5000 Jahre Barbarei sind genug!!! Die Bedeutung des Krieges für unser Finanz- und Wirtschaftssystem- Teil I

Veröffentlicht: Juli 23, 2014 von asambleasueberall in Finanzkapital, Globaler Faschismus, No to Nato, Schulden und Krieg, Uncategorized

Vortrag mit  Diskussion der No to NATO Gruppe am 22.7.2014 in Frankfurt

Unser Problem ist nicht Geld, Zins und private Geldschöpfung –
unser Problem ist Privateigentum, Klassengesellschaft , Ausbeutung, Staat und Herrschaft
Wir müssen die Kriegsgesellschaft, das ganze System, mit allen!!! seinen Säulen abschaffen.
Die Geschichte hat gezeigt: Es reicht nicht nur ein Symptom zu beseitigen, wie z.B. das Geld, oder den Zins.
Es ist wie bei der Hydra, wenn man ihr einen Kopf abschlägt, wachsen zwei neue nach.

WP_KhalniHydra

Folgende Fragen waren angekündigt:

  • Welche Rolle spielt der Krieg für unser Finanzsystem?
  • Sind Zinsen unser Problem?
  • Ist Geld unser Problem und muß es abgeschafft werden?
  • Ist die private Geldschöpfung unser Problem und besteht die Lösung darin, die Geldschöpfung wieder in die Hand des Staates zu legen?
  • Im römischen Reich und im Feudalismus war die Geldschöpfung in staatlicher Hand und was waren die Konsequenzen?
  • Aus welchen Gründen wurde der Zins im Feudalismus verboten und mit welchen Konsequenzen?
  • Krieg, Kapitalismus und gesellschaftliche Klassen
  • Müssen Zinsen zwangsläufig mit Ausbeutung verbunden sein?
  • Gab es Zinsen ohne Ausbeutung, und wie sahen die gesellschaftlichen Bedingungen aus?
  • Die ersten Kriege und die Konstitution von Herrschaft und Ausbeutung
  • Finanzsystem und Krieg in den letzten hundert Jahren

Vortrag Teil I

Wir beziehen uns auf das Buch von Ellen Brown  “Dollar Crash”, in dem sie von Matriarchaten des Überflusses im Gegensatz zu Patriachaten der Schulden redet. Ellen Brown ist eine glühende Verfechterin der staatlichen Geldschöpfunghoheit im Unterschied zur jetzt existierenden Geldschöpfung durch die privaten Banken, insbesondere der FED. Sie vergleicht staatliche Geldschöpfunghoheit mit dem matriarchalen “Währungssystem”

“ In seinem Buch (von Bernard Lietaer: “Mysterium Geld) ”The Mystery of Money verfolgt er die Entwicklung zweier konkurrierender Währungssysteme, wobei das eine auf geteiltem Überfluß basiert und das andere auf Knappheit Habgier und Schulden. Das erste System ist charakteristisch für die Matriarchate. Das zweite für die kriegerischen Patriarchate, die gewaltsam die Matriarchate ersetzt haben.

……..Was Lietaer als matriarchalische und patriarchalische Systeme bezeichnete, nannte Henry Clay amerikanisches und britisches System- kooperativer Überfluss vs. konkurrierende Habgier . S.84

http://www.webofdebt.com/excerpts/chapter-5.php

Wenn es in beiden Systemen Zinsen Geld – und Kredit gab, in dem einen Fall die Zinsen zu einem Überfluß und einem Vorteil für die Gemeinschaft geführt haben, in dem anderen Fall, dem Patriarchat zu Mangel Knappheit und Verschuldung geführt haben, dann liegt das Problem nicht in den Zinsen , dem Kredit und dem Geld , sondern in dem zugrundeliegenden Gesellschaftssystem .

Die Gleichsetzung von matriarchalisches versus patriarchalisches System mit dem von Henry Clay‘ s amerikanisches versus britisches System- oder kooperativer Überfluss vs. konkurrierende Habgier ist ist eine Verwischung der Begriffe.

