Gewalt begründet. In der Kleinen Warenproduktion bei Marx verkaufen die Privateigentümer ihre überschüssigen Produkte und ergänzen sich gegenseitig in der arbeitsteiligen Produktion.Die Leute, die durch den Staat gezwungen wurden, Abgaben abzuliefern, mußten verkaufen, ganz unabhängig davon, ob sie sich das leisten konnten und ob das Produkt gemessen an ihrem Bedarf, überschüssig war. Die Basis dieses Warentausches war also nicht die bloße Arbeitsteilung, wie Marx postuliert, sondern das Diktat der herrschenden Klasse.

Da der Ursprung des Geldes die Ausbeutung war, so wurde auch schon lange vor dem Kapitalismus , im Römischen Reich, das Geld selbst zum Instrument der Ausbeutung, zum einen durch den Zins , indem die Kaufleute und Bankiers sich vermittels der Verleihung von Geld, mit Zinsen bereicherten. Die Verschuldung führte in der Antike dazu, daß Schuldner, die ihre Schulden nicht zahlen konnten, zu Sklaven des Gläubigers wurden. Zum anderen beutete der Staat, der in der Antike (auch noch im Feudalismus) die Geldschöpfungshoheit hatte, die Gesellschaft zum Zwecke der Kriegsführung durch die Inflationierung des Geldes aus.

Die verheerenden Folgen die das Geld als Ausbeutungsinstrument auf die Gesellschaft hatte und die zum Untergang des römischen Reiches führten, hat Marx mit seiner idealistischen “ Ableitung” des Geldes anscheinend übersehen. Diese waren so einschneidend, daß die Menschheit fast tausend jahre lang mit diesem “ Teufelszeug” nichts zu tun haben wollte. Der Zins wurde im Feudalismus verboten, das Geld abgeschafft und eine Rückkehr zum Naturaltausch fand statt. Das waren die Lehren, die die Menschheit nach der Erfahrung mit Zins und Geld gezogen hatte.

Aber diese Lehren waren nicht weit genug gegangen. Denn die Klassenherrschaft, der Staat , der das Geld geschaffen hatte, blieb bestehen und die Ausbeutung vollzog sich nun in einer anderen Form. Mit dem Christentum bekam diese eine allgemeingültige Legitimation. Die Herrscher wurden teils als Vertreter Gottes auf Erden angebetet, teils von diesen gesegnet . Mittels der Herrschaftsreligionen beteiligeten sich die Unterworfenen aktiv an ihrer Unterwerfung unter die Klassenherrscahft . Das war der Fortschritt des Feudalismus im Sinne der Klassenherrschaft.

Weil Ausbeutung und Staat bestehen blieb, kam auch das Geld und der Zins zurück, aber nun mit um so größerer Wucht. Die Idealisierung der Antike, mit ihrem “ Humanismus” und Staatsidealen in der Aufklärung ist nur der ideologische Überbau für die Rückkehr des Zinses und des Geldes.

Das Geld wurde von den bürgerlichen Ökonomen, wie Adam Smith und Ricardo als nützlicher Vermittler des Austausches in der einfachen Tauschgesellschaft, die es nie gegeben hat, verklärt. Dieser Mythos diente dazu, die Rückkehr von Zins und Geld gesellschaftsfähig und die damit verbundenen Schrecken im Römischen Reich angesichts der Schrecken des Feudalismus endgültig in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die ökonomische Basis für diese Ideologie besteht darin, daß die Geldshöpfungshoheit von den feudalen Fürsten ( also vom Staat) in die privaten Hände der Bankiers überging. Dies ist der ökonomische Kern der bürgerlichen Revolution.

Nach der Verbannung des Zinses im Feudalismus , entfaltet dieser nun seine revolutionären Kräfte und wälzt die ganze Produktion zu einer Profitproduktion um. Im Kapitalismus wird der über Geld vermittlete Ausbeutungskreislauf auf die gesamte Produktion ausgedehnt, indem auch die Arbeitskraft zur Ware wird.

Die Herrschaft des Finanzkapitals ist heute offen zu Tage getreten und legt den Blick frei auf den grundlegenden Zusammnehang von Profitproduktion und Zins. Die Abgaben, die der Staat zuvor von den Bürgern mittels direkter Gewalt erhoben hat, werden jetzt unter Voraussetzung der massenhaften Expropriation der Leute von ihrem Land und ihren Existenzmitteln, d.h. Unter Voraussetzung der ökonomischen Gewalt, von den Kapitalsiten erhoben.

Es wird nicht mehr für einen konkreten Bedarf produziert. Die Initialisierung der Produktion wird durch die Keimzelle der Ausbeutung , dem Kredit, der sich verzinsen will, getätigt. Nur die Produktion wird initialisiert , die verspricht genügend Profit abzuwerfen , damit der Zins bedient werden kann. Die Trennung vom Bedarf macht sich in der Form geltend, daß das Geld für die Produktion vorgeschossen und die ware produziert wird, die sich aber erst auf dem Markt realisieren muß , damit das Geld in vermehrrter Form zurückfließen kann. Insofern ist der Kredit essentieller Bestandteil der kapitalistischen Ausbeutung.

Die Staatsgewalt mit dem Militär ist jetzt nicht mehr der direkte Ausbeuter wie im Feudalismus, sondern schafft durch Landenteignungen und dem Einsatz der direkten Gewalt die Voraussetzung dafür, daß die Ausbeutung mittels ökonomischer Gewalt vonstatten gehen kann.

