Unsere Gesellschaft basiert auf dem Krieg

Veröffentlicht: April 30, 2014 von asambleasueberall in Finanzkapital, Globaler Faschismus, Manifest, Schulden und Krieg

 

Für die Abschaffung des Krieges

Für die Abschaffung von Ausbeutung

Für die Schaffung einer herrschaftsfreien Gesellschaft

Wir leben in einer auf Krieg basierenden Gesellschaft.

Der Krieg hat Staat, Privateigentum und Ausbeutung geschaffen. Ein Volk unterwirft ein anderes mit Krieg und konstituiert damit eine Klassengesellschaft. Die herrschende Klasse beutet die Unterworfenen aus – erst als Sklaven, dann als Lohnarbeiter. Die extremste Form der Klassengesellschaft ist der globalisierte Kapitalismus.

Wir wollen eine Gesellschaft ohne Krieg, Ausbeutung und Herrschaft.

Wir haben aus der Geschichte der letzten Jahrhunderte gelernt, daß wir eine Befreiung nicht erreichen können, wenn wir auf den Staat setzen.

Der Staat, eine zentralisierte, bewaffnete Gewaltmaschinerie, die die unterworfenen Klasse in Schach hält, ist ein Wesensbestandteil der Klassengesellschaft.

Der Staat ist Klassenstaat , indem die Gemeinschaftlichkeit von den wirklichen Menschen getrennt ist.

Der Mensch ist von Natur ein gemeinschaftliches Wesen. Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt.

Der Raub des Gemeinschaftseigentums, die private Aneignung desselben durch Krieg, war die Zerstörung der ursprünglichen Allgemeinheit, in der die Gesellschaften friedlich miteinander und in Harmonie mit der Natur lebten.

Du kannst die Natur nicht besitzen, weil du ein Teil von ihr bist. Das fängt beim Staat an. Das Land ist ein Teil von Mutter Erde. Ein Staat definiert sich dadurch, das er mit seinem Gewaltmonopol dieses Stück Land zu seinem Eigentum erklärt, um das er Grenzen zieht, die militärisch abgesichert werden. Damit wurde die natürliche Beziehung derjenigen Menschen, die dort seit Urzeiten ohne Privateigentum in Gemeinschaften, im Einklang mit der Natur lebten, zerschnitten und eine Gewaltbeziehung zur Natur etabliert, in der nicht die Versorgung der Menschen durch die Gaben der Natur und ihrer Arbeit entscheidend war, sondern das Eigentumsrecht der Kriegsherren, die die Eingeborenen mit Waffengewalt unterworfen hatten. So nahm die widernatürliche und zerstörerische Beziehung der Menschen untereinander und zur Natur ihren Ausgangspunkt. Der Staat hat die unterworfenen Menschen von ihrer natürlichen Grundlage von ihrem Land getrennt, auf dem sie seit Urzeiten gemeinschaftlich ihr Leben fristeten. Dieses Verhältnis zu dem Land, das sie bewohnten und landwirtschaftlich nutzten, war kein Verhältnis des Privateigentums. Sie waren verbunden mit dem Land als ihre Lebensgrundlage, genauso wie andere Arten und Lebewesen. Die Schaffung des Staates durch Krieg zerschnitt dieses natürliche Verhältnis. In dem die Kriegsherren sich ein anderes Volk unterwarfen, sich dessen Land als ihr Privateigentum bemächtigten, um das sie Staatsgrenzen zogen, und das, ihrer Lebensgrundlage beraubte Volk zu Sklaven machten, etablierten sie eine Gesellschaftsform, die fortan Zivilisation genannt wurde. Die Schaffung des Staates ist jedoch alles andere als ein zivilisatorischer Akt. Es ist der Beginn der Barbarei, die bis heute anhält, und die über die letzten 5 Jahrtausende sich über verschiedene Stadien bis zum heutigen globalisierten Kapitalismus, der höchsten Form von Lebensvernichtung, weiter entwickelt hat. Mutter Erde ist ein lebendiger Organismus. Wir Menschen sind ein Teil von ihr. Die Behandlung von Mutter Erde als lebloses Objekt, als bloße Materie ist eine relativ junge Auffassung, die erst mit der Erfindung des Krieges seit 5000 Jahren in die Welt kam. Diese Auffassung ist genauso widernatürlich, wie der Krieg selbst. Im Unterschied zu den Tieren sichert der Mensch sein Leben nicht, indem er seinen Instinkten nachgeht, sondern als vernunftbegabtes Wesen hat er die Freiheit, sein Leben den unterschiedlichsten natürlichen Gegebenheiten anzupassen und immer wieder neue Nutzmöglichkeiten der Natur für sein Leben zu finden. Leider hat der Mensch diese Freiheit , die ihn von den Tieren unterscheidet, mißbraucht und verfolgt den Größenwahn, das Leben selbst künstlich erschaffen zu können und unsterblich zu werden. Diese Hybris der künstlichen (widernatürlichen) Schaffung von Leben ist sichtbar in der religiösen Phantasie der alten Römer, wonach Zeus den Menschen aus seinem Kopf gebiert, der biblischen Erschaffung der Frau aus der Rippe von Adam und findet heute ihren weltweiten praktischen Niederschlag in der Implementierung der Gentechnik, im Transhumanismus , der künstlichen Schaffung des Menschen der „Vermenschlichung“ von Robotern und der Robotisierung des Menschen, die letzte Ausgeburt der „Fortschritts“phantasien der Elite, die sich als die totale Herrschaft offenbart.