Der grundlegende Unterschied zwischen Matriarchat und Patriarchat geht bei Ellen Brown völlig verloren, wenn sie das vorkapitalistische Währungssystem mit staatlicher Geldschöpfungshoheit mit dem matriarchalen “Währungssystem” gleichsetzt. Denn der Kapitalimus ist eine Form des Patriarchats.

Das Matriarchat ist ein auf Gemeinschaftseigentum basierendes Gesellschaftssystem, in dem das Leben heilig war. Es gab keinen Krieg, kein Privateigentum, keine Klassen und keine Ausbeutung.

Die Macht des Matriarchats kommt von Machen: Leben machen

Die Macht des Patriarchats kommt vom Tod, der Vernichtung von Leben. Je mehr Menschen er umbringt oder umbringen kann, um so mächtiger ist er.

Die Blütezeit des Matriarchats ist gekennzeichnet durch Seßhaftigkeit und Ackerbau und begann mit der neolithischen Revolution seit dem Ende der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren

Matriarchat bedeutet nicht Herrschaft der Frauen über die Männer. Der Begriff Matriarchat und Patriarchat bezieht sich auch nicht allein auf die Beziehung zwischen den Geschlechtern, sondern kennzeichnet zwei grundlegend verschiedene Gesellschaftsformen.

Die eine , die auf Krieg Herrschaft und Ausbeutung basiert : Patriarchat und auf der anderen Seite das Matriarchat, eine friedliche, herrschaftsfreie Gesellschaft.

  Patriarchat bedeutet wörtlich „am Anfang der Vater“, „Vater-Ursprung“

bzw. „Vater-Gebärmutter“. Denn das Wort arché, das in Patriarchat und Matriarchat

enthalten ist, heißt in seiner ältesten Bedeutung „Anfang, Ursprung, Gebärmutter“ –

und eben nicht, wie erst viel später in patriarchaler Zeit, „Herrschaft“.

Das Patriarchat bleibt damit Perspektive, Vorstellung, Utopie, Projekt einer im

wahrsten Sinne mutterlos und naturunabhängig gedachten Gesellschaft, die sich von

der Verbundenheit des Seins getrennt haben will. “

Claudia v. Werlhof. “Patriarchat”

Mit der Einführung einer staatlichen Geldschöpfungshoheit wird bei weitem nicht die Überflußgesellschaft geschaffen, die mit den Matriarchaten vergleichbar wäre, wie Ellen Brown hier suggerriert.

Henry Clay’s amerikanisches versus britisches System ist in der Tat nur ein Unterschied zwischen Währungssystemen, dem amerikanischen, vorkapitalistischem, bei dem der Staat noch die Geldschöpfungshoheit hatte und dem britischen, kapitalistischen, bei dem historisch vorher die privaten Bankiers die Geldschöpfunghoheit übernommen hatten.

Die staatliche Geldschöpfungshoheit im alten amerikanischen System basiert auf einer Gesellschaft mit Privateigentum, Klassen und Konkurrenz , genau wie die britische Gesellschaft, gehört also dem Patriarchat an. Eine Überflußgesellschaft kann es auf der Basis von Privateigentum und Ausbeutung nicht geben.

Um zur matriarchalen Überflußgesellschaft zu kommen muß wesentlich mehr passieren als eine Änderung an Symptomen. Die Menschheit sollte aus der Geschichte lernen, daß die Änderung von Symptomen keine Lösung bringt. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches wurden auch nur Symptome verändert, indem im Feudalismus der Zins abgeschafft wurde. Aber der Zins kam mit um so größerer Wucht zurück, wie wir heute sehen. Staatliche Geldschöpfungshoheit gab es breits im alten Rom und im Feudalismus, gehört zum vorkapitalistischen Geldsystem und mußte sich notwendig zu dem heute existierenden Geldschöpfungssystem durch private Bankiers weiterentwickeln, was wir später zeigen werden.

Ellen Browns Buch “Dollar Crash” zeichnet eindrucksvoll den Kampf dieser Entmachtung der staatlichen Geldschöpfungshoheit in England und in Amerika nach. Nur ein alternatives Währungssystem zu schaffen löst nicht unsere Probleme. Man kann der Hydra nicht einen Kopf abschlagen, dann wachsen 2 nach.

Um hier Klarheit zu schaffen wollen wir die Entwicklung vom Matriarchat zum Patriarchat historisch nachzeichnen.