Die Perversion des “demokratischen Staates” besteht darin, daß hier eine Allgemeinheit vorgespiegelt wird. Der Feudale und antike Staat waren ehrlicher, da hier in aller Offenheit nur die herrschende Klasse das Sagen hatte und die Sklaven und Frauen ausgeschlossen waren.

Im modernen bürgerliche Staat handelt es sich weiter um einen Klassenstaat. Im Kapitalismus wurde ökonomische und politische Sphäre getrennt, damit die Ausbeutung durch das Privatkapital ohne Beschränkung frei von jeder Rücksicht auf allgemeine Interessen durchgeführt werden konnte. Es war der Triumph der privaten Ausbeutungsinteressen, in dessen Händen der Reichtum der Gesllschaft konzentriert war. Der Staat wurde als eigene Sphäre , in dem die allgemeinen Interesse verwaltet wurden , als scheinbare Macht des Volkes installiert, was von Anfang an eine Illusion war, da der Reichtum der Gesellschaft in den Händen des Privatkapitals liegt, von dem der Staat abhängig ist, wie man heute wieder deutlicher denn je sieht.

Die Profitproduktion produziert periodisch Systemkrisen die zum Krieg führen.Die Kriege im 20.Jahrhundert haben zum Totalitarismus im Weltmaßstab geführt.

Die Dimension der Vernichtung von Leben erweitert sich von Mal zu Mal. Die Krise zu Beginn des 20.jahrhundert führte zum 1. Weltkrieg, zum Faschismus und zum 2. Weltkrieg.

Das Gemetzel des dreißigjährigen Krieges und die Hexenverbrennungen sind harmlos gegenüber der Massenvernichtung der Juden im Hitlerfaschismus.

Die Waffen werden immer bestialischer. Atomwaffen. Chemie- und Biowaffen, Drohnen und zuletzt wird der Planet selbst zur Waffe.

Die Judenvernichtung durch Hitler war kein Excess eines Verrückten, und der Faschismus keine Fehlentwicklung , die eigentlich nicht zum kapitalistischen System gehört und keineswegs durch den Sieg über den Faschismus ein für allemal überwunden ist. Die Rasseneugenik war in den 30iger Jahren weltweit ein Lieblingbetätigungsfeld der globalen Elite. Hitler hat diese auf breiter Basis in die Tat umgesetzt. Die Massenvernichtung von Leben in Form von Krieg nach innen und nach außen ist die Machtbasis des Patriarchats.

Das wahre Glaubensbekenntnis der globalen Elite ist die Anbetung der Vernichtung von Leben. Denn der Tod ist der Ursprung ihrer Macht. In der Krise kommen sie auf dieses Fundament ihrer Macht zurück.

Frieden und die farcenhafte, parlamentarische Demokratie sind nur Episoden zwischen den Vernichtungsexcessen.

Das Patriarchat war von Anbeginn an in seinem Wesen rassistisch, indem der eine Stamm einen anderen durch Krieg unterwirft und versklavt.

Die Unterjochung der Frau und anderer Völker sind die beiden Grundpfeiler seiner Macht.

Heute sind wir wieder soweit.

Die Herrschenden kennen keinen anderen Ausweg aus der Krise als Krieg und Totalitarismus. Mit Troika, ESM, und der europäischen Finanzdiktatur sind wir hier in Europa wieder auf dem Weg zum Totalitarismus des 21. Jahrhunderts.

Der einzige Ausweg ist die Abschaffung des Patriarchats.

Wir stehen heute in einer ähnlichen Situation, wie beim Untergang des römischen Reiches, das an der maßlosen Ausbeutung , der maßlosen Bereicherung der Herrschenden durch Sklaverei, Zins und Inflation, Zerrüttung der Währung und der Hybris, durch militärische Mittel alle Probleme lösen zu können, zugrunde gegangen ist.

Wie zu Beginn des Feudalismus versucht die herrschende Klasse, Befreiungsbewegungen zu instrumentalisieren (nicht nur im arabischer Frühlung), um sich eine neue Legitimation, in Form des Islamismus, für ihre Klassenherrschaft zu verschaffen.

Die Zersetzung jeglicher Moral zeigt sich in der gleichzeitigen Rechtfertigung der neuen Kriege der globalen Elite mit islamistischem Terror , den sie selbst finanzieren und gleichzeitig werden reihenweise islamistische Regimes an die Macht gebracht. Die Fratze des Patriarchats tritt heute im islamistischen Terror von oben und von unten in aller Bestialität offen in Erscheinung.

Der Islamismus, in dessen Zentrum die totale Erniedrigung der Frau als Gesellschaftscodex (Scharia) steht, ist die neue Offensive der Herrschenden auf dem Weg in ein neues dunkles Zeitalter.

Wir setzen dagegen die vollständige Befreiung der Frau

Die Abschaffung des Patriarchats ist identisch mit der Befreiung der Menschheit vom Krieg , Privateigentum, Herrschaft, Staat und Ausbeutung

  • Das Leben muß wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft treten

  • Die Produktion muß wieder dem Leben dienen, nicht dem Profit

  • Alle Landenteigungen müssen rückgängig gemacht werden

    und die Produktionsmittel müssen in wirkliches Gemeinschaftseigentum mit kommunaler Selbstverwaltung überführt werden.