Die Klassengesellschaft ist erst 5000 Jahre alt, d.h. sie existiert erst eine relativ kurze Periode in der Menschheitsgeschichte. Die Menschheit existiert aber einige 10 tausend Jahre länger und 5000 Jahre machen nur einen Bruchteil der menschlichen Geschichte, höchstens 12% aus. Die Geschichtschreiber tun aber so, als sei mit Krieg und Staat erst die Geschichte entstanden und hätte es davor „nichts“ gegeben. Sie wollen uns damit weismachen, daß Krieg eine Naturtatsache sei und zum Menschsein dazugehört.

(Diesen Irrtum finden wir auch bei Marx: „Die Geschichte ist eine Geschichte der Klassenkämpfe.“) Sie tun so als wäre der Mensch erst durch den Krieg zu seiner eigentlichen Bestimmung als Mensch gekommen. Sie bezeichnen die Zeit davor, die sich kaum leugnen läßt, als „Vorgeschichte“, als primitive Gesellschaft und die Kriegsgesellschaften als Zivilisation. Die Zeit davor ist aber keineswegs primitiv weder in wirtschaftlicher noch in moralischer Hinsicht. In wirtschaftlicher Hinsicht ist die angebliche Vorgeschichte geprägt von blühenden Ackerbaukulturen und es gab auch städtisches Handwerk.

Die Kriegsgesellschaften sind in moralischer Hinsicht weit unter die friedlichen Vorkriegsgesellschaften gefallen. Die gesellschaftlich herrschende Moral hat jede Achtung vor dem Leben, die Sorge für den Nächsten, die vorher maßgeblich waren über Bord geworfen: Dasjenige Volk, das am meisten Leben vernichten kann, bestimmt die Geschicke der Gesellschaft und kann andere versklaven und ausbeuten. Das ist moralische Verruchtheit und Dekadenz. Der Mensch fällt damit hinter das Tierreich zurück. Der Mensch ist die einzige Spezies, die sich selbst vernichtet, für alle anderen Arten ist das Leben ihrer Art das Ziel.

Durch den Gewaltapparat ist der Mensch von seiner natürlichen Grundlage abgeschnitten und irrt seitdem auf einem Weg, der in die globale Vernichtung führt.

Es wird Zeit, daß die Menschheit damit Schluß macht und die Kriegsgesellschaft

auf den Müllhaufen der Geschichte verfrachtet.

Glücklicherweise gibt es noch einige Gesellschaften, die indigenen Völker, in denen das Jahrtausende alte Vermächtnis der Heiligung des Lebens lebendig ist. Diese Völker können uns den Weg zurück aus der Barbarei zeigen.

Indigene Völker entscheiden über alle Angelegenheiten des Zusammenlebens gemeinschaftlich im Konsensverfahren und die Beschlüsse werden ausgehend von der unteren Ebene, der community, von unten nach oben gefaßt.

Im Klassenstaat fallen die Entscheidungen von Oben nach unten.

Die Trennung von Allgemeinheit und Privatheit sind ein Kennzeichen des Klassencharakters des Staates, die herrschende Klasse fällt die Entscheidungen, denen sich die Gesellschaft fügen muß.

Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt. Unter dem Diktat der Ausbeutung wurde Produktion und Reproduktion getrennt. Fortan gab es ein gesellschaftliches Leben, in dem unter der Herrschaft des Staates die Privatproduktion organisiert wurde und die Späre der Reproduktion, die die Form des Herrschaftsverhältnisses Familie annahm.

Nur wenn die Reproduktion des Lebens wieder das Ziel der ganzen Gesellschaft wird, wenn Ausbeutung, Privateigentum und Staat abgeschafft wird, können wir eine friedliche Gesellschaft herstellen.

Heute haben sich, insbesondere die sich als zivilisiert bezeichnenden Staaten, mit den bestialisten Massentötungswaffen ausgerüstet, wie sie es noch nie zuvor in der Geschichte gegeben hat.

Würden diese eingesetzt, würden sie die ganze Menschheit vernichten. Dieses Damoklesschwert schwebt heute über dem Menschengeschlecht und es wird Zeit dem Glauben an Krieg und Gewalt eine entschiedene Absage zu erteilen.

Kriege stehen, wie seit Anbeginn der Ausbeutungsgesellschaft auf der Tagesordnung. Diese funktionieren aber nur solange, wie sich die Unterworfenen als Ausführungsorgan der Vernichtungsmaschinerie mißbrauchen lassen.

Krieg, Staat und Geld

Das Geld als allgemeines Zahlungsmittel ist von Anfang an, seit seiner Entstehung, ein Ausbeutungsverhältnis und an den Staat gebunden.

Die Münze im Römischen Reich konnte nur dadurch allgemeines Zahlungsmittel werden, daß der Staat seine Söldner mit diesen Münzen ausbezahlte und anderereseits die Abgaben seiner Untertanen in Form von Geld akzeptierte, bzw eintrieb.

