Imperialisten raus aus Mali !

Veröffentlicht: Oktober 23, 2017 von asambleasueberall in Aufruf, Mali, Uncategorized

Die neue Werbekampagne der Bundeswehr feiert die Soldaten in Mali als Helden im Kampf für den Frieden und bejubelt  die verstärkte militärische deutsche Präsens in Mali als Einsatz für die Menschenrechte, als  Schutz der Bevölkerung vor Hunger und Gewalt. Diese Darstellung ist an Verlogenheit kaum zu überbieten.

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Denn es geht um eine abscheuliche imperialistische Aggression. Es geht um die Ausraubung der Bodenschätze, die es dort in großen Mengen gibt und   das deutsche Kapital will sich seinen Teil daran sichern.

So liegt das Land mitten im „Goldgürtel“, der sich von Senegal über Guinea, Ghana (die ehemalige britische Kolonie Goldküste), Mali, Burkina Faso, Niger, Nigeria und Kamerun durch ganz Westafrika zieht. Daneben gibt es Erdöl, Erdgas, Phosphat, Kupfer, Bauxit, Diamanten und andere Edelsteine – diese und einige andere Rohstoffe zählte der damalige Bergbauminister Mamadou Igor Diarra vor knapp einem Jahr auf. Sogar reiner Wasserstoff wurde tief im Boden des Landes entdeckt – eine Sensation, denn bis dahin hielten es Bodenkundler für sehr unwahrscheinlich, dass sich dieses flüchtige Element überhaupt in reiner Form in der Natur finden lässt.

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mali-das-sagenhafte-reich-voller-gold-und-bodenschaetze-12024831.html

Der Hunger der Bevölkerung  in diesem reichen Land ist Resultat der Tatsache , daß dieser Reichtum von den Imperialisten schon seit Jahrhunderten gewaltsam  geplündert wurde und wird.  Die Tuareg kämpfen schon fast ebensolang erfolglos um die Teilhabe an dem Reichtum ihres Landes, weswegen sie von den westlichen Imperialisten als Terroristen bekämpft  weden.

Der Minusma Einsatz ist also genau das Gegenteil von dem, was er vorgibt, nicht die Verhinderung der Gewalt, sondern die Fortsetzung und Verstärkung derselben, nicht die Verhinderung von Hunger und Verarmung sondern die fortgesetzte Enteignung der Bevölkerung von den Reichtümern ihres Landes.

Die neue militärische Intervention Frankreichs in Mali , die jetzt als UN-Mission fortgesetzt wird, begann 2013, nachdem die Befreiungsbewegung der Tuareg, MLNA, im Norden des Landes 2012 den unabhängigen Staat Asawad ausrief.
Die Vernichtung Libyens hatte eine Stärkung der Tuaregbewegung zum Resultat.
Viele Tuareg hatten in der Libyschen Armee gedient und kehrten nach deren Niederlage gut ausgrüstet mit Waffen nach Mali zurück und setzten den antiimperialistischen Widerstand in Mali fort. Die Ziele des ermordeten Gaddafi der in Libyen das Öl verstaatlicht hatte, das zum Nutzen der Libyschen Bevölkerimg eingesetzt worden war (kostenlose Bildung, Gesundheitsversorgung usw ) waren auch die der Tuareg. https://www.youtube.com/watch?v=1MdYfNc-pD8

Diese kämpften in Mali weiter für diese Ziele , um die es auch heute geht. Der Krieg in Mali ist also die Fortsetzung des imperialistischen Klassenkampfs gegen die Völker des Nahen Ostens, der heute als nicht enden wollende illegale Aggressionskriege geführt wird und Deutschland ist stolzes Mitglied im Bund dieser Kriegsverbrecher.

Der vom westlichen Imperialismus gezüchtete Islamismus erlaubt es ihnen heute ihre Aggression zur Plünderung der Bodenschätze als  Befreieung vom islamistischen Terror zu tarnen. Jedoch haben die Tuareg den islamistischen Missionaren eine Abfuhr erteilt.

Das hindert die westliche Presse jedoch nicht, Tuareg und Islamisten in einen Topf zu werfen ( wie man auf der obigen Karte sehen kann).

Die jungen Menschen sollten sich nicht von der verlogenen Werbekampagne der Bundeswehr dazu verleiten lassen, für diesen verbrecherischen Einsatz ihr Leben zu riskieren.

Zur Beendigung der Gewalt in Mali können die Soldaten nur beitragen, indem sie ihren Dienst quittieren. Denn die Herrschaft der Imperialisten steht und fällt mit der Bereitschaft der Unterworfenen ihr Leben zu geben für die  Ausbeuter.

Soldaten lernt von erfahrenen Kriegsveteranen, die nach schmerzhaften Erfahrungen wissen, daß ihre Feinde nicht die armen Leute fremder Länder sind, sondern daß der Feind im eigenen Land steht.

„We know that our enemies are not other poor people abroad. Our enemies our the people that laid us off from our jobs, that denied us healthcare, that make it impossible to get an education. Our enemies are not in the poorest countries on the planet, but right here in the richest one.“
https://www.facebook.com/peacereportnow/videos/388409074826726/

US Activist and Iraq War Veteran Vincent Emanuele Speaks Out
https://www.youtube.com/watch?v=SeywFJ8sXoY&app=desktop

 

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