Schauen wir uns deshalb das Gesellschaftssystem und Währungssystem im alten Sumer genauer an und untersuchen wir, wie es abgeschafft wurde.

Der Wandel im alten Sumer markiert eine Zeitenwende in der Menschheitsgeschichte, von der Zeitepoche einer friedlichen, klassenlosen Gesellschaft (Matriarchat), die ursprüngliche Form des menschlichen Zusammenlebens, hin zu einer Zeitepoche einer auf Krieg und Ausbeutung basierenden Gesellschaft (Patriarchat).

s.85

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

s.86

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem Übergang von dem matriarchalen Gemeinschaftseigentum zum patriarchalen Klassensystem vollzieht sich  die einschneidenste Revolution in der Menschheitsgeschicht.

Das Patriarchat, das heute noch andauert , die private Aneigung des Zinses , welches das Finanzkapital durch die exponentilelle Geldvermehrung so reich gemacht hat, und sich heute die Geldschöpfung in globalem Maßstab ( Dollarhegeminie) angeeigent hat (Josefspfennig,) wurde vor 5500 Jahren durch Krieg geboren und fordert, um weiter zu leben, immer neue Kriege

Dieses Kriegssystem müssen wir beseitigen.

Gestern hat jemand auf der Montags-Mahnwache gesagt, Frieden ist ein Prozeß und wir können nur danach streben, aber wir werden ihn nie erreichen. Demnach hätten wir mit unserem Ziel, den Frieden herzustellen gar keine Chance. Dem möchte ich entschieden widersprechen, denn diese Auffassung impliziert, daß es immer Kriege geben wird und der Krieg in der Natur des Menschen liegt.

Es hat nämlich in der Menschheitsgeschichte nicht immer Kriege gegeben. Bis vor 5500 Jahren lebte die Menschheit in Frieden. Es gab keine Stadtmauern, man fand keine systematisch mit Waffengewalt ermordeten Überreste von Menschen, wie in einem Krieg üblich. Das Patriarchat gibt es  erst seit 5500 Jahren.

 5500 Jahre ist ein relativ kurzer Zeitabschnitt, wenn man bedenkt, daß der Homo sapiens seit ca 170.000 Jahren existiert. Das bedeutet, daß wir eine große Chance haben, den Frieden zu erreichen.

Das Patriarchat ist eine Verirrung der Menschheit. Wir müssen dieser Verirrung ein Ende bereiten und das ist unbedingt notwendig, denn, wenn es heute einen großen Krieg gibt, steht die Existenz der Menschheit und des Planeten auf dem Spiel.

Kriegssystem

Gesellschaft in Balance: Gender Gleichheit Konsens Kultur in matrilinearen Gesellschaften
herausgegeben von Heide Göttner-Abendroth
“In die sogenannt ›prähistorische‹, d.h. die schriftlose Zeit fallen ausschließlich die ersten Eroberungskriege der Indo-Europäer im Norden, wie Hamoukar um 3500 deutlich gemacht hat. Dass danach viele weitere Überfalle und Kriege, weitere zerstörte und gebrandschatzte Städte, immer nach dem gleichen Muster, folgten ist in Mesopotamien und Ägypten eindeutig ersichtlich. Gegen Ende des 3. Jahrtausends war die Kultur Ägyptens und Mesopotamiens zerstört. Roafs Version von ›weitverbreiteten bewaffneten Auseinandersetzungen‹ suggeriert, dass es Krieg eben ›schon-immer‹ gegeben hat. Das ist eine der ständigen verlogenen Fehlinterpretationen patriarchaler Wissenschaftler. Sie phantasieren gerne, dass es Krieg schon-immer gab, weil sie nicht wahr haben, nicht zugeben wollen, dass Krieg, diese entsetzliche Geisel und das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, erst mit der Patriarchalisierung – und zwar genau vor 5500 Jahren im nordmesopotamischen Hamoukar – in die Welt kam.