Münzen gab es auch schon vorher, aber sie blieben regional beschränkt und erreichten keine allgemeine Gültigkeit.

Erst als der Staat mit seiner Münzprägehoheit die Sache in die Hand nahm, wurde die Münze zum allgemeinen Zahlungsmittel.

Vielmehr verschaffte der Staat seinen Münzen Wert, indem er sich verpflichtete, diese Münzen jederzeit bei Steuerzahlungen seiner Bürger zu akzeptieren. Indem die vordem in Naturalien entrichteten Steuern in Münzen umgerechnet wurden, wurde den Münzen ein Warenwert zugewiesen und so letztlich ihre Kaufkraft auf dem Markt festgesetzt“. Kap 4.8 Semirah Kenawi: „Falschgeld: Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit“.

Die Menschen sind gezwungen Abgaben zu leisten, weil der Staat mit seiner Tötungsmaschinerie ihr Leben bedroht. Er beutet sie direkt aus, verlangt auf Grund seiner militärischen Überlegenheit Abgaben, die er für den verschwenderischen Konsum der Elite sowie zum Unterhalt des Militärapparates nutzt. Er bezahlt seine Söldner, die das Leben der Unterworfenen bedrohen mit den Werten , die er seinen Unterworfenen abgepresst hat.

Dieser Kreislauf der Gewalt machte das Geld zum allgemeinen Zahlungsmittel.

( siehe auch:  Kritik der Marx’schen Geldtheorie)

Damit wurde der Weg frei, den inneren Wert des Zahlungsmittels von seinem tatsächlichen Wert zu trennen und eröffnete dem Staat ein neues Ausbeutungsfeld durch Inflationierung des Geldes( neben der direkten Ausbeutung durch Sklaverei). Geld wurde zum Zeichen, dh. Der Wert der auf der Münze geprägt war, entsprach nicht mehr dem wirklichen Wert. Zuvor im Naturaltausch stand Gebrauchswert gegen Gebrauchswert. Ein Verkäufer gab seine Ware nur unter der Bedingung her, daß er dafür einen gleichwertigen Wert erhielt. Was für uns heute selbstverständlich ist, daß wir ein Stück Papier, oder gar nur eine elektronische Zahl für unsere Ware erhalten, war keineswegs selbstverständlich unter den Verhältnissen bei Entstehung des Geldes und auch nicht später, als bei uns das Geld schon existierte, an den Rändern unserer Geldwirtschaft, wo noch Naturaltausch herrschte.

Geld als Zeichen kann nur existieren, sofern die unterworfenen Menschen ihren Frieden mit der Unterwerfung unter den Staat gemacht haben. In der Akzeptanz des Geldes als allgemeines Zahlungsmittel steckt so die Akzeptanz des Ausbeutungsverhältnisses.

Nur durch dieses Gewaltverhältnis kann sich der Wert der Münze vom Warenwert lösen. Im Unterschied zum Naturaltausch erhält der Mensch für seine Ware nicht einen gleichwertigen Gebrauchswert, sondern der innere Wert der Münze, sein Goldgehalt spielt zunehmend eine unwesentlichere Rolle. Durch diese Trennung war es den Münzherren möglich, durch Prägung von Münzen, deren Goldgehalt gar nicht mehr dem geprägten Wert entsprach, sich Reichtum (Waren) anzueignen ohne dafür einen Gegenwert zu liefern. Der Staat als Geldschöpfer kann sich Reichtum in Form von Waren aneignen, ohne dafür einen Gegenwert zu liefern. Das Geld war so von Anbeginn ein Ausbeutungsinstrument. Da der Ursprung des Geldes die Ausbeutung war, so wurde auch schon lange vor dem Kapitalismus , im Römischen Reich, das Geld selbst zum Instrument der Ausbeutung, zum einen durch den Zins , indem die Kaufleute und Bankiers sich vermittels der Verleihung von Geld, mit Zinsen bereicherten.

Die Verschuldung führte in der Antike dazu, daß Schuldner, die ihre Schulden nicht zahlen konnten, zu Sklaven des Gläubigers wurden.

Ausbeutung durch Inflationierung des Geldes

Zum anderen beutete der Staat, der in der Antike (auch noch im Feudalismus) die Geldschöpfungshoheit hatte, die Gesellschaft durch die Inflationierung des Geldes aus und eigenete sich auf diese Weise reale Werte ohne Bezahlung an ( dies geschah insbesondere zur Finanzierung von Kriegen). Es gab Inflationierung der Währung zum Zweck der Kriegsführung mit befristetem Charakter schon öfters in der Geschichte , die dann mit einer Währungsreform abgeschlossen wurden.

Heute wie beim Untergang des römischen Reiches erleben wir diese Ausbeutung über Geld als Zeichen als langandauerndes Phänomen und im Unterschied zum römischen Reich in globalem Maßstab. Das Weltgeld US Dollar, das von dem Goldstandard abgekoppelt ist, erlaubt es den USA, sich damit reale Werte , ohne Gegenwert anzueignen, d.h. die ganze Welt auszubeuten, da sie den Dollar einfach immer wieder nachdrucken können. Das gigantische Außenhandelsdefizit der USA zeigt das Ausmaß, wie dies bereits geschehen ist.

