Die Vorbereitungen eines Nukearkrieges und der Zustand der Linken

Veröffentlicht: Januar 26, 2015 von asambleasueberall in No to Nato, Schulden und Krieg

Die Bedrohung unseres Planeten durch einen nuklearen Erstschlag

durch die NATO

Noch nie war die Welt auf Grund der nuklearen Erstschlagsvorbereitungen der NATO so nahe am Untergang wie heute.

Spätestens nach der Bombardierung Serbiens mit uranhaltiger Munition (depleted uranium) durch den ersten grünen Außenminister, Fischer, wurde klar, daß die NATO nicht davor zurückschrecken, Atomwaffen einzusetzen, um ihre imperialistischen Ziele, letztlich die Weltherrschaft, zu erreichen. Dazu muß Russland besiegt werden. Im Rahmen der Auflösung des Warschauer Pakts wurde versprochen, die NATO werde sich nicht nach Osten ausdehnen. Das Gegenteil wurde, wie wir alle sehen, Realität. Parallel dazu werden Russland und unabhängige Staaten, die der NATO kritisch gegenüber stehen von innen zersetzt (gelenkte „Revolutionen“) und von außen angegriffen (Wirtschaftssanktionen, militärische Angriffe). Ergänzt wird dieses Angriffsszenario durch die Aufstellung eines Raketenschildes, der nach dem nuklearen Erstschlag der NATO auf Russland die zu erwartende nukleare Antwort Russlands unschädlich machen soll. Dabei scheinen diese Wahnsinnigen (Jebsen, USA. Die Wahrheit-Nuklear Krieg 2014) zu vergessen, daß sie im Begriff sind, das ganze Leben auf unserem Planeten auszulöschen bzw. nicht mehr lebenswert zu lassen.

( weitere Informationen dazu: https://occupyfrankfurt.net/2014/12/22/den-nuklearkrieg-fuhrbar-machen/ ).

Dies müßte eigentlich jeden einzelnen Menschen, der in Frieden mit sich und anderen leben möchte,veranlassen, sich zu solidarisieren, um Widerstand gegen NATO-Kriegspolitik zu leisten. Doch was ist die Antwort der Linken als Bewegung?

Die (unterbliebene) Antwort der linken Bewegung auf die Eskalation der Kriegsaggressionen bis hin zur akuten Vorbereitung eines Nuklearkrieges durch die NATO

Die Antikriegs-Bewegung, nicht nur hier in Deutschland, ist weit davon entfernt, der Eskalation der Kriegsaggression ein Erstarken des Widerstands entgegenzusetzen, ganz im Gegenteil. Dieser liegt darnieder wie nie zuvor.

Hatten wir gegen den Afganistan-Krieg und Irak-Krieg noch eine starke Antikriegsbewegung, z.B. in Frankfurt mit echten Mahnwachen ( mehrere Wochen Zelte auf dem Römer, rund um die Uhr) großen Demonstrationen, regelmäßigen Kundgebungen und regelmäßig stattfindenden Bündnistreffen (Antikriegskoordination), ist heute davon nichts mehr übrig geblieben.

  • Allüberall auf der Welt sprießen sog. farbige Revolutionen aus dem Boden (z.B. Ukraine, Georgien). Dabei versucht die NATO-hörige Mainstream-Presse uns vorzumachen, hier gehe es um den Kampf eines bedrängten Volkes gegen einen Diktator. In Wahrheit sind dies US-gelenkte, oft gewaltsame, Aktionen mit dem Ziel, ein NATO-höriges Regime zu installieren. Srdja Popovic, ein Vertreter von OTPOR, einer Organisation, die für den Export von Revolutionen zuständig ist, rühmte sich in einem Interview in Weltjournal, ORF 2 vom11.5.2011, am Export von 37(!) Revolutionen beteiligt gewesen zu sein (inzwischen dürften es noch ein paar mehr sein).
  • Die alte Friedensbewegung hier in Deutschland scheint mit den üblichen, alljährlich stattfinden Aktionen (Vorbereitung von Ostermärschen und Demo zur Nato- Sicherheitskonferenz) ihrer Pflicht nachgekommen zu sein. Der Friedenswinter mit gemeinsamen Aktionen von „alter“ und „neuer“ Friedensbewegung fand nur in einigen Städten statt und scheint nach den Friedensdemos am 13.12.2014 schon wieder vorbei zu sein.