Doris Wolf  http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=13584

Als Folge langer Dürreperioden, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsun von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten[3], schwappten die Kurganeinflüsse in drei Wellen auf die Gebiete des Alten Europa über:

  • Phase I um 4400–4300 v. Chr.
  • Phase II um 3500 v. Chr.
  • Phase III unmittelbar nach 3000 v. Chr.
  • Eine vierte Welle stieß ca. 2500–2200 v. Chr. ins Niltal vor.

Diese Gimbutas-Chronologie bezieht sich nicht auf die Entwicklung einer einzigen Kulturgruppe, sondern auf eine Reihe von Steppenvölkern mit einer gemeinsamen Tradition, die sich über sehr weite Zeiträume und Gebiete ausdehnte. (Lit.: Gimbutas, 1996)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurgankultur

SW-indogerm

Die indoeuropäischen Eroberer übernehmen die Tempelbezirke und die Macht und nennen sich ›Gute Hirten‹

Nach der Invasion der Indo-Europäer in Mesopotamien kann die aggressive Usurpation der Tempelanlagen wie in Ägypten beobachtet werden. Die brutalen Eroberer und der bärtige Anführer, der zum Priesterfürsten hochgejubelt wird, übernahmen die Tempelbezirke.………..

Auch Hammurabis, der sechste Herrscher von Babylon (18. Jahrhundert v.u. Zt.) ist als ›Bärtiger‹ erkennbar. Auf einer babylonischen Terrakottaplatte aus dem 17. Jahrhundert v.u. Zt. wird die gleiche Gestalt mit einem Sühnezicklein auf dem Arm, das heißt, mit dem biblischen Motiv des  ›Guten Hirten‹ (Levitikus 16,8-21) dargestellt. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf die indoeuropäische Herkunft der Eroberer Babyloniens und Kanaans und der levitischen (luvitischen) Priesterkaste und Anführer. Auch Abraham, von dem oft vermutet wird, dass er mit Hammurabi, der aus dem südmesopotamischen Ur stammt identisch sei, wurde ›Guter Hirten‹ genannt; später Moses und David – und Jesus sagt von sich selbst: ›Ich  bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich‹ (Joh 10,11.14 ). Jesus bleibt somit ganz in der indoeuropäischen Tradition der Eroberer.

Das hierarchische Klassendenken

Das Hervorheben der ›hohen Rangstellung des Fürsten‹ kommt mit den Eroberern. Es beginnt das hierarchische Klassendenken,……

Pierre Montet schreibt etwas blasiert: »Die ägyptische Kunst lässt zu allen Zeiten das Nebenein­ander eines hochgezüchte­ten und eines ge­wöhnlichen Typs erken­nen.« (Montet ›Das Alte Ägypten‹ 1975, S. 58) Die Diskriminierung der dunklen Bevölkerung als Folge des indoeuropäischen Kastensystems wird in den ägyptischen ›Weisheitslehren‹, in denen die Menschen nach Höhergestellten, Gleichrangigen und Niedrigeren einge­teilt werden, als ›göttlich‹ legiti­miert.…………

Er geht davon aus, dass sumerische Kriegerhorden, »dieses primitive und wahrscheinlich nomadische Volk, das entweder aus Transkaukasien oder aus den transkaspischen Gegenden gekommen sein mag«, in der zweiten Hälfte des 4. Jahrtausends in Mesopotamien einge­fallen seien:

Sie unterwarfen die ältere Bevölkerung, deren Kultur weit fortgeschrittener war, als die der Sumerer‹, schreibt Kramer weiter und er fährt fort:
»In diesen Jahrhunderten, die im sumerischen Heldenzeitalter gipfelten, waren es die kul­turell unrei­fen und psy­chologisch unstabilen sumerischen Kriegsher­ren mit ih­rer individualistischen und raubgierigen Veranlagung, welche die geplünderten Städte und niederge­brannten Dörfer des besieg­ten mesopotamischen Reiches beherrschten.« (Kramer ›Geschichte beginnt mit Sumer S. 165+163)