Aber im Unterschied zum Papiergeld ( Währung) innerhalb eines Staatsgebietes, steht das Papiergeld als Weltgeld (der Dollar) auf wackeligen Füßen, weil es keinen Weltstaat gibt, der den Wert der Banknote garantieren kann. Das Gewaltmonolpol Staat garantiert innerhalb eines Staatsgebietes den Wert des Geldes. Vor hundert Jahren und auch zu Marx Zeiten gab es Papiergeld nur innerhalb von Staatsgebieten, denn das Papiergeld kann nicht existieren ohne Staatsgewalt. Zwischen den Staaten wurden Außenhandelsdefizite mit Gold ( einem realen Wert) ausgeglichen. Dieser Mechanismus wurde mit der Aufhebung der Bindung des Weltgelds Dollar an Gold 1971 und der Einführung des Petrodollar aufgehoben.

Die Hybris der Ablösung des Weltgelds Dollar vom Goldstandard ist identisch mit der militärischen Bedrohung eines jeden Erdöllandes, das sich erlaubt, Erdöl anders als mit Dollar abzuwickeln.

Das System des Petrodollar ist die bluttriefende militärische Aufrechterhaltung der Dollarhegemonie. Die freie gewaltlose Entscheidung eines souveränen Landes wie Russland, seinen Erdölhandel mit China nicht mehr mit dem Dollar abzuwickeln, ist eine existenzielle Bedrohung der USA, denn das führt zur Implosion der Dollarhegemonie.

Deshalb “verteidigt” sich die Bestie mit der Vernichtung solcher Staaten, wenn diese die Bezahlung in einem anderen Zahlungsmittel auch nur in Erwägung ziehen. So geschehen mit dem Irak, wo Sadam Hussein daran dachte, sein Öl in Euro bezahlen zu lassen, und mit Gaddafi, der Pläne für einen Gold Dinar hegte. Über diesen Zusammenhang wird aber nicht geredet. Denn dann käme die wahre Schwäche des seine Weltherrschaft verteidigenden Systems ans Tageslicht. Der Krieg gegen den Iran, der ebensolche Pläne hatte, steht auf der Agenda der USA und der Krieg gegen Syrien ist ein Schritt dahin. Die Ukraine hat große Schiefergasvorkommen, die sich die westlichenErdölmultis aus 2 Gründen sichern, 1. um mit deren Ausbeutung den Reichtum des Westens zu mehren und 2. um die Dollarhegmonie zu sichern. Zudem ist die Ukraine ein Transferland mit zahlreichen Pipelines, um das russische Gas nach Europa zu transportieren und kann als Faustpfand genutzt werden, um sicherzustellen, daß das russische Gas in Dollar gehandelt wird.

Das Petrodollarsystem hat unverzichtbare Vorteile für die Finanzarchitektur der USA .

Dieses ermöglicht dem amerikanischen Staat, sich grenzenlos zu verschulden. Während ein anderer Staat bei diesem Verschuldungsumfang schon längst bankrott wäre, gelten für den amerikanischen Staat andere Gesetze. Er kann nicht bankrott gehen, weil andere Länder militärisch gezwungen sind, die nachgedruckten Dollar anzunehmen, weil sie nur damit Öl kaufen können.

Im Unterschied zu einem anderen Staat profitiert der US-Staat von der dauernden Entwertung seiner Währung, da die erzwungenermaßen dollareinnehmenden Staaten ihre Dollarüberschüsse in amerikanischen Staatsanleihen anlegen, womit dieser seinen gigantischen Militähaushalt zur Niederhaltung der Welt bezahlt , und die anderen Staaten über die Dollarentwertung zu Tributzahlern ihrer eigenen Unterwerfung gemacht werden. ( siehe Michael Hudson: Superimperialismus).

In den Kriegen zur Aufrechterhaltung der Dollarhegemonie tritt der innere Zusammenhang von Geld und Krieg, der das Wesen des Geldes ausmacht und den es von Anbeginn gab, offen in Erscheinung. Bei einer normalen Währung ist dieser Gewaltzusammenhang, der in der staatlichen Garantie des Werts des Papiergledes enthalten ist, nicht mehr sichtbar, weil uns dieser Gewaltzusammenhang zur 2. Natur geworden ist.

Ausbeutung über den Zins im Kapitalismus

Periodisch fand historisch eine Zerrüttung der Gesellschaft durch das Geldsystem statt, einerseits über die Inflationierung des Geldes, andereseits über den Zins.

Heute stehen wir gegen die Macht der Banken auf, weil sich in der Finanzkrise die wahren Verhältnisse offenbart haben.

Das Finanzkapital beherrscht die Welt und die Staaten sind deren Erfüllungsgehilfen.

Bei dem Rettungspaket für die Banken 2008 wurde der Zusammenhang offenkundig.

In kürzester Zeit wurde ein Paket von Hunderten von Milliarden geschnürt, um die Banken zu retten und innerhalb einer Woche durch alle Parlamente der westlichen Welt gejagt.