    Zu solchen gemeinsamen Aktionen von „alter“ und „neuer“ Friedensbewegung ist es in Frankfurt bisher nicht gekommen. Der Friedenswinter steht in Frankfurt noch aus.

  • Die neue Friedensbewegung hat sich anläßlich des Putsches in der Ukraine gegründet, ist gegen die Verlogenheit und einseitige Berichterstattung der Mainstream-Presse und ganz allgemein für Frieden. Hört man sich die Redebeiträge z.B. auf der sog. Friedensmahn-wache in Frankfurt/Main an, so erkennt man schnell, daß der Protest gegen die NATO offenbar entpolitisiert wurde. Man folgt einer kruden Ideologie, wonach es keine Klassen und folglich auch keine Klassenkämpfe gibt, keine Ausbeutung der 99% durch die herrschenden 1%, vielmehr gilt die Parole: wir sind alle eins (100%), wir verstehen uns alle gut, auch mit den Kriegstreibern (Finanzkapital und dessen verlängertem Arm, der NATO), Veränderung kann man nur erreichen, wenn man mit den Herrschenden zusammen arbeitet. Auf keinen Fall darf man gegen etwas sein, sondern nur für etwas. Man soll mit gutem Beispiel voranzugehen und ökologischen Landbau betreiben und schon werde die Welt wieder gut, – damit hätte die NATO ihr Ziel der Weltherrschaft (auch in den Köpfen) erreicht: nach dem nuklearen Erstschlag, gäbe es dann- falls überhaupt noch jemand überlebt-eine Eine-Welt-Regierung – unter US-amerikanischer Oberhoheit, versteht sich.

    https://occupyfrankfurt.net/2014/09/23/oppt-eine-bewegung-fur-die-neue-weltregierung/

  • Was macht die Linke als Partei? Sie konzentriert sich offenbar aufs Mitregieren (die Quittung in Form von Abwanderung breiter Wählerschichten folgt postwendend). Daß die Frage der Auflösung/dem Austritt aus der NATO überhaupt diskutiert wird, zeigt die Zersetzung der Partei. Ihr oberster Boss verkündet, er fordere die (utopische) Abschaffung der NATO, damit die (weniger utopische) Forderung nach Austritt aus der NATO nicht gestellt werden müsse.
  • Die Benennung der Verursacher der schrittweisen Einführung des globalen Faschismus (TTIP, Einkreisung Russlands, Entmündigung der Parlamente auf Grund von Spardiktaten, Währungskriege, Bekämpfen gewählter Regierungen und deren Ersetzung durch islamistische/faschistische Fußtruppen etc.) wird tabuisiert, Widerstand wird gelähmt, indem sich die potentiellen Widerstandsgruppen in Abgrenzungsorgien ergehen. So wurde z.B. nach J. Ditfurth die Nennung der FED als Verursacher von Kriegen durch L. Mährholz als antisemitisch gebrandmarkt.

Fazit: Die (ehemals) Linken gehen nicht auf die Straße und überlassen den Widerstand Gruppen ohne antikapitalistisches Konzept oder den Rechten (z.B. Pegida).

Die No to Nato-Gruppe fordert daher alle Linken auf, ihre Abgrenzungen zurückzustellen und solidarisch zu sein gegen die Aggressionen der Nato, die der verlängerte Arm der 147 WeltKonzerne unter Führung des Finanzkapitals ist.

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