In der Geschichte des Altertums hören wir immer wieder von Über­fäl­len von Stämmen der indoeuropäischen Berg- und Steppenno­ma­den auf die friedlichen Stadt- und Bauernge­meinden im Süden. Mei­stens er­obern sie diese Gebiete und set­zen sich als fremde Herr­scher über die unter­worfenen Völker.
Überall finden wir die Auswirkungen der zerstörerischen Invasionen aus dem Norden. In Nordmesopotamien, z.B. in Tell Brak und Tepe Gaura. Beide Siedlungen der vorsumerischen el-Obeid-Zeit wurden z.T. durch ein gewaltiges Feuer zerstört. In der wieder aufgebauten Ortschaft von Tepe Gaura fand man birnenförmige Keulenköpfe – die typischen Totschläger der Indoeuropäer – »vermutlich eine der ältesten Waffen, die im Kampf benutzt wurden« (Roaf  ibd. S. 66).
Der Archäologe M.E.L. Mallowan berichtet von den Grabungen in Nordostsyrien dasselbe: »Verursacht durch die Invasion der Sumerer endete die ›Halaf‹-Periode mit einer gewaltsamen Zerstörung.« (zit.v. Sibylle von Reden ›Ugarit und seine Welt‹ 1992, S. 40)
Giuseppe Sormani stellte fest:

»Die Arier kamen mit hochzivilisierten und alten Formen einer sesshaften Gesellschaft in Kontakt, gegen die sie reine Barbaren warenSie hatten seit Langem das Matriarchat aufgegeben und ein patriarchales Familiensystem wie auch eine patriarchalische Herrschaftsform angenommen.« (Stone ibd. S. 110)

Die Invasoren: Weiße Haut, blaue Augen, rothaarig und semmelblondes Haar……..
Die ›Schwarzköpfigen‹ Schafe des Südens

Die ›schöngesichtigen‹ Har oder Hor(iter), die das Volk unterworfen und versklavt hatten, nannten die ÄgypterInnen ebenfalls ›Vieh Gottes‹ oder ›Vieh des göttlichen‹ Pharao, der ihr Hirte ist‹.
Die HirtenNomaden aus den südrussischen Steppen, die sich zur Herrenschicht der eroberten Gebiete machten, waren selbst keine ›Schwarzköpfigen‹. Und dass die Sumerer Weiße waren, bezeugen die glatzköpfigen, bärtigen Priesterfiguren (Adoranten) mit den auffallend blauen Augen. (Links: ›Statue de l’Intendant Ebih il, Mari vers 2400, Louvre)

http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=13584

 

Durch Krieg wurde das Privateigentum geschaffen:

Das Kriegervolk hat bis dahin friedliche Völker , deren Gesellschaften auf Gemeinschaftseigentum basierte mit Waffengwalt überfallen und das Gemeinschaftseigentum geraubt ( privare= rauben)

Sie haben nicht dieses Gemeinschaftseigentum genommen und sich einfach selbst angeeignet , als Gemeinschaftseigentum mit neuer Verwaltung weitergeführt. Der Krieg wurde das Organisationsprinzip der neuen Gesellschaft : Die Gesellschaftsmitglieder rauben sich gegenseitig aus. Jeder gegen jeden

So entstehen auch  private Bankiers

Durch Krieg wurde die Klassengesellschaft geschaffen:

Das kriegerische Volk unterwirft das besiegte Volk und versklavt es.

Ausbeutung ist die Form des Klassenkrieges nachdem der offene  Krieg, die Tötungsorgie beendet ist und eine Klasse besiegt ist. Versklavung folgt der Unterwerfung mit Waffengewalt. Ausbeutung ist die Fortsetzung des Krieges auf ökonomischer Ebene.

 

Durch Krieg wurde der Staat geschaffen:
Um die Beherrschung einer Klasse durch die andere aufrecht zu erhalten, bedarf es eines Gewaltmonopols. Das ist der Staat, dessen Zweck es ist, die unterworfene Klasse niederzuhalten .
Der Staat ist die fortgesetzte militärische Bedrohung der besiegten Klasse durch die siegreiche Klasse.

Das sehen wir heute in der Ost-Ukraine

Durch Krieg wurde die Heiligung des Lebens, der Natur, von Mutter Erde und der Frauen vom Sockel gestoßen.
Die natürliche, herrschaftsfreie Spiritualität ( mit ihren zahlreichen Göttinnen) wurde ersetzt durch die Anbetung von Gewalt, des Siegers im Krieg und Unterwerfungsreligionen ( später mit ihren monotheistischen und absolutistischen Ein-Gott-Religionen).