In den folgenden Jahren haben wir gesehen, daß wir ! für die Schulden der Staaten zur Kasse gebeten werden. Das Spielcasino in den Banken geht weiter. In Ihrer Jagd nach Boni und Profiten gehen sie alle Risiken ein, für die sie nicht gerade stehen müssen, weil sie die Staaten dazu gebracht haben, für ihre Schrottpapiere zu garantieren.

Das globalisierte Finanzkapital hat sich als Geldschöpfer mit seinen neuen Finanzprodukten eine riesige Ausbeutungsmaschinerie geschaffen.

Und in der Eurokrise sahen wir, wie das Finanzkapital, von dessen Finanzierung die Regierungen abhängig sind, die Zinsenschraube hochzieht und ganze Volkswirtschaften ruiniert werden, und den Interessen des Finanzkapitals genehme Regierungen installiert werden.

Wir haben gesehen, was lange Zeit nicht offenkundig war:

Die Anhäufung des Reichtums in den Händen der Gläubiger hat durch das Zinssystem einen derartigen Umfang angenommen und ihre Macht vergrößert, daß sie in der Lage waren, auf globaler Ebene die Staaten in die Knie zu zwingen.

Deshalb stehen wir auf gegen das 1% , das die Welt beherrscht, um uns mit den 99% zu vereinigen um diesem Wahnsinn eine Ende zu bereiten.

Wie konnte es dazu kommen?

Die verheerenden Folgen die das Geld als Ausbeutungsinstrument, denn das ist es durch und durch, auf die Gesellschaft hatte und die zum Untergang des römischen Reiches führten, waren so einschneidend, daß die Menschheit fast tausend jahre lang mit diesem “ Teufelszeug” nichts zu tun haben wollte. Der Zins wurde im Feudalismus verboten, das Geld abgeschafft und eine Rückkehr zum Naturaltausch fand statt. Das waren die Lehren, die die Menschheit nach der Erfahrung mit Zins und Geld gezogen hatte.

Aber diese Lehren waren nicht weit genug gegangen. Denn die Klassenherrschaft, der Staat , der das Geld geschaffen hatte, blieb bestehen und die Ausbeutung vollzog sich im Feudalismus nur in einer anderen Form. Mit dem Christentum bekam diese eine allgemeingültige Legitimation. Mittels der Herrschaftsreligionen zu denen nicht nur die monotheistischen Religionen, sondern auch Hinduismus und Buddhismus gehören, beteiligeten sich die Unterworfenen aktiv an ihrer Unterwerfung unter die Klassenherrschaft . Das war der Fortschritt des Feudalismus im Sinne der Klassenherrschaft.

Weil Ausbeutung und Staat bestehen blieb, kam auch das Geld und der Zins zurück, aber nun mit um so größerer Wucht. Die Idealisierung der Antike, mit ihrem “Humanismus” und Staatsidealen in der Aufklärung ist nur der ideologische Überbau für die Rückkehr des Zinses und des Geldes.

Das Geld wurde von den bürgerlichen Ökonomen, wie Adam Smith und Ricardo als nützlicher Vermittler des Austausches in der einfachen Tauschgesellschaft, die es nie gegeben hat, verklärt. Dieser Mythos diente dazu, die Rückkehr von Zins und Geld gesellschaftsfähig zu machen und die damit verbundenen Schrecken im Römischen Reich angesichts der Schrecken des Feudalismus endgültig in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die ökonomische Basis für diese Ideologie besteht darin, daß die Geldshöpfungshoheit von den feudalen Fürsten ( also vom Staat) in die privaten Hände der Bankiers überging. Dies ist der ökonomische Kern der bürgerlichen Revolution.

Das ist die Trennung von Ökonomie und Politik. Das blanke Geldinteresse wurde zum eigentlichen Souverän der Gesellschaft. Es war die Befreiung des Privatkapitals, das nun frei war von jeder Berücksichtigung allgemeiner Interessen, alleine dem Profit huldigen konnte. Die Verwaltung allgemeiner Interessen wurde in die politische Sphäre abgetrennt und den Privatinteressen der herrschende Klasse untergeordnet.

Es war der Triumph des Geldkapitals, in dessen Händen der Reichtum der Gesllschaft konzentriert war.  Der Staat wurde als eigene Sphäre , in dem die allgemeinen Interesse verwaltet wurden , als scheinbare Macht des Volkes installiert, was von Anfang an eine Illusion war, da der Reichtum der Gesellschaft in den Händen des Privatkapitals lag, von dem der Staat abhängig ist, wie man heute wieder deutlicher denn je sieht.

Nach der Verbannung des Zinses im Feudalismus , entfaltete dieser nun seine revolutionären Kräfte und wälzte die ganze Produktion zu einer Profitproduktion um.

Im Kapitalismus wird der über Geld vermittlete Ausbeutungskreislauf auf die gesamte Produktion ausgedehnt, indem auch die Arbeitskraft zur Ware wird.

Die Herrschaft des Finanzkapitals tritt periodisch in den Krisen, wie auch heute wieder, offen zu Tage und legt den Blick frei auf den grundlegenden Zusammenhang von Profitproduktion und Zins.

Die Abgaben, die der Staat zuvor von den Bürgern mittels direkter Gewalt erhoben hat, werden im Kapitalismus unter Voraussetzung der massenhaften Expropriation der Leute von ihrem Land und ihren Existenzmitteln, d.h. Unter Voraussetzung der ökonomischen Gewalt, von den Kapitalsiten erhoben.

Es wird nicht mehr für einen konkreten Bedarf produziert. Die Initialisierung der Produktion wird durch die Keimzelle der Ausbeutung, dem Kredit, der sich verzinsen will, getätigt. Nur die Produktion wird initialisiert , die verspricht genügend Profit abzuwerfen , damit der Zins bedient werden kann. Die Trennung vom Bedarf macht sich in der Form geltend, daß das Geld für die Produktion vorgeschossen und die Ware produziert wird, die sich aber erst auf dem Markt realisieren muß , damit das Geld in vermehrter Form zurückfließen kann. Insofern ist der Kredit essentieller Bestandteil der kapitalistischen Ausbeutung und nicht ein “öffentliches Gut” .

Denn in einer Produktion, in der die Bedürfnisse der Verbraucher die oberste Priorität haben, die nicht durch den Profit bestimmt ist, gibt es keine Trennung des Bedarfs von der Produktion. Es ist vorher klar, was gebraucht wird und danach wird die Produktion ausgerichtet. Die Marketingschlachten, um einen Konkurrenten aus dem Feld zu drängen oder um neue Bedürfnisse zu züchten, die ohne den Zwang zum Profit gar nicht entstanden wären, gibt es nicht.

Die Staatsgewalt mit dem Militär ist jetzt nicht mehr der direkte Ausbeuter wie im Feudalismus, sondern schafft durch Landenteignungen und dem Einsatz der direkten Gewalt die Voraussetzung dafür, daß die Ausbeutung mittels ökonomischer Gewalt vonstatten gehen kann.

Die Unterwerfung der gesamten Weltökonomie unter das Diktat der Profitakkumulation hat verheerende Auswirkungen:

Die Ausbeutung hat heute nie gekannte Ausmaße erreicht. Denn obwohl alle technischen Voraussetzungen für ein gutes leben der gesamten Menschheit gegeben sind, hungern heute 1 Milliarde Menschen, so viel, wie noch nie in der Geschichte zuvor. Der Reichtum fließt in die Taschen der 1% .

Während ein Milliarde hungern, rast die Enteignungsmaschinerie, die die Bauern ihres Landes enteignet in Form von Landgrabbing in nie dagewesener Geschwindigkeit weiter, wird mit Nahrungsmitteln spekuliert, was die Nahrungsmittlepreise weiter in die Höhe treibt, und wird massenweise Getreide angebaut, um diese (in den auch noch EU subventionierten) Biosprit zu verfeuern anstatt die Hungernden zu ernähren.

Mit der Enteigung von Grund und Boden wurden und werden die Menschen ihrer Lebensgundlage beraubt und davon abhängig gemacht, sich gegen Geld zu verkaufen, um existieren zu können.

Dies ist ein Wesensmerkmal des Patriarchat von Anbeginn bis heute. Es ist ein fortdauernder Prozeß, der verschiedene Formen durchlaufen hat und der heute mit dem Landgrabbing ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Wir können der Abhängigkeit vom Geld und dem damit verbundenen Ausbeuungsapparat nur entkommen, wenn wir uns unsere Produktionsmittel wieder aneignen.

Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich immer mehr und auch in den Metropolen reißt der Verarmungsprozeß mit der wachsenden Arbeitslosigkeit, dem Präkariat, der staatlich subventionierten Dumpinglöhen und den Leiharbeitern den Einsparungen im Bildungs, Gesundheits und Rentenbereich immer mehr Menschen in untragbare Zustände.

Zugleich betreibt der schrankenlose Wettlauf um den Profit die Ausplünderung der endlichen Ressourcen unseres Planeten. Während Krieg um Öl geführt wird, kennt die Verschwendung dieses Rohstoffs keine Grenzen, werden immer mehr Produkte , wie Textilien , Möbel, Verpackungen und alle Arten von Gebrauchsgegenständen, die zuvor aus Naturmaterialien hergestellt wurden aus Plastik gemacht, welches aus Öl gewonnen wird, während die CO2 Ausstöße der Industrieschornsteine das Klima ruinieren und unsere Meere sich mit Plastikmüll füllen.

Die Billigkeit der Plastikprodukte resultiert daher, daß die Geschenke der Natur nicht in den Berechnungen der Profiteure auftauchen , sondern einfach nur genommen werden und die Auswirkungen dieser zerstörerischen Industrie auf die Natur schon gar nicht kalkuliert werden. Würde man berechnen, wie wieviele Jahrtausende Mutter Erde gebraucht hat, um diese nicht erneuerbaren Gaben, wie das Öl zu erzeugen, und die Schäden, die durch den Klimawandel und die Verschmutzung unserer Meere erzeugt werden, wären die Plastikartikel unbezahlbar. Die Ausbeutungsgesellschaft kennt keine Dankbarkeit gegenüber den Geschenken der Mutter Erde und ist blind für die Zerstörung, die sie dieser zufügt ( wobei das Öl hier nur als ein Beispiel unter vielen steht). Diese Größen entziehen sich der Berechnungslogik, die auf Profit und Zerstörung basiert. Es ist höchste Zeit, daß wir gegen dieses wahnwitzige Ausbeutungs-System aufstehen, um der Zerstörung unseres Planeten ein Ende zu setzen.