Durch Krieg wurden die verfeindeten Geschlechter geschaffen:

Durch die Unterwerfung der Frauen, die in der patriarchalen Familie Eigentum des Mannes wurden, werden über die Erziehung im  Herrschaftsverhältnis Familie die Knechtschaft und die Ketten der Herrschaft im Gefühlsleben und der Charakterstruktur des Menschen verankert.
Im Matriarchat gab es keine Herrschaft, erst recht  nicht die des einen Geschlechts über das andere.

Unser Problem ist nicht Geld, Zins und private Geldschöpfung
unser Problem ist Privateigentum, Klassengesellschaft , Ausbeutung und Staat
Wir müssen die Kriegsgesellschaft, das ganze System, mit allen!!! seinen Säulen abschaffen.
Die Geschichte hat gezeigt: Es reicht nicht, nur ein Symptom zu beseitigen, wie z.B. das Geld, oder den Zins.
Es ist wie bei der Hydra, wenn man ihr einen Kopf abschlägt, wachsen zwei neue nach.

 

Folgende Themen werden in weiteren Vorträgen behandelt ( nicht zwingend in der unten aufgeführten Reihenfolge)

  1. Was ist Geld als allgemeines Äquivalent? Geld , Staat und Krieg

  2. Wie kommt im Feudalismus der Zins zurück und wie übernehmen Privatbankiers die Geldschöfpungshoheit

  3. Der wirkliche Souverän und der Staat im Kapitalismus ( Deutsche Nicht-Souveränität nur graduell)

  4. Die Umwälzung der Produktion -kapitalistische Mehrwertproduktion

  5. Die letzten 100 Jahre Krieg und Finanzkapital

  6. Dollarhegemonie und Krieg
  7. Politische Ziele (wenn wir die Hydra beseitigen wollen)

  8. Die Bedeutung der Herrschaftsfreiheit im Politischen Kampf

  9. Was ist herrschaftsfreie Spiritualität

    Herrschaftsfreie Spiritualität

    Matriarchat war ein Zeitalter, in dem das Leben heilig war, und insofern wurde die Frau als Göttin verehrt. Die matriarchale Spiritualität war herrschaftsfrei. Götter gibt es erst seit dem Patriarchat.

    Alle Religionen allen voran die monotheistischen Religionen: Christentum, Judentum, und Islam, sind Herrschaftsreligionen, aber auch der Buddismus und Hinduismus.

    Wir müssen uns mit dem Thema der Spiritualität und Religion beschäftigen, denn die Religion ist ein Herrschaftsmittel erster Ordnung. Das sehen wir heute z.B. an dem Islamismus.

    Auf der Mahnwache gab es kürzlich eine Äußerung zu den islamistischen Selbstmordattentätern:

    Diese seien in einer so verzweifelten Lage, daß sie sich selbst in die Luft sprengen. Islamistische Selbstmordattentäter unterscheiden sich aber grundlegend von Selbstmördern , die keine Perspektive mehr sehen, weil man ihnen z.B. ihr Land weggenommen hat.

    Islamistische Selbstmordattentäter reißen andere mit in den Tod , sie tun das aus politisch-religiösen Gründen, um den Gottesstaat durchzusetzen, träumen mit ihrem Selbstmord in das Paradies zu kommen, sie sind religiös fanatisiert. Ohne die diesem Fanatismus zugrundeliegende Herrschaftsreligion , wäre das nicht möglich, könnten sie nicht zum Instrument der herrschenden Elite gemacht werden.

    Es reicht nicht, wenn wir spirituell sein wollen. Hier scheint die Auffassung zu herrschen, daß Spiritualität an sich schon etwas Gutes sei. Mit einer solchen Auffassung läuft man direkt in eine Falle, der erneuten Instrumentalisierung für die Herrschenden. Wir brauchen eine klare Vorstellung über herrschaftsfreie Spiritualität . Nur so sind wir gewappnet dagegen, daß unsere Bewegung wieder für die Zwecke der Herrschenden mißbraucht wird.

    Das ist heute nicht unser Thema, wird es aber in Zukunft sein.

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