Die ursprüngliche Spiritualität gebietet uns in Harmonie mit der Natur zu leben und das Leben zu heiligen. Wenn wir uns nicht an die Weisheit der Naturreligionen zurückerinnern und die blinde Ausraubung unseres Planeten und die Vernichtung von Leben weiter betreiben, setzen wir die Existenz unseres Planeten aufs Spiel.

Wir können uns heute keinen stückwerkhaften Ausweg mehr leisten.

Das müssen wir aus dem Untergang des römischen Reiches und dem Untergang des realen Sozialismus lernen.

Wir können weder das Geld noch den Staat reformieren sondern müssen die uns enteignete Gemeinschaftlichkeit (im Staat) wieder in uns zurücknehmen.

Die Profitproduktion produziert periodisch Systemkrisen die zum Krieg führen.

Die Kriege im 20.Jahrhundert haben zum Totalitarismus im Weltmaßstab geführt.

Die Dimension der Vernichtung von Leben erweitert sich von Mal zu Mal.

Die Krise zu Beginn des 20.jahrhundert führte zum 1. Weltkrieg, zum Faschismus und zum 2. Weltkrieg.

Das Gemetzel des dreißigjährigen Krieges und die Hexenverbrennungen sind harmlos gegenüber der Massenvernichtung der Juden im Hitlerfaschismus.

Die Waffen werden immer bestialischer. Atomwaffen. Chemie- und Biowaffen, Drohnen und zuletzt wird der Planet selbst zur Waffe.

Die Judenvernichtung durch Hitler war kein Excess eines Verrückten, und der Faschismus keine Fehlentwicklung , die eigentlich nicht zum kapitalistischen System gehört und keineswegs durch den Sieg über den Faschismus ein für allemal überwunden ist. Die Rasseneugenik war in den 30iger Jahren weltweit ein Lieblingbetätigungsfeld der westlichen Elite. Hitler hat diese auf breiter Basis in die Tat umgesetzt. Die Massenvernichtung von Leben in Form von Krieg nach innen und nach außen ist die Machtbasis der Ausbeutungsgesellschaft.

Das wahre Glaubensbekenntnis der westlichen Elite ist die Anbetung der Vernichtung von Leben. Denn der Tod ist der Ursprung ihrer Macht. In der Krise kommen sie auf dieses Fundament ihrer Macht zurück.

Frieden und die farcenhafte, parlamentarische Demokratie sind nur Episoden zwischen den Vernichtungsexcessen.

Die Klassengesellschaft war von Anbeginn an in ihrem Wesen rassistisch, indem der eine Stamm einen anderen durch Krieg unterwarf und versklavte.

Die Unterjochung anderer Völker und der Frau sind die beiden Grundpfeiler seiner Macht.

Heute sind wir wieder soweit.

Krieg und Totalitarismus stehen wieder auf der Tagesordnung. Mit Troika, ESM, und der europäischen Finanzdiktatur wird in Europa der Weg dorthin bereitet.

Weltherrschaft war von Anbeginn das Streben der Kriegsgesellschaften. Die Ausbeutungsexzesse des Kapitals, angeführt vom Finanzkapital, werden systematisch so weit getrieben bis im Krieg ein neuer Sieger gekürt werden kann.

Immer mehr Kriege werden zur Aufrechterhaltung der Weltherrschaft des westlichen Imperiums wieder geführt. Seine lebensfeindliche Fratze tritt dabei im islamistischen und faschistischen Terror von oben und von unten in aller Bestialität offen in Erscheinung.

Der Islamismus und Faschismus sind die Fußtruppen der westlichen Elite auf dem Weg in ein neues dunkles Zeitalter.

Hierarchie

Die Klassenherrschaft kann nur funktionieren, wenn Hierarchien die ganze Gesellschaft durchdringen und die Menschen die Herrschaft zu ihrem eigenen Anliegen gemacht haben.

Überall gibt es ein Oben und Unten, in der Familie, im Beruf, in der Religion, in der Politik, in den Medien, in der Wirtschaft, in der Schule. Das Streben der Menschen in der kapitalistischen Gesellschaft geht dahin, auf der Stufenleiter der Macht und des Geldes möglichst weit nach oben zu kommen.

Herrschaftsmenschen leben in dieserm hierarchischen Weltbild und streben danach, sich selbst über andere zu stellen, ( besser sein als andere). So funktionieren sie als Rädchen und halten das ganze Herrschaftssystem aufrecht.

Die Entehrung der Mutter ist dabei die wichtigste Achse.

Die occupy-Bewegung knüpfte mit dem Prinzip der Konsens-Demokratie an jahrzehntausende alte Traditionen der Menschheitsgeschichte an.

In den herrschaftsfreien Gesellschaften, die vor Einbruch des Patriarchats vor 5000 Jahren auf der ganzen Welt existierten, war die Konsens-Demokratie die gängige Form, das Zusammenleben der Menschen zu regulieren.

Sie ist heute noch bei indigenen Völkern lebendig, die die jahrtausendealten Gesellschaftsformen bis heute bewahrt haben.

Die weltweite Occupy-Bewegung greift also heute in den kapitalistischen Metropolen auf Formen unserer vorpatriarchalen Geschichte zurück und wir beginnen, uns von den lebensfeindlichen Verirrungen der Menschheit zu befreien.

Wir stehen heute auf gegen die Ausbeutung der 99% durch die 1%. Wir wollen uns nicht länger beherrschen lassen von einer kleinen Clique, die sich die gigantischen Reichtümer, die von der Gesellschaft den 99% geschaffen wurden, aneignet haben und die Schöpfer des Reichtums in die Armut gestoßen hat und stößt.

Das Leben, die Kinder, das Glück, das was heute in die Späre der Privatheit verbannt ist und in das Herrschaftsverhältnis Familie gepresst wurde, soll wieder im Mittelpunkt der Gesellschaft und der ganzen Ökonomie gestellt werden und nicht der Profit.

Man kann das Ausbeutungssystem nicht abschaffen, mit Organisationsformen, die selbst wiederum hierarchisch aufgebaut sind. Deswegen sind die Formen der direkten Demokratie, die Assambleas wie sie in der Occupy bewegung auf gestellt wurden, aber leider wieder abgeschafft wurden, essentiell für unsere Befreiung.

Die Usurpation des Widerstands durch die Herrschenden

Wir haben es innerhalb und außerhalb der EU mit denselben Methoden der Ausraubung der Völker zu tun. Dieser Klassenkampf von oben wird mit einem neuen politschen Verfahren flankiert: mit der Usurpation des Widerstands.

Darauf müssen wir , die wir Ausbeutung, Krieg und Herrschaft beseitigen wollen, dringend eine adäquate Antwort finden.

Das Imperium züchtet weltweit die letzte Ausgeburt von moralischer Dekadenz und Charakterlosigkeit, ganze Batallione von Revolutionsexporteuren, die den Widerstand der geknechteten Völker in den Dienst der westlichen Elite stellen.

Diese Gestalten mobilisieren die ausgeplünderten Massen zu einem Aufstand in einem orchestrierten Zusammenspiel mit den Medien, setzen sich an dessen Spitze und enteignen der unterworfenen Klasse auch noch ihren Widerstand.

Wie weit sie damit bei uns schon gekommen sind, ist hier nachzulesen:

Manufacturing Dissent”: The Anti-globalization Movement is Funded by the Corporate Elites

http://www.globalresearch.ca/manufacturing-dissent-the-anti-globalization-movement-is-funded-by-the-corporate-elites%20
http://www.youtube.com/watch?v=cSHup56PqqM

Wir müssen die Falschspieler in der Bewegung entlarven und verhindern, daß der Widerstand zersetzt wird.

Es ist für uns existenziell, daß die Ausgebeuteten ein Bewußtsein entwickelt, welche Spiel mit ihnen gespielt wird. Die Elite setzt alles daran, mit Lügen ihr verbrecherisches Wirken zu verschleiern. Ein wesentliche Mittel in ihrem Klassenkampf von oben ist die Stiftung von Verwirrung.Sie initiiert selbst den Widerstand und führt die Massen in die Irre. Bei occupy haben wir das erlebt und wir haben gelernt, mit welchen Methoden sie dabei vorgeht.

Der von ihr kontrollierte Widerstand ist gekennzeichent durch Stückwerkaktivismus, eine Bewegung gegen Gentechnik hier, eine Bewegung gegen Atomkraftwere da. Wichtig ist, daß der Widerstand von Führern angeführt wird, damit er in die vorgesehen Richtung fremdbestimmt werden kann.

Eine Basis- Bwegung, die von Unten kommt mit Konsensentscheidungen ist ihrem Konzept diametral entgegengesetzt. Das ist das Erste, was bei Occupy zerstört wurde. Denn nur dann kann die Elite den Zusammenhang der Teilbewegungen von oben kontrollieren.

Die zweite Bedingung für einen erfolgreichen Widerstand ist, daß die Massen ein volles Bewußtsein von dem Gesamtzusammenhang und das allgemeine Ziel ihrer Bewegung haben und selbst die Verbindung zwischen den Teilbewegungen herstellen.

Eine Antikriegsbewegung kann nicht erfolgreich sein, wenn die Gründe für den Krieg, die in der Gesellschaft liegen, nicht erkannt werden.

Eine Bewegung gegen das Finanzkapital, die in das Herz des Systems zielt, wie bei Occupy wird von der Elite erst übernommen und dann eingeschläfert, während andere Bewegungen, z.B. gegen Umweltzerstörung, die in die Agenda der Elite für eine neue Weltordnung passen aufrechtwerhalten werden.

Wir wissen daß unsere Macht die Solidarität ist. Ein wesentliches Mittel der Zersetzung ist daher die Aufweichung der Solidarität durch alle möglichen Formen der Spaltung.

Den Spaltungsvorwurf hört man aber zuallerest aus dem Mund der Gegner einer Bewegung. Denn genau das was sie der Bewegung antun , lasten sie zuerst unbescholtenen Mitgliederen der Bewegung an, um von sich selbst abzulenken und Verwirrung zu stiften.

Wir sind die 99%

 

 

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